Folge 149 – Scotch Show Off
In Folge 149 - Scotch Show Off treten zwei Schotten unter 50 €
gegeneinander an. Silvi hat Hendrik und Christian dazu verdonnert,
je einen Scotch zu besorgen. Wer von beiden gewinnt das Rennen im
Podcast von GTG?
28 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Jahr
In Folge 149 – Scotch Show Off geht es darum,
welcher von zwei Schotten besser schmeckt. Silvi hatte Christian
und Hendrik am Ende der letzten Folge nämlich dazu verdonnert,
jeweils eine Flasche Whisky aus Schottland für unter 50 € zu
kaufen. Diese beiden werden in der aktuellen Folge verkostet.
Seltsamerweise hat das Duo mehr miteinander gemein, als man hätte
davon ausgehen können. Sie kommen beide aus den Highlands, haben
beide eine relativ lange Geschichte und zudem auch noch spannende
Alleinstellungsmerkmale. Wie das Battle ausgeht und welcher
leckere Tropfen gewonnen hat, erfahrt in der aktuellen Folge von
Grab The Glass.
Battle of 2 Scotch unter 50 €
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Aroma
Leicht und cremig
weicher Sherry
Manuka-Honig
Sanft und ausgewogen
Geschmack
Mittelkräftig
Noten von Datteln
Walnusskuchen
Oloroso-Sherry
Abgang
Süßer Pampelmusen-Nachgeschmack
Birnen
Tropische Früchte
Teeartige, blumige Süße
Mittel bis lang
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Aroma
Zarte Noten von leimiger Eiche
spritzigen Zitrus- und Sauerteignuancen
frischer Vanille-Eiche
dezente Beerensüße
Geschmack
Nussig-cremige Textur
brotige Note, die an ein fruchtiges
Rotbeerenkompott erinnert
Würzige Aromen von gerösteter Eiche, Zimt und
Nelken
langanhaltender Eindruck
Abgang
Mittellang
malziger
mit anhaltenden Noten von gerösteten Gewürzen,
Eiche
feinen Sultaninen-Süße
Destillerie(n) im Überblick
Glenfarclas Distillery
Inhaber
J. & G. Grant
Gründungsdatum
1836
Ø Liter Whisky pro Jahr
ca. 4 Millionen Liter
Master Distiller
Callum Fraser (Distillery Manager)
Dauerbrenner (Core Range)
Glenfarclas 10 Jahre
Glenfarclas 12 Jahre
Glenfarclas 15 Jahre
Glenfarclas 25 Jahre
Glenfarclas 105 Cask Strength
Die Geschichte von Glenfarclas ist untrennbar mit der
Familie Grant verbunden, die die Destillerie 1865 für die
Summe von 511 Pfund und 19 Schilling erwarb. Seitdem
befindet sich die Destillerie ununterbrochen im Besitz
der Familie, was sie zu einer der wenigen vollständig
unabhängigen und familiengeführten Destillerien in
Schottland macht. Gegründet wurde sie ursprünglich 1836
von Robert Hay. Das Motto der Familie, “The Spirit of
Independence”, spiegelt sich nicht nur in ihrer
Eigentümerstruktur wider, sondern auch in ihrem
Festhalten an traditionellen Produktionsmethoden und
einem klassischen Speyside-Charakter, der sich über
Generationen hinweg bewährt hat.
Glenfarclas ist berühmt für die ausschließliche
Verwendung von Oloroso-Sherryfässern aus spanischer
Eiche. Diese Fasspolitik verleiht dem Whisky seinen
charakteristischen reichen, fruchtigen und komplexen
Geschmack mit Noten von Trockenfrüchten, Gewürzen und
Schokolade. Eine weitere Besonderheit sind die direkt mit
Gas befeuerten Brennblasen (direct-fired stills), eine
Methode, die heute nur noch von sehr wenigen Destillerien
praktiziert wird. Man ist bei Glenfarclas davon
überzeugt, dass diese Art der Befeuerung zu einem
volleren und reichhaltigeren Destillat führt. Gelagert
wird der Whisky in traditionellen Dunnage Warehouses, die
ein langsames und gleichmäßiges Reifen ermöglichen.
