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vor 1 Jahr
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten
mit Michael Weyland
Thema heute: Kaufabsichten für
Elektroautos stagnieren, Beliebtheit von Verbrennern nimmt
dagegen das zweite Jahr in Folge zu
Es ist schon kurios. Ich bekomme häufig innerhalb von
nur 10 Minuten zwei Pressemitteilungen zum gleichen Thema. Ich
spreche hier von Elektrofahrzeugen. Während die eine Meldung
sagt, dass sich die E-Fahrzeuge steigender Beliebtheit erfreuen,
sagt die andere genau das Gegenteil aus. Die Krönung ist dann
gegeben, wenn von steigenden Produktionszahlen die Rede ist, aber
von massiv eingebrochenen Verkäufen im Inland und
zurückgegangenen Exporten. Da frage ich mich ganz offen, wo die
gebauten, aber nicht verkauften Autos versteckt sind.
Schauen wir uns zu diesem Thema mal eine Untersuchung
von Deloitte an, die Folgendes ergeben hat. Zwar müssten danach
mehr Elektroautos verkauft werden, um unsere Klimaziele zu
erreichen, doch in Deutschland steigt die Beliebtheit von
Verbrennerautos an. Laut einer repräsentativen Befragung von
Deloitte präferieren 53 Prozent der Verbraucherinnen und
Verbraucher für ihren nächsten Autokauf ein Fahrzeug mit
Verbrennungsmotor. Damit hat das Interesse an solchen Autos das
zweite Jahr in Folge zugenommen - bei der Befragung im Jahr 2023
waren es noch 45 Prozent, im vergangenen Jahr dann 49 Prozent.
Gleichzeitig bleiben Elektroautos wenig beliebt: 14 Prozent
würden ein reines Elektroauto (BEV) bevorzugen - nur ein
Prozentpunkt mehr als im Vorjahr und ebenso viele wie 2023. Ein
Plug-in- und Hybridfahrzeug käme für rund ein Fünftel der
Menschen in Frage (2024: ebenfalls 21%).
In China dagegen überwiegt das Interesse an
Elektroautos, wie die globale Befragung zeigt. Hier würden 27
Prozent der Käufer einen reinen Stromer bevorzugen, weitere 33
Prozent ein Plug-in- oder Hybridfahrzeug. Nur 38 Prozent wünschen
sich als nächstes Auto einen Verbrenner. Als häufigstes Argument
für das E-Auto nennen die chinesischen Konsumenten das
Fahrerlebnis. Wer in Deutschland ein Elektroauto kaufen möchte,
sorgt sich an erster Stelle um die
Umwelt.
E-Autos müssen attraktiver werden
Während 43 Prozent der in Deutschland Befragten
angibt, sich um die fehlende öffentliche Ladeinfrastruktur zu
sorgen, sind es in China lediglich 24 Prozent. Hinzu kommt, dass
die Menschen hierzulande preissensibel sind: Und auch die
Reichweite ist für viele Käufer ein Problem. Das Problem lässt
sich natürlich mit einem Plug-in-Hybriden lösen. Ist die Batterie
leer, fährt man mit Benzinunterstützung weiter. Falls man nicht
vergessen hat, zu tanke
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https://www.was-audio.de/aanews/News20250121_kvp.mp3
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