Folge 5: So klingt die Kyll
vor 6 Jahren
Die Kyll ist der längste und wasserreichste Fluss der Eifel. Knapp
128 km schlängelt er sich von der belgischen Grenze bei Losheim
durch Wiesen und Felsen bis zur Mündung in die Mosel bei
Trier-Ehrang. 537 m Höhenunterschied liegen zwischen Quelle und ...
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Beschreibung
vor 6 Jahren
Die Kyll ist der längste und wasserreichste Fluss der Eifel.
Knapp 128 km schlängelt er sich von der belgischen Grenze bei
Losheim durch Wiesen und Felsen bis zur Mündung in die Mosel bei
Trier-Ehrang. 537 m Höhenunterschied liegen zwischen Quelle und
Mündung. Dreieinhalbmal die Höhe des Kölner Doms überwindet das
Wasser. Ähnlich geschichtsträchtig wie bei der Entstehung des
steinernen Weltkulturerbes dürfte es auch an den Ufern der Kyll
im Laufe der Jahrhunderte zugegangen sein. Straßen und Wege der
Römer folgten ihrem Lauf, Siedlungen von Kelten, die der Kyll
ihren Namen gaben (gilum), entstanden und vergingen, bis sie und
ihre angrenzenden Felder und Wälder zum Lebens- und Verkehrsraum
der Moselfranken wurden. In alten Urkunden markiert die Kyll
Grenzen zu Jagdrevieren der Trierer Kurfürsten und Adeligen. Sie
war ein wichtiger Kommunikationsweg ihrer Herrschaft. Das Wasser
der Kyll wurde zum Antrieb zahlreicher Mühlen genutzt, ihre
Fische bereicherten die oft kargen Speisepläne der Eifeler. Im
Zeitalter der Industrialisierung bot sie den Raum für die
Schienen der Eisenbahn und bietet heute noch zahlreichen
Bahnreisenden eine Aussicht auf die Eifellandschaft. Die Kyll
prägt das Gesicht von Stadtkyll und Gerolstein, durchfließt den
Landkreis Vulkaneifel vom Norden nach Süden und verlässt ihn bei
Densborn in Richtung Eifelkreis.
Quellhöhe: 660 m | Mündungshöhe: 123 m | Höhenunterschied: 537 m
| Länge: 128 km
Mündungsfluss: Mosel | Mündungsort: Trier-Ehrang
Aufnahmeort: Densborn
Der Beitrag Folge 5: So klingt die Kyll erschien zuerst auf
Institut Denkunternehmung.
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