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Beschreibung
vor 6 Jahren
Als Walmerbach ist der am Prümscheid im Salmwald entspringende
Bach bei den Wallenbornern nicht unbedingt geläufig. Als
»Schotzer Baach« (da er nach Schutz fließt) ist er dort jedoch
sprichwörtlich geworden. Heißt es über jemanden, er gehe den
»Schotzer Baach rôf«, meint man nicht, dass dieser dem Bach
entlang nach Schutz hinunterläuft, sondern bildlich, dass es um
sein Wirtschaften und Handeln schlecht bestellt ist. Mit ihm oder
ihr geht’s bergab, vor die Hunde, ins Elend … oder was auch
immer.
Der Bach selbst enthält besondere Zeugnisse des Vulkanismus. In
ihm ist Wasser der Wallenborner Sauerbrunnen enthalten sowie rund
alle 20 Minuten auch schwefelig riechendes Wasser des
Kaltwassergeysirs »Wallender Born«, oder »Brubbel« genannt. Bevor
er den vulkanischen Burberg bei Schutz umfließt, um in die Kleine
Kyll zu münden, fließen in ihn die Wasser des Marschbachs, der an
den Hängen des weitgehend unbekannten und in der Landschaft nur
schwer auszumachenden Wallenborner Maares entspringt.
Quellhöhe: 565 m | Mündungshöhe: 352 m | Höhenunterschied: 213 m
| Länge: 7 km
Mündungsfluss: Kleine Kyll | Mündungsort: Schutz
Aufnahmeort: Vor Schutz
Der Beitrag Folge 12: So klingt der Walmerbach erschien zuerst
auf Institut Denkunternehmung.
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