Folge 7: So kling der Ueßbach
vor 6 Jahren
Wasser war viele Jahrhunderte die bedeutendste Kraft der Eifel. Das
Wissen, mittels Mühlgräben, Stauwehren, Rädern, Achsen und
Transmissionsriemen auch aus den kleinsten Rinnsalen
übermenschliche Kraft zu gewinnen, um gewaltige Arbeiten zu
verrichten,
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Beschreibung
vor 6 Jahren
Wasser war viele Jahrhunderte die bedeutendste Kraft der Eifel.
Das Wissen, mittels Mühlgräben, Stauwehren, Rädern, Achsen und
Transmissionsriemen auch aus den kleinsten Rinnsalen
übermenschliche Kraft zu gewinnen, um gewaltige Arbeiten zu
verrichten, war überlebenswichtig. Korn zu Mehl zu mahlen
bedeutete die wichtigste Sicherung der Ernährung. Aber auch
mittels Hammerwerken erzhaltiges Gestein zu ertrümmern, um Eisen
zu gewinnen, Holz zu sägen, um Baustoffe herzustellen,
erleichterte das Leben enorm. Wenn Mühlen Feuer fingen und
niederbrannten, was nicht selten geschah, bedeutete dies eine
Katastrophe für ganze Landstriche. Das technische Verständnis für
die Mühlwerke sicherte den zahlreichen Müllersfamilien der Eifel
einen bescheidenen Wohlstand. Viele Müller im Laufe der
Jahrhunderte kamen von außerhalb in die Eifel, gründeten Familien
und gaben ihr Wissen an die nächsten Generationen weiter. So auch
an den zahlreichen Mühlen entlang der Üß.
Der enge und steile Weg zur Strotzbüscher Mühle hinab in das enge
Tal des Üßbachs lässt auch heute noch erahnen, wie mühsam und
gefährlich es gewesen sein musste, mit Ochsen- oder Handkarren
den Zielort zu erreichen. Heute kommen die Menschen zur Erholung,
schlagen ihr Zelt auf, angeln, entspannen und genießen die Ruhe
des abgeschiedenen Orts – und einen Schluck aus einer 19,2 Grad
Celsius warmen Mineralquelle.
Quellhöhe: 493 m | Mündungshöhe: 101 m | Höhenunterschied: 392 m
| Länge: 49 km
Mündungsfluss: Alfbach | Mündungsort: Alf
Aufnahmeort: Unweit der Strotzbüscher Mühle
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Institut Denkunternehmung.
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