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Beschreibung
vor 6 Jahren
Pütz, Born, Drees, Brunnen, Quelle, Bach, Fluss, Weiher, Stausee,
Maar oder Moor – welchen Beinamen trägt das eifeler Wasser? Der
Pütz befand sich im Haus oder unmittelbar daneben. Er versorgte
die Menschen mit dem Wasser, das sie fürs Kochen und vielleicht
noch fürs Kleinvieh benötigten. Nur noch in wenigen alten Häusern
ist er erhalten, mit Steinen eingefasst im lehmgestampften
Keller. Die meisten jedoch wurden, nachdem das Wasser bequem aus
der Leitung floss, mit Schutt gefüllt, betoniert und vergessen.
Der Born versorgte im Ortskern die Menschen und ihr Vieh. Hier
wusch man Kleidung, Rummeln und Kappes.
Hier traf man sich zum Tratschen und tauschte Neuigkeiten aus.
Über 50 Dreese in der Vulkaneifel bieten geschmackliche
Abwechslung. Die Sauerbrunnen stillen den Durst an heißen Tagen,
bieten wertvolle Mineralien und lassen den Teig von Buchweizen-
und Pfannkuchen locker werden. In Brunnen wird sauberes und
weiches Grundwasser gewonnen, das die Menschen heute versorgt.
Aus Quellen speisen sich Bäche, aus Bächen werden Flüsse.
Zuweilen wird der Lauf der Bäche ein wenig aufgehalten, Weiher
angelegt, um dort Fisch zu züchten, der seit jeher gern auf dem
Teller des ein oder anderen Eifelers landet. Vulkanische
Eruptionen lassen Maare entstehen, aus denen einige im Lauf der
Jahrtausende zu Mooren werden. Konnte der Mensch früher nur mit
großer Mühe dem Wasser abringen, was er von ihm benötigte, so
bilden Stauseen wie der Üdersdorfer Stausee oder der Stausee bei
Jünkerath heute vielfältige Möglichkeiten für Angler, Urlauber
und Sportler. Auch der in Sassen entspringende Uersfelder Bach
wird zu einem kleinen See aufgestaut, an dem sich seit vielen
Jahren Urlauber in einer Ferienanlage erholen.
Quellhöhe: 540 m | Mündungshöhe: 390 m | Höhenunterschied: 150 m
| Länge: 6 km
Mündungsfluss: Elzbach | Mündungsort: Lirstal
Aufnahmeort: Heilbachsee
Der Beitrag Folge 10: So klingt der Uersfelder Bach erschien
zuerst auf Institut Denkunternehmung.
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