Jan Beckers (BIT Capital Fonds): "Der Bitcoin kann Gold deutlich überflügeln"
32 Minuten
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vor 1 Jahr
Jan Beckers ist überzeugt: "Tech-Aktien sind im Durchschnitt noch
etwa 55 Prozent unter den Höchstständen von vor zwei Jahren, bieten
aber gute Einstiegschancen für langfristig orientierte Investoren",
erklärt der Fondsmanager von BIT Capital Fonds im ntv-Podcast "So
techt Deutschland". Gerade schnell wachsende Technologieunternehmen
könnten den kommenden Jahren deutlich zuzulegen, meint der
42-jährige: "Die haben in den letzten sieben Jahren ihren Umsatz
versiebenfacht, aber der Aktienkurs ist nur um 50 bis 100 Prozent
gestiegen." Auch beim Bitcoin erwartet Beckers langfristig große
Wertsteigerungen. "Der Bitcoin befindet sich ganz klar noch im
Teenager-Stadium. Nur ein kleiner Bruchteil der Menschen besitzt
ihn bislang, institutionelle Anleger haben meist noch gar kein
Exposure dazu." Entscheidend für den Bitcoin-Kurs könnte das
Bitcoin-Halving sein, bei dem die Belohnung für die sogenannten
Miner halbiert wird. Es ist ein eingebauter Inflationsschutz, mit
dem die Zahl der Bitcoins begrenzt wird. "Historisch hat jedes
Halving zu einem Bullenmarkt geführt", sagt Beckers. "Ich denke,
dass der Bitcoin mittelfristig Kurse zwischen 100.000 und 250.000
US-Dollar erreichen könnte." Langfristig traut Beckers dem Bitcoin
sogar zu, die Marktkapitalisierung von Gold zu übertreffen: "Wenn
sich der Bitcoin als bester digitaler Wertspeicher etabliert, kann
er Gold als Maßstab deutlich überflügeln." Derzeit liegt die
Marktkapitalisierung des Bitcoins bei 1,4 Billionen US-Dollar, was
etwa 10 Prozent der Marktkapitalisierung von Gold entspricht. "Wenn
man in Krypto investiert, sollte man sich nicht zu sehr auf gehypte
Coins stürzen, sondern sich auf Bitcoin und Ethereum fokussieren
und es dann auch langfristig liegen lassen", rät der Fondsmanager.
Auch der digitale Euro, an dem die Europäische Zentralbank
arbeitet, könnte die Akzeptanz von Kryptowährungen insgesamt
fördern. Wo er sonst investiert und auf welche Technologien Jan
Beckers setzt, erzählt er in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Was ist das Bitcoin-Halving? Das Bitcoin-System kann
man sich wie ein riesiges Puzzle vorstellen. Überall auf der Welt
sitzen Menschen, die mit Computern oder ganzen Rechenzentren
versuchen, es zu lösen. Mit jedem gelösten Puzzle entsteht ein
neuer Block, in dem Daten über Transaktionen in der Datenbank
gespeichert werden. Block für Block wird so aneinandergereiht.
Zusammen ergibt das die sogenannte Blockchain - also eine Kette von
Blöcken. Für das Schürfen der Blöcke erhalten die "Miner" als
Belohnung Bitcoins. Im Januar 2009 wurde die Bitcoin-Datenbank
gestartet. Damals gab es noch 50 Bitcoins für jeden gefundenen
Block. Nun ist in dem System ein Mechanismus eingebaut, der
sicherstellt, dass sich die Belohnung alle 210.000 Blöcke halbiert.
Das ist meist etwa alle vier Jahre der Fall: 2012 halbierte sich
die Belohnung auf 25 Bitcoins, etwa vier Jahre und weitere 210.000
Blöcke später auf 12,5. 2020 fiel die Belohnung auf 6,25 Bitcoins.
In wenigen Tagen steht das nächste Halving auf 3,125 Bitcoin an.
Das geht so weiter, bis keine Halbierung mehr möglich ist. Der
Grund für diese digitale Diät ist simpel: Die Menge an Bitcoins
wurde vom Erfinder des Systems eingeschränkt. Durch das Halving
wird die Neuschöpfung der Cyber-Münzen gebremst, um spätestens im
Jahr 2140 die Maximalzahl von 21 Millionen Bitcoin zu erreichen. Es
ist eine Art eingebaute Sparmaßnahme, die dafür sorgt, dass Bitcoin
etwas Besonderes bleibt. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und
Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an
sotechtdeutschland@ntv.de. Alle Rabattcodes und Infos zu unseren
Werbepartnern finden Sie
hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy.
Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
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etwa 55 Prozent unter den Höchstständen von vor zwei Jahren, bieten
aber gute Einstiegschancen für langfristig orientierte Investoren",
erklärt der Fondsmanager von BIT Capital Fonds im ntv-Podcast "So
techt Deutschland". Gerade schnell wachsende Technologieunternehmen
könnten den kommenden Jahren deutlich zuzulegen, meint der
42-jährige: "Die haben in den letzten sieben Jahren ihren Umsatz
versiebenfacht, aber der Aktienkurs ist nur um 50 bis 100 Prozent
gestiegen." Auch beim Bitcoin erwartet Beckers langfristig große
Wertsteigerungen. "Der Bitcoin befindet sich ganz klar noch im
Teenager-Stadium. Nur ein kleiner Bruchteil der Menschen besitzt
ihn bislang, institutionelle Anleger haben meist noch gar kein
Exposure dazu." Entscheidend für den Bitcoin-Kurs könnte das
Bitcoin-Halving sein, bei dem die Belohnung für die sogenannten
Miner halbiert wird. Es ist ein eingebauter Inflationsschutz, mit
dem die Zahl der Bitcoins begrenzt wird. "Historisch hat jedes
Halving zu einem Bullenmarkt geführt", sagt Beckers. "Ich denke,
dass der Bitcoin mittelfristig Kurse zwischen 100.000 und 250.000
US-Dollar erreichen könnte." Langfristig traut Beckers dem Bitcoin
sogar zu, die Marktkapitalisierung von Gold zu übertreffen: "Wenn
sich der Bitcoin als bester digitaler Wertspeicher etabliert, kann
er Gold als Maßstab deutlich überflügeln." Derzeit liegt die
Marktkapitalisierung des Bitcoins bei 1,4 Billionen US-Dollar, was
etwa 10 Prozent der Marktkapitalisierung von Gold entspricht. "Wenn
man in Krypto investiert, sollte man sich nicht zu sehr auf gehypte
Coins stürzen, sondern sich auf Bitcoin und Ethereum fokussieren
und es dann auch langfristig liegen lassen", rät der Fondsmanager.
Auch der digitale Euro, an dem die Europäische Zentralbank
arbeitet, könnte die Akzeptanz von Kryptowährungen insgesamt
fördern. Wo er sonst investiert und auf welche Technologien Jan
Beckers setzt, erzählt er in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Was ist das Bitcoin-Halving? Das Bitcoin-System kann
man sich wie ein riesiges Puzzle vorstellen. Überall auf der Welt
sitzen Menschen, die mit Computern oder ganzen Rechenzentren
versuchen, es zu lösen. Mit jedem gelösten Puzzle entsteht ein
neuer Block, in dem Daten über Transaktionen in der Datenbank
gespeichert werden. Block für Block wird so aneinandergereiht.
Zusammen ergibt das die sogenannte Blockchain - also eine Kette von
Blöcken. Für das Schürfen der Blöcke erhalten die "Miner" als
Belohnung Bitcoins. Im Januar 2009 wurde die Bitcoin-Datenbank
gestartet. Damals gab es noch 50 Bitcoins für jeden gefundenen
Block. Nun ist in dem System ein Mechanismus eingebaut, der
sicherstellt, dass sich die Belohnung alle 210.000 Blöcke halbiert.
Das ist meist etwa alle vier Jahre der Fall: 2012 halbierte sich
die Belohnung auf 25 Bitcoins, etwa vier Jahre und weitere 210.000
Blöcke später auf 12,5. 2020 fiel die Belohnung auf 6,25 Bitcoins.
In wenigen Tagen steht das nächste Halving auf 3,125 Bitcoin an.
Das geht so weiter, bis keine Halbierung mehr möglich ist. Der
Grund für diese digitale Diät ist simpel: Die Menge an Bitcoins
wurde vom Erfinder des Systems eingeschränkt. Durch das Halving
wird die Neuschöpfung der Cyber-Münzen gebremst, um spätestens im
Jahr 2140 die Maximalzahl von 21 Millionen Bitcoin zu erreichen. Es
ist eine Art eingebaute Sparmaßnahme, die dafür sorgt, dass Bitcoin
etwas Besonderes bleibt. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und
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