Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Literatur Radio Hörbahn Podcast

Episoden

44 Minuten
"Quimbo"  - Karl May und Harriet Beecher Stowe -

neu illustriert mit KI

von Stefan Schmatz

Sprecher: Uland Spahlinger

Quimbo – treuer Gefährte, mutiger Helfer und eitler Schöngeist: eine literarische Figur Karl Mays

DAS FÜNFUNDFÜNFZIGSTE JAHRBUCH ist in der langen Geschichte der Karl-May-Gesellschaft das erste, für das der im Februar 2025 verstorbene Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin nicht mehr als Mitherausgeber fungiert. Das Jahrbuch ist daher dem verdienstvollen langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden der KMG gewidmet. Die hier versammelten Beiträge zeigen ein weiteres Mal eindrücklich, dass nicht nur die Forschung zu Karl May weiterhin neue Erkenntnisse bringt, sondern dass auch die Grundlagenforschung noch nicht abgeschlossen ist.

Martin Lowsky präsentiert erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung der Briefe der französischen Übersetzerin Juliette Charoy an Karl May, und Joachim Biermann kommt zu neuen Ergebnissen bei der Suche nach Mays Vorlagen zu seiner Bearbeitung des ›Waldläufers‹ von Gabriel Ferry. Die Untersuchung von Spannung und Retardierung in Mays Werk durch Michael Andermatt zeigt, dass deren Verwendung auch in Abenteuerromanen keineswegs trivial ist. Helmut Schmiedt und Hartmut Vollmer gehen in ihren Aufsätzen Verbindungen zwischen Karl May und Thomas Mann bzw. Friedrich Schiller nach und verdeutlichen, dass die Grenze zwischen Hoch- und Trivialliteratur eine künstliche ist.

Vier Beiträge widmen sich der Figurenebene. Laura Thüring analysiert in ihrem Beitrag die Figurenkonstitution des Westmanns Sam Hawkens, und Theresa Homm untersucht vergleichend Figurenkonstellationen bei Karl May und James Fenimore Cooper. Zwei Beiträge befassen sich mit der Figur Quimbo: Stefan Schmatz betrachtet Mays Quimbo vor dem Hintergrund der gleichnamigen Figur in Harriet Beecher Stowes ›Onkel Toms Hütte‹, während Rudi Schweikert der Namensherkunft nachgeht und davon ausgehend narrative Elemente in Mays Werk erörtert.

Der weiterhin aktuellen postkolonialen Debatte widmet sich Malte Ristau mit Überlegungen zu Mays kolonialem Mindset, und Florian Schleburg stellt zwei Eingaben aus dem Jahr 1957 an den US-Senat vor, die sich für die indigene Bevölkerung stark machen und deutlich von der Lektüre Karl Mays inspiriert sind.

Prof. Dr. Michael Andermatt, geboren 1956, ist Titularprofessor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, an der er 1985/86 promovierte und 1995 habilitierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere auf den Werken von Ludwig Achim von Arnim, Gottfried Keller und Conrad Ferdinand Meyer. Er ist Mitherausgeber des Gottfried-Keller-Handbuchs (2018) sowie des Bandes Keller zum Vergnügen (2019) und seit 2021 im Ruhestand

.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein

⁠oder vielleicht in diese Sendung⁠

Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
40 Minuten
"Quimbo"  - Karl May und Harriet Beecher Stowe -

neu illustriert mit KI

von Stefan Schmatz

Sprecher: Uland Spahlinger

Quimbo – treuer Gefährte, mutiger Helfer und eitler Schöngeist: eine literarische Figur Karl Mays (Teil 1 und 2)

DAS FÜNFUNDFÜNFZIGSTE JAHRBUCH ist in der langen Geschichte der Karl-May-Gesellschaft das erste, für das der im Februar 2025 verstorbene Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin nicht mehr als Mitherausgeber fungiert. Das Jahrbuch ist daher dem verdienstvollen langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden der KMG gewidmet. Die hier versammelten Beiträge zeigen ein weiteres Mal eindrücklich, dass nicht nur die Forschung zu Karl May weiterhin neue Erkenntnisse bringt, sondern dass auch die Grundlagenforschung noch nicht abgeschlossen ist.

Martin Lowsky präsentiert erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung der Briefe der französischen Übersetzerin Juliette Charoy an Karl May, und Joachim Biermann kommt zu neuen Ergebnissen bei der Suche nach Mays Vorlagen zu seiner Bearbeitung des ›Waldläufers‹ von Gabriel Ferry. Die Untersuchung von Spannung und Retardierung in Mays Werk durch Michael Andermatt zeigt, dass deren Verwendung auch in Abenteuerromanen keineswegs trivial ist. Helmut Schmiedt und Hartmut Vollmer gehen in ihren Aufsätzen Verbindungen zwischen Karl May und Thomas Mann bzw. Friedrich Schiller nach und verdeutlichen, dass die Grenze zwischen Hoch- und Trivialliteratur eine künstliche ist.

Vier Beiträge widmen sich der Figurenebene. Laura Thüring analysiert in ihrem Beitrag die Figurenkonstitution des Westmanns Sam Hawkens, und Theresa Homm untersucht vergleichend Figurenkonstellationen bei Karl May und James Fenimore Cooper. Zwei Beiträge befassen sich mit der Figur Quimbo: Stefan Schmatz betrachtet Mays Quimbo vor dem Hintergrund der gleichnamigen Figur in Harriet Beecher Stowes ›Onkel Toms Hütte‹, während Rudi Schweikert der Namensherkunft nachgeht und davon ausgehend narrative Elemente in Mays Werk erörtert.

