Risikoforscher Gigerenzer: "Der Westen schlafwandelt in die Überwachung"
37 Minuten
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vor 3 Jahren
Geht es nach Gerd Gigerenzer, müssen nicht nur Maschinen
intelligenter werden, sondern auch Menschen. Es müsse im Kopf Klick
machen, "um zu verstehen, was es bedeutet, in einer Welt zu leben,
die von Algorithmen durchsetzt ist", erklärt der Psychologe,
erfolgreiche Buchautor und vor allem weltweit anerkannte
Risikoforscher seinen Ansatz. Die Menschen müssten verstehen, wo
die Algorithmen nützlich sein können und wo es nur "Marketinghype
oder Techno-Religiöse Fantasien sind". In seinem Werk "Klick. Wie
wir in einer digitalen Welt die Kontrolle behalten und die
richtigen Entscheidungen treffen" beschäftigt Gigerenzer sich mit
dem Thema Digitalisierung und der Frage, wie der Mensch in einer
smarten Welt ebenfalls smart bleiben kann. Der Mensch müsse
erkennen, wer oder was hinter neuen Technologien steckt, wer
manipulieren und wer überwachen wolle. Gigerenzer möchte allerdings
nicht als Technologiekritiker verstanden werden. Technik sei weder
gut noch böse, sagt er. Man müsse die Frage stellen, welche
Absichten verfolgt werden: In China passiere die Überwachung offen,
in der westlichen Welt verborgen. "Wir im Westen gehen eher
schlafwandelnd in die Überwachung und geben unsere Daten weg, um
nichts zu zahlen", betont Gigerenzer. Warum er trotzdem glaubt,
dass Bildung die Menschen für die Digitalisierung schlauer machen
könne, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann
schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere
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https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy.
Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
intelligenter werden, sondern auch Menschen. Es müsse im Kopf Klick
machen, "um zu verstehen, was es bedeutet, in einer Welt zu leben,
die von Algorithmen durchsetzt ist", erklärt der Psychologe,
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Risikoforscher seinen Ansatz. Die Menschen müssten verstehen, wo
die Algorithmen nützlich sein können und wo es nur "Marketinghype
oder Techno-Religiöse Fantasien sind". In seinem Werk "Klick. Wie
wir in einer digitalen Welt die Kontrolle behalten und die
richtigen Entscheidungen treffen" beschäftigt Gigerenzer sich mit
dem Thema Digitalisierung und der Frage, wie der Mensch in einer
smarten Welt ebenfalls smart bleiben kann. Der Mensch müsse
erkennen, wer oder was hinter neuen Technologien steckt, wer
manipulieren und wer überwachen wolle. Gigerenzer möchte allerdings
nicht als Technologiekritiker verstanden werden. Technik sei weder
gut noch böse, sagt er. Man müsse die Frage stellen, welche
Absichten verfolgt werden: In China passiere die Überwachung offen,
in der westlichen Welt verborgen. "Wir im Westen gehen eher
schlafwandelnd in die Überwachung und geben unsere Daten weg, um
nichts zu zahlen", betont Gigerenzer. Warum er trotzdem glaubt,
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