Rilke - Der Panther

Rilke - Der Panther

56 Sekunden

Beschreibung

vor 3 Monaten

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.


Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.


Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

Weitere Episoden

Eichendorff - Bei einer Linde
54 Sekunden
vor 3 Monaten
Schiller - Die Bürgschaft
7 Minuten
vor 3 Monaten
Hölderlin - Der Zeitgeist
80 Sekunden
vor 1 Jahr
Mörike - Im Frühling
76 Sekunden
vor 4 Jahren
Heine - Und wüsstens die Blumen
46 Sekunden
vor 4 Jahren

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15