Fest feiern
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Beschreibung
vor 2 Jahren
Es ist noch nicht lange her, da haben wir
„Platzwechsel“ gefeiert. Als Leiterin von Stufen
des Lebens in Baden habe ich meinen Platz geräumt und Rahel
Becker übergeben. Das war Anlass für ein Fest.
Und es wurde ein großes Fest. Erst
hinterher haben wir alle vernommen, was für schreckliche
Katastrophen in Israel am selben Tag passierten. Wir haben es
nicht gewusst. War es gut so?
Da wurde mir bewusst: wie wichtig es ist ein Fest zu
feiern, trotz allem, allem zum Trotz .
Seit dem Tod von meinem Mann merke ich immer
wieder, wie nahe Karfreitag und
Ostersonntag beieinander liegen. Wie nah Not und
Schmerz, Freude und Glück beieinander liegen. Alles zu Seiner
Zeit.
Kurz vor dem Fest wurde ich gefragt, ob ich
nicht traurig sei, wenn jetzt der Abschied
Realität werde, die Veränderungen und die neue Stufe des Lebens
auf mich zukommen. Ganz kurz überlegte ich, ob ich in diese
Traurigkeit einstimmen sollte, die ich kenne. Ich entschied mich
dann und sagte: ja, das kommt vor, wird auch immer wieder
vorkommen, aber JETZT feiern wir ein
Fest. Das war ein echter Entschluss.
Und so feierten wir ein Fest der
Freude, der Dankbarkeit, ein
Fest der Gemeinschaft, ein Fest des
Zurückschauens auch auf
Schwieriges, ein Fest des nach vorne
Blickens noch nicht wissend was kommt. Ein
Erntedankfest des Lebens.
Als eine Bodenbildstation hatten wir das
Gleichnis vom „Verlorenen Schaf“ ausgelegt unter dem Thema
„Weil du JA zu mir sagst“.
Vielleicht glich unsere Freude der des guten
Hirten, der ein Fest mit seinen Freunden
gefeiert hat, nachdem er das Schaf suchte, fand
, aufnahm und mit Freude auf
seinen Schultern trug. So lange bis das
verletzte Herz wieder neu mit Seiner Liebe angefüllt war, sodass
es dann wieder springen konnte. Wir haben wohl
diese Erfahrungen des Geliebt Seins, die uns so
zur Freude wird, gefeiert. Auch, die
Erfahrung, dass diese Freude auf andere
in der Herde überspringt. Gleichzeitig
sind es diese Erfahrungen, die den Blick auf
diejenigen in unserer Herde öffnet, die der
Liebe, des Gesucht-, des Gefunden-, des Aufgenommen- und
Getragen Seins und der Freude bedürfen.
Ein Fest machen ein Festmachen dessen, was Er an
uns Gutes getan hat, trotz allem, allem zum Trotz.
Und es muss nicht immer ein großes Fest sein. Es gibt die kleinen
Feste, zu zweit oder zu dritt, auch ganz allein. Denn der gute
Hirte, Jesus, ist immer dabei und freut sich über die Heiligen
Augenblicke, die wir feiern.
Wie wäre es mal wieder mit einem Fest? Die Freude möge Sie und
Euch immer wieder neu beglücken. Das wünscht Isabel Prinzessin zu
Löwenstein, Heidelberg
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