In der Whisky-Welt steht Glenfarclas als Synonym für
traditionellen, hochwertigen Speyside Single Malt mit
starkem Sherry-Einfluss. Die Destillerie hat sich einen
Ruf für exzellente Qualität und ein hervorragendes
Preis-Leistungs-Verhältnis erarbeitet, insbesondere bei
ihren älteren Abfüllungen. Die “Family Casks”-Serie, eine
Kollektion von Vintage-Abfüllungen aus jedem Jahr von den
1950ern bis in die 2000er, ist legendär und wird von
Kennern weltweit hochgeschätzt. Glenfarclas wurde
mehrfach für ihre Whiskys und als Destillerie
ausgezeichnet, unter anderem als “Distiller of the Year”
von Whisky Magazine.
Tullibardine Distillery
Inhaber
Terroirs Distillers (Picard Vins & Spiritueux)
Gründungsdatum
1949
Ø Liter Whisky pro Jahr
ca. 3 Millionen Liter
Master Distiller
Michael Elliott (General Manager)
Dauerbrenner (Core Range)
Tullibardine Sovereign
Tullibardine 225 Sauternes Finish
Tullibardine 228 Burgundy Finish
Tullibardine 500 Sherry Finish
Die Tullibardine Destillerie, gelegen in Blackford in den
schottischen Highlands, ist eine der jüngeren
Destillerien Schottlands. Sie wurde 1949 von William
Delmé-Evans auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei
gegründet. Die Geschichte des Standorts reicht jedoch
viel weiter zurück, denn die Brauerei war bereits im 15.
Jahrhundert dafür bekannt, Bier für die
Krönungsfeierlichkeiten von König James IV. zu liefern.
Die Destillerie erlebte eine wechselhafte Geschichte mit
mehreren Besitzerwechseln und einer Stilllegungsphase von
1994 bis 2003. Im Jahr 2011 wurde sie von der
französischen, familiengeführten Wein- und
Spirituosengruppe Picard Vins & Spiritueux
übernommen, was eine neue Ära der Innovation und Qualität
einläutete.
Unter der französischen Führung hat sich Tullibardine
stark auf das Fassmanagement und insbesondere auf
Wein-Finishes spezialisiert. Die Kernkompetenz des
Mutterkonzerns im Weinbau, speziell im Burgund, wird
gezielt genutzt, um dem Highland Single Malt neue
Geschmacksdimensionen zu verleihen. Die Core Range
spiegelt dies wider, mit Finishes in Sauternes-, Sherry-
und natürlich Burgunderfässern. Der Name der Finishes,
z.B. “228 Burgundy Finish”, bezieht sich auf die
Litergröße (228 Liter) der verwendeten Barrique-Fässer.
Tullibardine ist eine der wenigen Destillerien, die den
gesamten Prozess von der Destillation über die Reifung
bis zur Abfüllung vor Ort durchführt, was eine lückenlose
Qualitätskontrolle ermöglicht.
Durch die Übernahme und die Neuausrichtung hat
Tullibardine in der Whisky-Welt an Profil und Ansehen
gewonnen. Die Destillerie wird heute für ihren weichen,
eleganten und leicht nussigen Grundcharakter geschätzt,
der eine ideale Basis für die vielfältigen
Weinfass-Veredelungen darstellt. Besonders der
Tullibardine Burgundy Finish hat Anerkennung für seine
harmonische Verbindung von süßen Malznoten und den
reichen, roten Fruchtaromen des Weinfasses erhalten.
Tullibardine hat sich erfolgreich als Brücke zwischen der
traditionellen schottischen Whiskyherstellung und der
französischen Weinkultur positioniert und spricht damit
sowohl klassische Whisky-Liebhaber als auch neugierige
Entdecker an.
Der Beitrag Folge 149 – Scotch Show Off erschien zuerst auf Grab
The Glass Podcast.
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