Umgang mit aggressivem Verhalten von Menschen mit Demenz
Und warum Spitex-Organisationen intensiv in ihre Führungskultur
investieren sollten.
44 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Gast: Dr. Angela Schnelli, Leiterin Fachstelle Spitexentwicklung
des Spitex Verbands Kanton Thurgau, Leitung Pflegeentwicklung
Genossenschaft Alterszentrum Kreuzlingen, Präsidentin Alzheimer
SG/AR/AI Host: Jennifer Kummli, Gründerin und
Inhaberin Betternursing Menschen mit Demenz können sich in ihrem
Alltag oft nicht gut orientieren. Sie wissen darum nicht genau, was
die Spitex-Fachperson vorhat, wenn sie kommt. Das kann zu
aggressivem Verhalten gegenüber den Spitex-Mitarbeitenden führen.
Die Spitex-Mitarbeitenden wiederum müssen die Intervention der
Pflegeplanung umsetzen und sind zudem häufig zeitlich unter Druck,
weil bereits der nächste Kunde wartet. Solche Situationen können
gerade im ambulanten Setting herausfordernd und auch belastend
sein. Wie können Spitex-Mitarbeitende damit umgehen? Die Arbeit mit
Menschen mit Demenz erfordert viel Kreativität. «Und es braucht die
Fähigkeit, sich ganz auf die Situation einzulassen, welche eine
Pflegefachperson vorfindet. Um dann den richtigen Moment zu
erwischen, um die Vorgabe der Pflegeplanung zu erfüllen», sagt
Angela Schnelli. Und was können Spitex-Organisationen tun? «Ganz
viel», ist die Pflegeexpertin überzeugt. Wenn Mitarbeitende vom
Management gut unterstützt werden, erleben sie belastende
Situationen weniger belastend. Es brauche Austauschgefässe, in
denen Situationen besprechbar gemacht werden können. «Und es
braucht eine Kultur, die solche Gespräche zulässt.»
des Spitex Verbands Kanton Thurgau, Leitung Pflegeentwicklung
Genossenschaft Alterszentrum Kreuzlingen, Präsidentin Alzheimer
SG/AR/AI Host: Jennifer Kummli, Gründerin und
Inhaberin Betternursing Menschen mit Demenz können sich in ihrem
Alltag oft nicht gut orientieren. Sie wissen darum nicht genau, was
die Spitex-Fachperson vorhat, wenn sie kommt. Das kann zu
aggressivem Verhalten gegenüber den Spitex-Mitarbeitenden führen.
Die Spitex-Mitarbeitenden wiederum müssen die Intervention der
Pflegeplanung umsetzen und sind zudem häufig zeitlich unter Druck,
weil bereits der nächste Kunde wartet. Solche Situationen können
gerade im ambulanten Setting herausfordernd und auch belastend
sein. Wie können Spitex-Mitarbeitende damit umgehen? Die Arbeit mit
Menschen mit Demenz erfordert viel Kreativität. «Und es braucht die
Fähigkeit, sich ganz auf die Situation einzulassen, welche eine
Pflegefachperson vorfindet. Um dann den richtigen Moment zu
erwischen, um die Vorgabe der Pflegeplanung zu erfüllen», sagt
Angela Schnelli. Und was können Spitex-Organisationen tun? «Ganz
viel», ist die Pflegeexpertin überzeugt. Wenn Mitarbeitende vom
Management gut unterstützt werden, erleben sie belastende
Situationen weniger belastend. Es brauche Austauschgefässe, in
denen Situationen besprechbar gemacht werden können. «Und es
braucht eine Kultur, die solche Gespräche zulässt.»
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