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bto#251 – Die Mehrheit der Wähler in Frankreich
hat sich gegen solide Staatsfinanzen ausgesprochen. Unverhohlen
setzt man auf europäische Schulden und die Hilfestellung der
Europäischen Zentralbank (EZB). Der EZB bliebe angesichts der
Bedeutung Frankreichs für den Euro keine andere Wahl, als den
Franzosen beizuspringen. Schon lange ist die Unabhängigkeit der
EZB für viele Politiker und Ökonomen ein Störfaktor.
„Demokratische Kontrolle“ und ein intensiver Austausch mit der
Politik zu den Zielen der Geldpolitik sollen – so die
Überlegungen – zu besseren Entscheidungen führen, vor allem mit
Blick auf die Finanzierung der Staaten und der
Klimapolitik.  

Studien warnen derweil vor den Folgen zunehmenden politischen
Drucks für die Inflation. Je intensiver die Politik Einfluss zu
nehmen versucht, desto höher die später zu beobachtende
Inflation. Dazu spricht Daniel Stelter mit Dr. Thomas Drechsel,
Professor für Wirtschaft an der University of Maryland/USA.

Hörerservice

Den Text zum Deutschlandbild Jean-Luc Mélenchons finden Sie
hier. 

Den Text des französischen Ökonomen Eric Monnet finden Sie hier.

Die Studie zur Folge politischer Interventionen finden Sie
hier. 

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„Währungswächter unter Druck“

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