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Beschreibung
vor 5 Jahren
Der Mensch ist frei Der Mensch ist frei Er kann sein Teil sich
wählen Er kann begeistert sein Er kann die Sterne zählen, Die mit
des Lichtes Schein Den ewgen Willen Gottes ihm vermählen, Der
Mensch ist frei, Wo herrlich eine Flamme Des Schöpfers glüht, Ob
sie vom Schwerte stamme Ob aus dem Ölzweig blüht, Da stürzt der
Geist Wie Meerflut aus dem Damme, Und wenn er gleich manch friedlos
Werk zerreißt So keimt doch Segen aus der Zorngen Streit Nach
ewigen Gesetzen lebt die Zeit. Und wie Gewitterwolken und die
Blitze Zur Erde niederschmettern So auch der Krieg. Weh wer mit
feigem Witze, Ein Obdach unter Eichen sucht vor Wettern, Die Eiche
und der Feige wird getroffen, Was hat der Feige in der Welt zu
hoffen Er ist schon tot, er war von jeher tot Und ewig stirbt er,
sterben ist sein Leben, Der sich entzieht dem heiligsten Gebet, Dem
wird kein Gott, kein Sieg je niederschweben. Clemens Brentano
wählen Er kann begeistert sein Er kann die Sterne zählen, Die mit
des Lichtes Schein Den ewgen Willen Gottes ihm vermählen, Der
Mensch ist frei, Wo herrlich eine Flamme Des Schöpfers glüht, Ob
sie vom Schwerte stamme Ob aus dem Ölzweig blüht, Da stürzt der
Geist Wie Meerflut aus dem Damme, Und wenn er gleich manch friedlos
Werk zerreißt So keimt doch Segen aus der Zorngen Streit Nach
ewigen Gesetzen lebt die Zeit. Und wie Gewitterwolken und die
Blitze Zur Erde niederschmettern So auch der Krieg. Weh wer mit
feigem Witze, Ein Obdach unter Eichen sucht vor Wettern, Die Eiche
und der Feige wird getroffen, Was hat der Feige in der Welt zu
hoffen Er ist schon tot, er war von jeher tot Und ewig stirbt er,
sterben ist sein Leben, Der sich entzieht dem heiligsten Gebet, Dem
wird kein Gott, kein Sieg je niederschweben. Clemens Brentano
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