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Beschreibung
vor 5 Jahren
Natürlich vergessen wir über Pasolinis Namen und seinem
schwer fassbaren Werk sofort die Triggerwarnung, die wir
aussprechen wollten. Es geht in Petrolio um inkonsistente Körper
und ihre (fehlenden) Glieder, um Sexualität und phantasmatische
Geschlechter. Pasolinis ,modernes Satyricon‘ wirft bei aller
mitunter pornographischen Erotik auch einen schonungslosen, fast
anatomischen Blick auf soziale Codices und besticht nicht zuletzt
mit unerwarteter romantischer Ironie.
Pier Paolo Pasolini: Petrolio. Roman. Aus dem Italienischen
von Moshe Kahn. Berlin: Wagenbach 2015.
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