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Beschreibung
vor 3 Jahren
Friedrich Hölderlin ist der große Unbekannte unter den Klassikern
der deutschen Literatur: ein Genie des Zusammenwirkens von
philosophischer, religiöser und poetischer Kraft – ein sensibler
Einzelgänger, der die zweite Hälfte seines Lebens in
Abgeschiedenheit verbrachte, obwohl er hingebungsvoll liebte und
geliebt wurde.
Göttliches Feuer auch treibet, bei Tag und Nacht
– so das gewaltige Zeugnis seiner Selbsterfahrung –
Aufzubrechen. So komm! daß wir das Offene schauen,
Daß ein Eigenes wir suchen, so weit es auch ist.
Dieser Wahlspruch aus Hölderlins berühmter Elegie “Brod und Wein”
macht nicht zuletzt deutlich: Will man heute seinem Geheimnis auf
die Spur kommen, so wird dies „wohl kaum gelingen, wenn man
unempfindlich bleibt für göttliches Feuer, wie immer man sich
seine Bedeutung zurechtlegen mag. Was also ist das für ein Feuer,
das in Leben und Poesie Hölderlins brennt?“ (Rüdiger Safranski)
Zusammen mit dem Philosophen und Hölderlin-Biographen Rüdiger
Safranski wollen wir dieser zentralen Frage nachspüren. Dabei
kommt Hölderlin auch selbst zu Wort: Anlässlich seines 250.
Geburtstags rezitieren vier professionelle Schauspieler unter
Anleitung von Sprecherzieher Marcus Boshkow
(Otto-Falckenberg-Schule) eine Auswahl biographisch getönter
Gedichte – u. a. Da ich ein Knabe war, Die scheinheiligen
Dichter, Hyperions Schicksalslied – und erwecken so den Mythos
Hölderlin zu neuem Leben. In alphabetischer Folge sind dies:
Oliver Bürgin, Nora Buzalka, Michael Kranz, Elna Lindgens.
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