„Nelka“ von Svenja Leiber - Rezension von Constanze Matthes

„Nelka“ von Svenja Leiber - Rezension von Constanze Matthes

vor 1 Tag
8 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag

„Nelka“ von Svenja Leiber – eine Rezension von Constanze
Matthes - Zeichen und Zeiten


(Hördauer 08 Minuten)





"Man hat aufgehört, die Leben zu zählen.“


In nur wenigen Momenten nimmt ihre unbeschwerte Jugend ein
bitteres Ende. Nach dem Einmarsch deutscher Soldaten 1941 wird
Nelkas Vater an einem Julitag in Lemberg auf offener Straße
erschossen. Sie selbst wird wenige Tage später auf dem Weg zur
Bäckerei „einkassiert“ und mit nur 16 Jahren und zahlreichen
weiteren Mädchen nach Norddeutschland verschleppt, wo sie fortan
als Zwangsarbeiterin auf einem Gutshof schuften muss. Svenja
Leiber erzählt in ihrem neuen Roman am Beispiel ihrer
Protagonistin von der Ausbeutung und dem Leid unzähliger Frauen
während des Zweiten Weltkriegs.


 


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