Sexroboter, Ethik, Moral und Recht – Rechtsbelehrung 120
In dieser Episode diskutieren wir mit Expertin Iris Phan über
ethische und rechtliche Aspekte von Sexrobotern, darunter
Datenschutz, strafrechtliche Verbote und Darstellung realer
Personen – hört rein!
1 Stunde 44 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Jahren
In der heutigen Episode tauchen wir in die Welt der Sexroboter
ein, ein Gebiet, das durch Innovationen in KI und Robotik
zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Wir freuen uns, zu diesem Thema Iris Phan, eine Expertin auf dem
Gebiet der Sexroboter, begrüßen zu dürfen. Mit einem Hintergrund
in Recht und Philosophie forscht Iris zu den ethischen und
rechtlichen Dimensionen von Sexrobotern und führt uns durch die
vielschichtigen Aspekte dieses Themas.
Iris Phan ist Volljuristin der Stabsstelle IT Recht,
Lehrbeauftragte für Roboterethik am Institut für Philosophie der
Leibniz Universität Hannover, promoviert und forscht im Bereich zur
Künstlichen Intelligenz aus rechtlicher und ethischer Sicht am
Beispiel des Sexroboters und Mitbegründerin der Datenschutztagung
Privacy Ring (Webseite, LinkedIn, X, Instagram)
Gemeinsam erörtern wir, was die ethischen und rechtlichen
Fragestellungen bei Sexrobotern so einzigartig macht. Wir
diskutieren, was genau unter dem Begriff „Sexroboter“ zu
verstehen ist und ob es spezielle gesetzliche Regelungen für sie
geben sollte. Sind die aktuellen Gesetze, beispielsweise in Bezug
auf Gewährleistung, Produktsicherheit, Jugendschutz oder das
strafrechtliche Verbot von Sexpuppen mit kindlichem
Erscheinungsbild, ausreichend?
Ein besonders sensibles Thema ist die Nachbildung real
existierender Personen in Form von Sexrobotern und deren mögliche
Verwendung in pornografischen Filmen. Hierbei beleuchten wir die
damit verbundenen ethischen und rechtlichen Fragen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Datenschutz, insbesondere
wenn KI-Systeme zum Einsatz kommen und Sexroboter Daten an die
Server ihrer Hersteller senden.
Zum Abschluss der Episode setzen wir uns kritisch damit
auseinander, inwiefern Sexroboter unsere sozialen Beziehungen
beeinflussen könnten – sowohl im negativen als auch im positiven
Sinne.
Ein großes Dankeschön geht an Iris für die spannenden Einblicke.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören und sind gespannt auf eure
Kommentare und Gedanken zur Folge.
Zeitmarken
00:00:00 – Vorstellung des Themas und unserer Gästin, Iris
Phan.
00:03:00 – Wie stehen Moral, Ethik und Recht im Verhältnis
zueinander?
00:11:00 – Welche Aspekte machen die Forschung zu ethischen
und rechtlichen Fragen bei Sexrobotern besonders interessant?
00:15:30 – Was genau versteht man unter „Sexrobotern“, und
inwiefern haben sie Gemeinsamkeiten mit „Tamagotchis“?
00:27:00 – Benötigen Sexpuppen spezielle gesetzliche
Regelungen oder genügen die regulären Bestimmungen zur
Produktsicherheit und Gewährleistung?
00:33:00 – Jugendschutz und die Strafbarkeit von Sexpuppen
mit kindlichem Erscheinungsbild („Child-like looking Sexdolls“)
nach § 184l StGB und deren Einsatz zu Therapiezwecken.
00:44:00 – Ist die Nachbildung von existierenden Personen als
Sexroboter erlaubt und wie sieht es mit deren Einsatz in
pornografischen Filmen aus?
01:00:00 – Welche Datenschutzrisiken entstehen durch den
Einsatz von KI und die Kommunikation von Sexrobotern mit den
Servern der Hersteller?
01:08:00 – Kann der Einsatz von Sexrobotern als Erregung
öffentlichen Ärgernisses angesehen werden?
01:09:00 – Sollten Hersteller von Sexrobotern eine Diversität
in den Erscheinungsformen ihrer Produkte gewährleisten?
01:15:00 – Könnte die Verbreitung von Sexrobotern das
zwischenmenschliche Verhalten beeinträchtigen oder im Gegenteil
gegen soziale Isolation helfen?
Der Beitrag Sexroboter, Ethik, Moral und Recht – Rechtsbelehrung
120 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
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