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Todes" komplett kostenlos hören. Dafür einfach nur die App
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https://podimo.de/zeichen_podcast Hamburg in den frühen
Morgenstunden: Es ist ein grausiger Fund, den ein Briefträger am
Fuße eines kleinen Abhangs macht. Ein Toter. Aber nicht irgendein
Toter. Der Anblick des Leichnams ist so schrecklich, dass sich der
Briefträger in psychologische Behandlung begeben und für geraume
Zeit nicht mehr arbeiten wird. Der Verstorbene sieht aus, als käme
er direkt aus der Hölle. Der größte Schock aber ist der Anblick von
Gesicht und Hals des Mannes: Dort, wo sich vormals Kehlkopf und
Gesicht befanden, sind nur noch zwei große schwarze klaffende
Löcher. Rachen, Luft- und Speiseröhre liegen offen. Unterhalb des
rechten Jochbeins sind Haut- und Wangengewebe nicht mehr vorhanden,
Unter- und Oberkiefer stehen hervor. Schutzpolizei und Kripo
erreichen kurze Zeit später den Leichenfundort. Weil sich zunächst
niemand eine Vorstellung davon machen kann, wie dieser Mann
gestorben ist, steht außer Zweifel: Dies ist ein Fall für die
Rechtsmedizin – den Gerichtsmediziner Michael Tsokos.

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