Warum der digitale Euro das Bargeld revolutionieren könnte

Warum der digitale Euro das Bargeld revolutionieren könnte

30 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren
Manfred Wolff kümmert sich mit seiner Firma CreditPass um
Zahlungsabwicklungen und Bonitätsprüfungen. Der Manager würde sein
Geschäftsmodell aber am liebsten selbst disrupieren. Denn er hofft
auf die Einführung des digitalen Euros. "Ich bin ein großer
Befürworter von Bargeld. Und ich bin auch ein großer Befürworter
des anonymen Bezahlens. Und genau dafür ist eigentlich der digitale
Euro konzipiert, so wie ich ihn mir vorstelle", so Wolff im
ntv-Podcast "So techt Deutschland". Kryptowährungen wie der Bitcoin
treiben die Finanzwelt seit Jahren um. Der Druck ist so groß, dass
auch Staaten schon lange über die Einführung von digitalem
Zentralbankgeld nachdenken. China hat den digitalen Yuan bereits.
Ein digitaler Euro scheint langsam, aber sicher in greifbare Nähe
zu rücken. Derzeit wird die Ausgestaltung diskutiert und
untersucht. Dabei geht es auch um die Frage, ob der digitale Euro
auf der Blockchain-Technologie aufgesetzt sein wird oder ob ein
anderes System genutzt wird. Für letztere Option hat Manfred Wolff
bereits 2006 ein Patent angemeldet. Denn die Blockchain eignet sich
aus seiner Sicht nicht, weil sie mit jeder Transaktion länger
werden würde. "Das ist energetisch nicht der Hit", sagt Wolff.
Welche Idee der Manager verfolgt, verrät er im Podcast.  Den
digitalen Euro nicht einzuführen, könnte aus Sicht von Manfred
Wolff gefährlich für das Finanzsystem insgesamt werden. Vor allem
jüngere Menschen würden sich dann in Alternativen flüchten. Strenge
Regulierung oder sogar ein Verbot seien langfristig wenig wirksam.
"Dann werden die Leute irgendwann einen Aufstand machen", sagt
Wolff. Wie er die aktuellen Entwicklungen rund um den digitalen
Euro einschätzt, erzählt der Chef von CreditPass in der neuen Folge
von "So techt Deutschland".  +++ Sie haben Fragen für Frauke
Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail
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