Der weiterhin aktuellen postkolonialen Debatte widmet sich Malte Ristau mit Überlegungen zu Mays kolonialem Mindset, und Florian Schleburg stellt zwei Eingaben aus dem Jahr 1957 an den US-Senat vor, die sich für die indigene Bevölkerung stark machen und deutlich von der Lektüre Karl Mays inspiriert sind.

Prof. Dr. Michael Andermatt, geboren 1956, ist Titularprofessor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, an der er 1985/86 promovierte und 1995 habilitierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere auf den Werken von Ludwig Achim von Arnim, Gottfried Keller und Conrad Ferdinand Meyer. Er ist Mitherausgeber des Gottfried-Keller-Handbuchs (2018) sowie des Bandes Keller zum Vergnügen (2019) und seit 2021 im Ruhestand.

Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein

⁠oder vielleicht in diese Sendung⁠

Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
7 Minuten
Auf der Suche nach der eigenen Stimme

Ingrid Kloser lotet in ihrem Roman „Regentropfen fallen langsam“ auf poetische Weise die Welt zwischen Klang und Stille aus

(Hördauer ca. 7 min)

Ninas „Seele hat aufgehört zu singen.“ Dieses Problem bedroht ihre berufliche Zukunft und lässt ihr Selbstverständnis ins Wanken geraten. Ihre Stimme ist nämlich nicht bloß ihr Arbeitsmedium – sie ist ebenso identitätsstiftend. Ingrid Klosers Roman Regentropfen fallen langsam erzählt von Ninas Suche nach einem neuen Lebensweg und den Begegnungen mit den Menschen, die ihre Perspektive auf das Leben und insbesondere auf die Musik nachhaltig verändern...

Eine Rezension von Michael Fassel

Den Text der Rezension finden Sie hier

Kommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München

 

Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
1 Stunde 18 Minuten
§LIT - Bewusst Publizieren 18

Special Guest: Mira Valentin

(Hördauer 79 Minuten)

Fundstelle Originaltext Verordnung (in allen Amtssprachen): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=oj:L_202500040

Merkblatt des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zur EU-Verpackungsverordnung (Download Merkblatt nur für Mitglieder): https://www.boersenverein.de/beratung-service/recht/verpackungsrecht/ mit Auszug aus dem Katalog der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister

Selfpublisher Verband: https://www.selfpublisher-verband.de/verpackungsrecht-fuer-selfpublisher/

Übersicht Systembetreiber: https://www.verpackungsregister.org/systembeteiligung-und-datenmeldung/uebersicht-systembetreiber

Lizenzrechner „Grüner Punkt“/DSD: https://www.verpackgo.com/de/license/configurator/choose/

IT-Recht-Kanzlei, München: https://www.it-recht-kanzlei.de/eup-verpackungsverordnung-haendler-pflichten-2026.html und generell https://www.it-recht-kanzlei.de/Thema/verpackungsgesetz.html

(Alle Aufrufe Stand Aufzeichnungstag (18.08.2026))

Die Sendung basiert auf unserem Kenntnisstand vom Aufzeichnungstag (18.08.2026), eigenen Recherchen und den benannten Quellen.

ACHTUNG:

Die Kollegen der IT-Recht-Kanzlei melden (Stand 26.08.2026), dass Brüssel selbst an den zentralen Vorgaben zweifle (https://www.it-recht-kanzlei.de/ppwr-registrierung-eu-einheitlich.html), und stellt kleinen Händlern eine Vorlage bereit, mit der der EU-Kommission das gewünschte direkte Feedback gegeben werden kann (https://www.it-recht-kanzlei.de/ppwr-buerokratie-kleine-haendler-eu-kommission-feedback.html).“

Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.

In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.

Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.

Du würdest gern die bisherigen Folgen hören, dann schau doch mal hierhin.

___________________________________________________________________

Dr. Nadja Kobler lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens" bemüht.

Dr. rer. nat. biol. Uwe Kullnick, ist Neurophysiologe und seit 2012 als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Zwischen 2014 und 2019 war er Vorsitzender beim Freien Deutschen Autorenverband Bayern (FDA). Außerdem war er von 2015 bis 2017 Präsident des FDA-Bundesverbandes. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Seit 2015 leitet er das Literatur (Podcast) Radio Hörbahn (früher Literatur Radio Bayern). Er lebt seit 2000 in München.

 

Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.

Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing

Jingle made by Uwe Kullnick und KI SUNO,

technische Bearbeitung, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 1 Minute
(D)eine Minute für die Demokratie!

Auftaktveranstaltung am Freitag, 2. Oktober 2026 im Plenarsaal des Bayerischen Landtags

(Hördauer ca. 1 Stunde) 

Die Jugend spricht – die Politik hört zu: 25 junge Menschen treten ans Rednerpult im Plenarsaal des Bayerischen Landtags und präsentieren in ihrer jeweiligen „Minute für die Demokratie“ ihre Gedanken, Ideen und Wünsche zum demokratischen Miteinander in unserer Gesellschaft. Die Zuhörerinnen und Zuhörer sind beim Auftakt zur „Langen Nacht der Demokratie“ die Vizepräsidenten Tobias Reiß, Ludwig Hartmann und Markus Rinderspacher sowie die (stellvertretenden) Vorsitzenden von Bildungs- und Sozialausschuss und zahlreiche weitere Gäste.

(D)eine Minute für die Demokratie!

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Centrum für angewandte Politikforschung CAP der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Wertebündnis Bayern organisiert. Sie ist Auftakt zur „Langen Nacht der Demokratie“, die am 2. Oktober 2026 in 35 Kommunen des Freistaates stattfand.

„Demokratie weiterhören?– Songs von Doc U“

Tontechnik Jupp Stepprath, Idee und Realisation Uwe Kullnick
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Hörbahn - Podcast für Indie- und Substream-Literature
Podcast melden

„Literatur Radio Hörbahn“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz