Ausgetrocknet wie ein Schwamm - das Schatzkästlein auffüllen

Ausgetrocknet wie ein Schwamm - das Schatzkästlein auffüllen

3 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

Im November erzählte ich Ihnen von meiner Erkrankung. Ich war 3
Monate lang wie in einem Vakuum, begrenzt auf meine Wohnung,
Abwechslung waren Arztbesuche und Physiotherapie, immer wieder
ein Anruf oder mal Besuch von Kindern und Enkel. Es war ein
Heilungsprozess, der nötig war. Ich musste regelrecht ins Leben
zurückheilen. Das spürte ich auch nach einem Vierteljahr
deutlich. Ich möchte sagen, der Wunsch wieder am Leben
teilzunehmen kam zurück. Ich besuchte Veranstaltungen, auch den
Frühjahrskurs mit dem Vaterunser besuche ich gerne. Mir wurde
plötzlich sehr bewußt, dass ich ein volles Schatzkästlein hatte
und ich davon zehren konnte, bis es eben leer war. Es reichte,
bis ich wieder Kraft zum Nachfüllen hatte. Waltraud Mäschle
benutzte den Gedanken oft. Und ja es stimmt, da ist gut, wenn ein
Vorrat da ist. Ich kam mir wie ein ausgepresster Schwamm vor, der
dringend Wasser brauchte. Also ging ich zur Quelle, ganz wichtig,
ich ging wirklich raus aus dem Haus, besuchte Veranstaltungen und
merkte, wie gut mir der Kontakt mit Menschen tut.


Da passt ein Lied aus dem neuen Liederbüchlein sehr gut dazu. Du
bist die Kraft, die mir oft fehlt, du bist der Wert der wirklich
zählt. Alles bist du mir Herr. Falle ich hin, stehst du mir bei,
stillst meinen Durst und sprichst mich frei. Alles bist du mir
Herr. Bei aller Last von Schuld und Scham, lobe ich dich, der sie
mir nahm. Alles bist du mir Herr. Dich mein Retter, meinen Herrn,
lobe ich für mein Leben gern. Alles bist du mir Herr. Ehre deinem
Namen. Ja Jesus hat mich durchgetragen, hat Menschen an meine
Seite gestellt, die mich betend getragen haben, als ich nicht
mehr stehen und gehen konnte. Er war da als die körperliche
Heilung dran war und ER war es, der mir vor Augen führte, was mir
danach fehlte, nämlich geistliche Nahrung. Es gibt so viel Grund
zu danken und zufrieden zu sein. Der aktuelle Vaterunserkurs
stärkt mich sehr. Beten wir doch immer wieder zu unserem Vater im
Himmel.


Damit grüßt Sie Ihre Margret Trojer

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