7 I HiKoPod I Revolutionen erinnern. 1848, 1918 und 1989 im deutschen Gedächtnis
Ein Vortrag von Martin Sabrow
42 Minuten
Beschreibung
vor 3 Jahren
Die revolutionären Umwälzungen von 1848, 1918 und 1989 fristen im
kollektiven Gedächtnis der Bundesrepublik – insbesondere im
Vergleich zu anderen Nationen – ein stiefmütterliches Dasein. Der
Frage, warum die Revolutionserinnerung in Deutschland so schwach
ausgeprägt ist, geht Professor Dr. Martin Sabrow nach. Er hielt den
Vortrag im Rahmen der Tagung ‚Friedhof der Märzgefallenen. Zum Ort
der Revolution von 1848 in der DDR‘. Der Zeithistoriker gelangt zu
der interessanten These, dass der Wandel in der deutschen
Erinnerungskultur weg vom heroischen Geschichtsdenken hin zu einem
opferzentrierten Gedenken vor dem Hintergrund des
nationalsozialistischen Zivilisationsbruches mitursächlich dafür
sein dürfte, dass das deutsche Revolutionsgedenken so blass ist –
hören Sie rein!
kollektiven Gedächtnis der Bundesrepublik – insbesondere im
Vergleich zu anderen Nationen – ein stiefmütterliches Dasein. Der
Frage, warum die Revolutionserinnerung in Deutschland so schwach
ausgeprägt ist, geht Professor Dr. Martin Sabrow nach. Er hielt den
Vortrag im Rahmen der Tagung ‚Friedhof der Märzgefallenen. Zum Ort
der Revolution von 1848 in der DDR‘. Der Zeithistoriker gelangt zu
der interessanten These, dass der Wandel in der deutschen
Erinnerungskultur weg vom heroischen Geschichtsdenken hin zu einem
opferzentrierten Gedenken vor dem Hintergrund des
nationalsozialistischen Zivilisationsbruches mitursächlich dafür
sein dürfte, dass das deutsche Revolutionsgedenken so blass ist –
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