Spezial: Im Land des Glücks triumphiert die Rechte
vor 3 Jahren
"Tervetuloa" – herzlich willkommen – zu dieser "Was
jetzt?"-Spezialfolge über das angeblich glücklichste Land der Welt.
Zum sechsten Mal in Folge führt Finnland das Ranking des World
Happiness Report an. Doch bei der Parlamentswahl, die an diesem
Wochenen
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Tervetuloa – herzlich willkommen – zu dieser "Was
jetzt?"-Spezialfolge über das angeblich glücklichste Land der Welt.
Zum sechsten Mal in Folge führt Finnland das Ranking des World
Happiness Report an. Doch bei der Parlamentswahl, die an diesem
Wochenende stattfindet, wird deutlich, dass viele Menschen durchaus
unzufrieden sind – mit der Regierung von Sanna Marin, der
Staatsverschuldung oder den steigenden Benzinpreisen. Davon könnte
bei der anstehenden Wahl die rechtspopulistische Partei
Perussuomalaiset (PS) profitieren. Umfragen zufolge lag sie zuletzt
knapp vor der Sozialdemokratischen Partei (SDP), der die jetzige
Ministerpräsidentin Marin angehört. Nur die liberal-konservative
Nationale Koalitionspartei (NCP) erhält laut den Prognosen noch
mehr Zustimmung. Wie kann es sein, dass selbst die glücklichste
Bevölkerung der Welt empfänglich ist für eine rechtspopulistische
Agenda? Das fragt sich Elise Landschek, die auf der Suche nach
Antworten nach Finnland gereist ist. Mitten im Wahlkampf hat sie
dort Nasima Razmyar, Spitzenkandidatin der SDP, und Jaana Kiiski,
Kandidatin der PS, getroffen. Razmyar stammt aus Afghanistan, dem
aktuell unglücklichsten Land der Welt. 2015 zog sie erste
Abgeordnete mit Migrationsgeschichte ins Parlament ein. Kiiski will
Migrantinnen und Migranten schneller abschieben und kämpft für das
Ansehen von Frauen in der Politik. An diesem Wochenende entscheidet
sich, ob Finnland vor einem Machtwechsel steht. Ministerpräsidentin
Marin mit ihrem Kabinett, das hauptsächlich aus jüngeren Frauen
besteht und weltweit von vielen Linken als Vorbild bewundert wird,
muss um ihr Amt zittern. Gleichzeitig wächst die Angst, dass sich
die Gesellschaft immer weiter spaltet. Moderation und Produktion:
Elise Landschek Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Paulina Kraft,
Kirsten Jöhlingert Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der
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jetzt?"-Spezialfolge über das angeblich glücklichste Land der Welt.
Zum sechsten Mal in Folge führt Finnland das Ranking des World
Happiness Report an. Doch bei der Parlamentswahl, die an diesem
Wochenende stattfindet, wird deutlich, dass viele Menschen durchaus
unzufrieden sind – mit der Regierung von Sanna Marin, der
Staatsverschuldung oder den steigenden Benzinpreisen. Davon könnte
bei der anstehenden Wahl die rechtspopulistische Partei
Perussuomalaiset (PS) profitieren. Umfragen zufolge lag sie zuletzt
knapp vor der Sozialdemokratischen Partei (SDP), der die jetzige
Ministerpräsidentin Marin angehört. Nur die liberal-konservative
Nationale Koalitionspartei (NCP) erhält laut den Prognosen noch
mehr Zustimmung. Wie kann es sein, dass selbst die glücklichste
Bevölkerung der Welt empfänglich ist für eine rechtspopulistische
Agenda? Das fragt sich Elise Landschek, die auf der Suche nach
Antworten nach Finnland gereist ist. Mitten im Wahlkampf hat sie
dort Nasima Razmyar, Spitzenkandidatin der SDP, und Jaana Kiiski,
Kandidatin der PS, getroffen. Razmyar stammt aus Afghanistan, dem
aktuell unglücklichsten Land der Welt. 2015 zog sie erste
Abgeordnete mit Migrationsgeschichte ins Parlament ein. Kiiski will
Migrantinnen und Migranten schneller abschieben und kämpft für das
Ansehen von Frauen in der Politik. An diesem Wochenende entscheidet
sich, ob Finnland vor einem Machtwechsel steht. Ministerpräsidentin
Marin mit ihrem Kabinett, das hauptsächlich aus jüngeren Frauen
besteht und weltweit von vielen Linken als Vorbild bewundert wird,
muss um ihr Amt zittern. Gleichzeitig wächst die Angst, dass sich
die Gesellschaft immer weiter spaltet. Moderation und Produktion:
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