Kirchner und seine Rahmen: Wiederentdeckt & Wiedervereint
Ernst Ludwig Kirchner und seine Rahmen: Rajka Knipper und Werner
Murrer über Originalrahmen, Rekonstruktion und die Ausstellung im
Buchheim Museum.
1 Stunde 14 Minuten
Podcast
Podcaster
Kunstpodcast aus Ausstellungen, Ateliers und Sammlungen – über Prozesse, Entscheidungen, Kunstgeschichte und Gegenwart. Verständliche Gespräche, die die Relevanz von Kunst im Alltag greifbar machen.
Beschreibung
vor 1 Jahr
Kirchner und seine Rahmen stehen im Mittelpunkt dieser Podcastfolge
– und damit ein Detail, das im Museumsraum oft übersehen wird,
obwohl es entscheidend zum Werk gehört. Im Gespräch wird deutlich:
Für Ernst Ludwig Kirchner war der Rahmen kein Zubehör. Ein Bild war
für ihn erst dann vollständig, wenn es im passenden Rahmen gezeigt
wurde. Der Rahmen gehörte zum Werk – und damit auch zur
künstlerischen Haltung. Diese Episode führt in die Ausstellung
„Wiederentdeckt & Wiedervereint“ im Buchheim Museum in
Bernried. Fast 50 Gemälde von Kirchner wurden hier in ihren
originalen oder rekonstruierten Rahmen zusammengeführt. Ein
Projekt, das auf den ersten Blick nach „Rahmen“ klingt – und dann
sehr schnell in Fragen von Werkzusammenhang, Materialität,
Blickschulung und künstlerischer Entscheidung führt. Zu Gast sind
Rajka Knipper, stellvertretende Direktorin des Buchheim Museums,
und Werner Murrer, renommierter Rahmenexperte und Kurator der
Ausstellung. Rajka Knipper spricht über Sammlung,
Ausstellungspraxis und darüber, wie Kirchner im Bestand des Hauses
präsent ist. Werner Murrer gibt Einblick in Rahmenforschung,
Rekonstruktion und in die Frage, was verloren geht, wenn Bild und
Rahmen getrennt werden. Diese Folge verändert den Blick: Der Rahmen
erscheint nicht als Rand, sondern als Teil des Bilddenkens. Und
Kirchner wird über eine konkrete Praxis erzählt – wie er Werke
abschloss, wie er sie präsentierte und wie stark er das
Zusammenspiel von Bild und Umgebung mitdachte. Gäste: Rajka Knipper
· Werner Murrer
– und damit ein Detail, das im Museumsraum oft übersehen wird,
obwohl es entscheidend zum Werk gehört. Im Gespräch wird deutlich:
Für Ernst Ludwig Kirchner war der Rahmen kein Zubehör. Ein Bild war
für ihn erst dann vollständig, wenn es im passenden Rahmen gezeigt
wurde. Der Rahmen gehörte zum Werk – und damit auch zur
künstlerischen Haltung. Diese Episode führt in die Ausstellung
„Wiederentdeckt & Wiedervereint“ im Buchheim Museum in
Bernried. Fast 50 Gemälde von Kirchner wurden hier in ihren
originalen oder rekonstruierten Rahmen zusammengeführt. Ein
Projekt, das auf den ersten Blick nach „Rahmen“ klingt – und dann
sehr schnell in Fragen von Werkzusammenhang, Materialität,
Blickschulung und künstlerischer Entscheidung führt. Zu Gast sind
Rajka Knipper, stellvertretende Direktorin des Buchheim Museums,
und Werner Murrer, renommierter Rahmenexperte und Kurator der
Ausstellung. Rajka Knipper spricht über Sammlung,
Ausstellungspraxis und darüber, wie Kirchner im Bestand des Hauses
präsent ist. Werner Murrer gibt Einblick in Rahmenforschung,
Rekonstruktion und in die Frage, was verloren geht, wenn Bild und
Rahmen getrennt werden. Diese Folge verändert den Blick: Der Rahmen
erscheint nicht als Rand, sondern als Teil des Bilddenkens. Und
Kirchner wird über eine konkrete Praxis erzählt – wie er Werke
abschloss, wie er sie präsentierte und wie stark er das
Zusammenspiel von Bild und Umgebung mitdachte. Gäste: Rajka Knipper
· Werner Murrer
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