Gerhard Wehrmeyer (Herrenknecht): Tunnel sind widerstandsfähiger als Brücken
32 Minuten
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vor 1 Jahr
Manche Autofahrer fahren in diesen Tagen mit einem mulmigen Gefühl
über Brücken in Deutschland. Allein 4000 Autobahnbrücken müssen in
den nächsten Jahren saniert werden. Der Einsturz der Carolabrücke
in Dresden war ein weiterer schmerzlicher Warnschuss im
Industrieland Deutschland. Jedes Jahr sollen 400 Brücke saniert
werden, hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing als Ziel
ausgegeben. Das Ziel wird aber wohl nicht erreicht werden. Gerhard
Wehrmeyer, Leiter Produktmanagement bei Herrenknecht, dem weltweit
führenden Hersteller von Tunnelvortriebsmaschinen. "Der Tunnel ist
der schrecklich schüchterne Verwandte der Brücke. Den sieht man ja
kaum." Dabei haben Tunnel nach Angaben Wehrmeyers eine Lebensdauer
von 100 bis 120 Jahren, die dann meist auch die von Brücken
übersteigen. Dazu kommt, dass der Großteil der Brücken in
Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren gebaut wurde und
niemand ahnen konnte, welche Lasten eine Brücke bei gesteigertem
Verkehrsaufkommen im Jahr 2024 tragen muss. Ein Tunnel sei
widerstandsfähiger. Werden in Deutschland und der Welt Tunnel
gebaut, ist die Chance groß, dass Herrenknecht-Technologie
eingesetzt wird. Die Maschinen des Unternehmens finden sich in
Projekten wie dem Gotthard-Basistunnel in der Schweiz oder der
Metro in Kairo. Die Digitalisierung spielt dabei eine immer größere
Rolle. "Wir haben das auf eine neue Stufe gestellt", sagt
Wehrmeyer. Ein junges Team arbeitet mit Start-up-Mentalität an der
Verknüpfung von Daten und der Erzeugung von Mehrwerten.
Gleichzeitig ist auch bei dem Tunnelhersteller der Bedarf an
Fachkräften hoch: "Wir müssen attraktive Arbeitsplätze haben."
Ähnlich wie in anderen Branchen gibt es neue, starke Wettbewerber.
"Unsere Konkurrenz kommt mittlerweile aus China", sagt Wehrmeyer.
Herrenknecht ist selbst in der Volksrepublik aktiv. Wie das
Unternehmen es mit der chinesischen Konkurrenz aufnehmen will, was
er sich von der Politik in Deutschland wünscht und ob Brücken
künftig mit autonomen Bohrern bearbeitet werden können, erzählt
Gerhard Wehrmeyer in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und
Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an
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Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
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über Brücken in Deutschland. Allein 4000 Autobahnbrücken müssen in
den nächsten Jahren saniert werden. Der Einsturz der Carolabrücke
in Dresden war ein weiterer schmerzlicher Warnschuss im
Industrieland Deutschland. Jedes Jahr sollen 400 Brücke saniert
werden, hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing als Ziel
ausgegeben. Das Ziel wird aber wohl nicht erreicht werden. Gerhard
Wehrmeyer, Leiter Produktmanagement bei Herrenknecht, dem weltweit
führenden Hersteller von Tunnelvortriebsmaschinen. "Der Tunnel ist
der schrecklich schüchterne Verwandte der Brücke. Den sieht man ja
kaum." Dabei haben Tunnel nach Angaben Wehrmeyers eine Lebensdauer
von 100 bis 120 Jahren, die dann meist auch die von Brücken
übersteigen. Dazu kommt, dass der Großteil der Brücken in
Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren gebaut wurde und
niemand ahnen konnte, welche Lasten eine Brücke bei gesteigertem
Verkehrsaufkommen im Jahr 2024 tragen muss. Ein Tunnel sei
widerstandsfähiger. Werden in Deutschland und der Welt Tunnel
gebaut, ist die Chance groß, dass Herrenknecht-Technologie
eingesetzt wird. Die Maschinen des Unternehmens finden sich in
Projekten wie dem Gotthard-Basistunnel in der Schweiz oder der
Metro in Kairo. Die Digitalisierung spielt dabei eine immer größere
Rolle. "Wir haben das auf eine neue Stufe gestellt", sagt
Wehrmeyer. Ein junges Team arbeitet mit Start-up-Mentalität an der
Verknüpfung von Daten und der Erzeugung von Mehrwerten.
Gleichzeitig ist auch bei dem Tunnelhersteller der Bedarf an
Fachkräften hoch: "Wir müssen attraktive Arbeitsplätze haben."
Ähnlich wie in anderen Branchen gibt es neue, starke Wettbewerber.
"Unsere Konkurrenz kommt mittlerweile aus China", sagt Wehrmeyer.
Herrenknecht ist selbst in der Volksrepublik aktiv. Wie das
Unternehmen es mit der chinesischen Konkurrenz aufnehmen will, was
er sich von der Politik in Deutschland wünscht und ob Brücken
künftig mit autonomen Bohrern bearbeitet werden können, erzählt
Gerhard Wehrmeyer in der neuen Folge von "So techt
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