Beschreibung
vor 3 Jahren
Lange Zeit konnte die Historikerin Nadezhda Beliakova in Moskau
ungestört zu religiösem Widerstand in der späten Sowjetunion und zu
den Beziehungen von Staat und religiösen Gemeinschaften in der
Ukraine, in Belarus und im Baltikum forschen. Spätestens nachdem
sie und ihr Mann sich allerdings an Protestbriefen und ihre Tochter
an Strassenaktionen gegen den Krieg in der Ukraine beteiligten, gab
es staatliche Konsequenzen und das Ehepaar entschied sich im Juni
2022 für das Exil. Im Podcastgespräch erzählt die Wissenschaftlerin
von ihrer eigenen Situation und von einer politischen Elite, die
Historiker:innen nicht als Expert:innen akzeptiert, sich selbst
aber auf die (angebliche) Geschichte Russlands beruft. Zudem
berichtet sie von Netzwerken religiöser Aktivist:innen zur Zeit des
«Eisernen Vorhangs» und von einem Gärtner aus der DDR, der wider
Willen zum Bibelschmuggler wurde.
ungestört zu religiösem Widerstand in der späten Sowjetunion und zu
den Beziehungen von Staat und religiösen Gemeinschaften in der
Ukraine, in Belarus und im Baltikum forschen. Spätestens nachdem
sie und ihr Mann sich allerdings an Protestbriefen und ihre Tochter
an Strassenaktionen gegen den Krieg in der Ukraine beteiligten, gab
es staatliche Konsequenzen und das Ehepaar entschied sich im Juni
2022 für das Exil. Im Podcastgespräch erzählt die Wissenschaftlerin
von ihrer eigenen Situation und von einer politischen Elite, die
Historiker:innen nicht als Expert:innen akzeptiert, sich selbst
aber auf die (angebliche) Geschichte Russlands beruft. Zudem
berichtet sie von Netzwerken religiöser Aktivist:innen zur Zeit des
«Eisernen Vorhangs» und von einem Gärtner aus der DDR, der wider
Willen zum Bibelschmuggler wurde.
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