Folge 2: So klingt der Alfbach

Folge 2: So klingt der Alfbach

vor 6 Jahren
Kaum eine Flusslandschaft der Eifel ist so eindrucksvoll entstanden, wie der Alfbach in der Strohner Schweiz. Einst versperrten Lava-Ströme des Wartgesberg-Vulkans den ursprünglichen Verlauf des Wassers. Ein großer See staute sich auf,
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Beschreibung

vor 6 Jahren

Kaum eine Flusslandschaft der Eifel ist so eindrucksvoll
entstanden, wie der Alfbach in der Strohner Schweiz. Einst
versperrten Lava-Ströme des Wartgesberg-Vulkans den
ursprünglichen Verlauf des Wassers. Ein großer See staute sich
auf, dessen Ebene heute noch zwischen Gillenfeld und Strohn gut
zu erahnen ist. Einige Ewigkeiten bedurfte es, um den harten Damm
dann endlich zum Wanken zu bringen. Mit ein wenig Phantasie sieht
es so aus, als hätten Wassermassen das vulkanische Gestein in
einem Augenblick durchbrochen, und Unmengen an Gestein mit sich
gerissen. An den Flanken des Tals der Strohner Schweiz liegen
große und kleine Brocken aus Fels wild verstreut und im
brausenden Alfbach türmen sich Äste und Stämme, bevor das Wasser
wieder in ruhigere Gefilde Richtung Sprinker Mühle entlassen
wird.

Die neu gestaltete Quelle des Alfbachs liegt nördlich von
Darscheid auf der Gemarkung Hörscheid. Von hier schlängelt sich
das zunächst noch kleine Bächlein durch feuchte Wiesen, am
verlassenen Dorf Allscheid vorbei, Mehren entlang bis Gillenfeld,
um kurz hinter Strohn, dort wo die Lavabombe steht, über die
Felsen hinabzuspringen.


Quellhöhe: 549 m | Mündungshöhe: 95 m | Höhenunterschied: 454 m |
Länge: 52 km
Mündungsfluss: Mosel | Mündungsort: Alf


Aufnahmeort: Strohner Schweiz


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Institut Denkunternehmung.
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