Angiogenesefaktoren PlGF, sFlt-1 und sEng in unauffälligen Schwangerschaften und bei Präeklampsie
vor 14 Jahren
Beschreibung
vor 14 Jahren
Hintergrund: Präeklampsie ist weltweit eine der Hauptursachen
perinataler Morbidi- tät und Mortalität für Mutter und Kind. Die
frühe und zuverlässige Identifikation von Patientinnen mit erhöhtem
Erkrankungsrisiko ist demnach eines der erstrebenswerte- sten Ziele
in der heutigen Geburtshilfe. Die Verfügbarkeit hochsensitiver und
hoch- spezifischer physiologischer wie biochemischer Marker würde
nicht nur die Erken- nung von Risikopatientinnen ermöglichen,
sondern auch den Weg für eine frühe Dia- gnosestellung und
rechtzeitige therapeutische Intervention ebnen sowie die Entwick-
lung neuer therapeutischer Möglichkeiten vorantreiben. Ziele:
Vorliegende Arbeit enthält die Analyse der Serummarker sFlt-1, PlGF
und sEng und deren Vergleich mit dopplersonographisch erhobenen
Daten. Signifikante Unterschiede zwischen dem gesunden
Normalkollektiv und den Gruppen „Milde Prä- eklampsie“ und „Schwere
Präeklampsie“ sollen gezeigt werden. Methoden: Im Zeitraum von 2006
bis 2008 wurden 108 Patientinnen ab 23 + 0 SSW bis zum Zeitpunkt
der Entbindung in einer randomisierten prospektiven Studie unter-
sucht, es ergaben sich daraus für die Gruppen Milde Präeklampsie,
Schwere Prä- eklampsie und Normalkollektiv 11, 21 respektive 274
Datensätze. Dabei wurden je- weils die Serummarker sFlt-1, PlGF und
sEng mittles ELISA Immunoassay quantifi- ziert und
dopplersonographisch der Pulsatilitäts-Index der A. umbilicalis und
Aa. ute- rinae erhoben sowie auf Persistenz eines persistierenden
spätsystolischen Notch der Aa. uterinae geprüft. Ergebnisse:
Vorliegende Arbeit ergab signifikante Unterschiede zwischen den
Grup- pen Milde und Schwere Präeklampsie und dem Normalkollektiv
bezüglich der Se- rumwerte sFlt-1, PlGF und sEng sowie der
dopplersonographischen Daten. Schlussfolgerung: Die Kombination von
Dopplersonographie und den Serummar- kern sFlt-1, PlGF und sEng
stellt einen vielversprechenden Ansatz zur frühen Detek- tion von
Präeklampsie dar, der zur Verbesserung von Diagnostik und
therapeutischen Möglichkeiten in größer angelegten Studien
unbedingt weiter verfolgt werden sollte.
perinataler Morbidi- tät und Mortalität für Mutter und Kind. Die
frühe und zuverlässige Identifikation von Patientinnen mit erhöhtem
Erkrankungsrisiko ist demnach eines der erstrebenswerte- sten Ziele
in der heutigen Geburtshilfe. Die Verfügbarkeit hochsensitiver und
hoch- spezifischer physiologischer wie biochemischer Marker würde
nicht nur die Erken- nung von Risikopatientinnen ermöglichen,
sondern auch den Weg für eine frühe Dia- gnosestellung und
rechtzeitige therapeutische Intervention ebnen sowie die Entwick-
lung neuer therapeutischer Möglichkeiten vorantreiben. Ziele:
Vorliegende Arbeit enthält die Analyse der Serummarker sFlt-1, PlGF
und sEng und deren Vergleich mit dopplersonographisch erhobenen
Daten. Signifikante Unterschiede zwischen dem gesunden
Normalkollektiv und den Gruppen „Milde Prä- eklampsie“ und „Schwere
Präeklampsie“ sollen gezeigt werden. Methoden: Im Zeitraum von 2006
bis 2008 wurden 108 Patientinnen ab 23 + 0 SSW bis zum Zeitpunkt
der Entbindung in einer randomisierten prospektiven Studie unter-
sucht, es ergaben sich daraus für die Gruppen Milde Präeklampsie,
Schwere Prä- eklampsie und Normalkollektiv 11, 21 respektive 274
Datensätze. Dabei wurden je- weils die Serummarker sFlt-1, PlGF und
sEng mittles ELISA Immunoassay quantifi- ziert und
dopplersonographisch der Pulsatilitäts-Index der A. umbilicalis und
Aa. ute- rinae erhoben sowie auf Persistenz eines persistierenden
spätsystolischen Notch der Aa. uterinae geprüft. Ergebnisse:
Vorliegende Arbeit ergab signifikante Unterschiede zwischen den
Grup- pen Milde und Schwere Präeklampsie und dem Normalkollektiv
bezüglich der Se- rumwerte sFlt-1, PlGF und sEng sowie der
dopplersonographischen Daten. Schlussfolgerung: Die Kombination von
Dopplersonographie und den Serummar- kern sFlt-1, PlGF und sEng
stellt einen vielversprechenden Ansatz zur frühen Detek- tion von
Präeklampsie dar, der zur Verbesserung von Diagnostik und
therapeutischen Möglichkeiten in größer angelegten Studien
unbedingt weiter verfolgt werden sollte.
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