Beschreibung

vor 4 Jahren
Olivier Reppert braucht kein Auto mehr. Er fährt jedes Jahr mehr
als 1.000 Kilometer mit dem Rad. Sollte er mal ein Auto brauchen,
nutzt er Carsharing. Als Chef des Carsharing-Anbieters Share Now
ist das sicher erwartbar. Aber seine Frau habe noch ein kleines
Auto. Mit zwei sehr kleinen Kindern "muss ich zu Hause immer
zugeben, dass mit dem Kindersitz selbst 300 Meter zum nächsten Auto
schon viel verlangt ist", sagt Reppert im ntv-Podcast "So techt
Deutschland". Ein gut ausgebautes Nahverkehrssystem, wie in seiner
Heimatstadt Berlin, sei eine gute Unterstützung für
Carsharing-Anbieter. "Die Städte, die die besten öffentlichen
Verkehrsmittel haben, sind auch diejenigen, wo wir am
erfolgreichsten sind im Carsharing", erklärt der Manager. Ein
Problemfeld hierbei sei aber das Thema Elektromobilität. 11.000
Fahrten am Tag werden bei Share Now inzwischen vollelektrisch
abgewickelt. Doch ausgerechnet in Berlin sei die Unterstützung für
Carsharing nicht optimal, so Reppert. Berlin habe seine Aufgabe,
eine Ladeinfrastruktur einzurichten, nicht erfüllt. "Wenn der
Partner nicht mitzieht, dann finde ich es auch wichtig, dass wir da
Konsequenzen ziehen. Wir finden auch, dass es überhaupt nicht zu
einer Hauptstadt passt", sagt der Share-Now-Chef im Podcast. Sie
haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann
schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere
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