Macht hoch die Tür - die Tor macht weit!
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Beschreibung
vor 2 Jahren
Was? Schon wieder dieses Adventslied denkt ihr vielleicht. Es ist
doch schon bald Weihnachten, da ist doch jetzt mal ein anderes
Lied dran.
Oder: „Oh, ja, das haben wir dieses Jahr viel zu wenig gesungen –
weil die Adventszeit so kurz war.“
Ich weiß noch, wie mich dieses Lied als Teenie langweilte. Ich
fand es irgendwie träge und den Text mit den Worten so altbacken.
Später sang ich es gern, weil mir Gott so glanzvoll, königlich,
mächtig und prächtig vor Augen gemalt wurde.
Heute ist es eines meiner Lieblingslieder zu dieser besonderen
Zeit.
Gestern im Gottesdienst bei uns, wurde darüber gepredigt – über
Psalm 24, in dem diese Verse vorkommen.
Und zum ersten Mal wurde mir dabei mit diesem Psalm ein Bild vor
Augen gemalt, das ich mit euch teilen möchte:
Das Volk steht vor dem Tor des Tempelhofs und möchte
hineintreten.
Es bittet Gott: Mach die Tore auf, wir möchten hinein zu Dir. Wir
möchten dir begegnen.
Ganz neu steht mir diese - meine - Bitte an Gott
vor Augen:
Bitte, mein himmlischer Vater, öffne DU das Tor zu meinem Herzen,
damit DU in mir einkehren kannst.
Es beinhaltet ein Sehnen, ein Suchen von mir nach dem DU Gottes
und ein gleichzeitiges „mich in SEINE Hände“ hineinlegen, da ich
weiß:
ER ist es, der in mir das Wollen und das Vollbringen
schenkt.
Gleichzeit zeichnet das Bild, wie GOTT vor dem Tor steht und
seine Botschafter mir zurufen: Macht die Tore auf, Gott möchte
hinein zu Dir - ER möchte Dir begegnen.
Mein himmlischer Vater bittet mich: Öffne Du das Tor zu deinem
Herzen, damit Ich in dir einkehren kann.
Das beinhaltet ein Sehnen, ein Suchen von GOTT nach MIR- als Sein
gegenüber.
Es berührt mich - diese Innigkeit, dieses Sehen und Suchen Gottes
nach mir, nach uns. Ich spüre, wie sehr Er darauf wartet, dass
ich öffne und ihn bei mir einkehren lasse.
Er ist der Gott, der mit uns sein möchte: Immanuel- am hellen Tag
und in dunkelster Nacht.
Ich glaube, ab jetzt singe ich es nochmal anders.
Ja Gott, mein König zieht ein, mächtig und stark, glänzend und
herrlich.
Doch jetzt hat es eine Innigkeit, Vertrautheit dazubekommen, eine
Herzlichkeit, denn ich spüre die Sehnsucht Gottes nach uns darin,
nach allen Menschen.
Dieses Sehnsuchtsgefühl Gottes nach mir möchte ich dieses
Weihnachten bewahren und mir immer wieder vor Augen führen- bis
hinein ins neue Jahr.
Und ich möchte meine Sehnsucht nach ihm nicht verdecken lassen
durch Trubel und Tun, sondern immer wieder meine Herzenstür IHM
hinhalten, mich öffnen, soweit mir möglich ist und Ihn
bitten: Komm du herein, kehre ein, ich möchte dir Herberge
sein.
Gesegnete Weihnachten und eine gute, gesegnete Übergangszeit ins
neue Jahr wünsche ich euch zusammen mit dem ganzen S.a.O - Team.
Eure Damaris Friedrich
Spätestens am 8.1. kommt das neue S.a.O!
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