Die Angst ist der größte Feind des Bewerbers - Psychologe Norman Welz

Die Angst ist der größte Feind des Bewerbers - Psychologe Norman Welz

vor 1 Jahr
38 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Mein Gast ist der Psychologe Norman Welz, den
sicherlich einige von seinem Buch Trading-Psychologie kennen.


Bei der Lektüre habe ich Denk- und Handlungs-Muster erkannt, mit
denen nicht nur Trader, sondern auch Bewerber zu tun haben. Und
welche genau das sind und wie man sie in den Griff bekommt -
darüber unterhalten wir uns hier.





Kapitel 1: Einführung und persönlicher Hintergrund von
Norman Welz:


Sabine Lanius stellt Norman Welz vor, einen Psychologen und
Coach, der sich auf Angst- und Stressbewältigung spezialisiert
hat. Welz berichtet über seine persönliche Erfahrung mit Angst
und Panikattacken, die ihn dazu motivierten, sich beruflich auf
dieses Thema zu fokussieren. Er beschreibt seinen Werdegang und
seine Arbeit mit Spitzensportlern und Börsenhändlern, die in
ihren Berufen ebenfalls stark mit Ängsten konfrontiert sind.
Heute ist er einer der erfolgreichsten Psychologen für Trader in
Europa.


Kapitel 2: Umgang mit Jobverlust und beruflicher
Neuorientierung:


Sabine Lanius erläutert die Parallelen zwischen den Ängsten, die
Norman und seine Klienten haben, und denen, die sie bei
arbeitssuchenden Führungskräften beobachtet. Welz gibt
Ratschläge, wie man mit beruflichen Trennungen umgehen kann,
indem man erkennt, dass der Job nur ein Teil der persönlichen
Identität ist. Er empfiehlt, die eigenen Fähigkeiten und Werte zu
erkennen und dies von der beruflichen Rolle zu unterscheiden.


Kapitel 3: Sinnvolle vs. sinnlose Ängste:


Norman Welz erklärt den Unterschied zwischen sinnvollen und
sinnlosen Ängsten. Er verwendet dabei das Beispiel von Urängsten,
wie die Angst vor einem herabfallenden Ast, die überlebenswichtig
sind, im Gegensatz zu modernen Ängsten, die durch Gedankenmuster
erzeugt werden. Welz betont die Notwendigkeit, sich auf das
Wesentliche zu konzentrieren und nicht unnötige Ängste aufkommen
zu lassen.


Kapitel 4: Negative Nachrichten und deren Einfluss auf
die Psyche: Das Kapitel thematisiert, wie negativ
geprägte Nachrichten die menschliche Psyche beeinflussen können.
Welz und Lanius diskutieren darüber, wie man sich von negativen
Nachrichten abkoppeln und seinen Fokus auf positive und
hilfreiche Informationen richten kann. Sie sprechen über die
Wichtigkeit, bewusst auf den Konsum von Medieninhalten in
Hinsicht auf die eigene psychische Gesundheit zu achten.


Kapitel 5: Proaktives Bewerben und Umgang mit Angst vor
Ablehnung:


Welz gibt Tipps, wie man mit der Angst vor Ablehnung umgehen
kann, wenn man sich proaktiv auf dem verdeckten Arbeitsmarkt
bewirbt. Er empfiehlt, sich Affirmationen und Visualisierungen zu
Hilfe zu nehmen, um das Unbewusste positiv zu programmieren.
Lanius erläutert, wie sie ihre Coachees durch die Erarbeitung von
Success Stories dabei unterstützt, ihre eigenen Kompetenzen und
Erfolge besser zu erkennen und zu präsentieren.


Kapitel 6: Vorbereitung auf Interviews und
Lampenfieber


Die Herausforderungen, die Interviewsituationen mit sich bringen,
werden thematisiert. Norman Welz und Sabine Lanius sprechen über
Strategien zur Stressbewältigung in solchen Situationen, wie das
Vorstellen des Szenarios und das bewusste Einsetzen der eigenen
Gedanken. Welz betont die Wichtigkeit, bei sich selbst zu bleiben
und sich seines eigenen Wertes bewusst zu sein, ohne arrogant zu
wirken.


Kapitel 7: Wertbewusstsein und Selbstvertrauen im
Bewerbungsprozess:


Norman Welz spricht darüber, wie wichtig es ist, den eigenen Wert
zu erkennen und ihn im Bewerbungsprozess darzulegen. Er teilt
seine eigenen Erfahrungen und betont, dass es kein Zeichen von
Arroganz ist, sondern ein Ausdruck des Selbstvertrauens. Sabine
Lanius ergänzt, dass besonders in der deutschen Kultur oft
Hemmungen bestehen, sich selbst "zu verkaufen", was jedoch ein
wesentlicher Teil des Bewerbungsprozesses ist, seine Kompetenzen
klar darzustellen. Welz schließt mit einer motivierenden
Botschaft über die Anerkennung der eigenen Einzigartigkeit.
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