Smart Living ist "kein Extra, sondern notwendig", sagt Experte Andreas Pfnür

Smart Living ist "kein Extra, sondern notwendig", sagt Experte Andreas Pfnür

35 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren
Für Andreas Pfnür sind wir Zeugen einer bemerkenswerten
Entwicklung: Die Innenstädte leeren sich und die Menschen sind
bereit, viel Geld ins smarte Wohnen zu stecken. "Die Menschen gehen
wieder vor die Tore der Stadt. Das heißt jetzt nicht, dass man
richtig ins Grüne geht. Aber zumindest in die Vorstädte", sagt
Pfnür.  Für den Professor für Immobilienwirtschaft an der
Technischen Universität Darmstadt ist die Digitalisierung des
Wohnens nicht nur ein nettes Extra, sondern eine dringende
Notwendigkeit. "Die Häuser reagieren. Also das Wohnen reagiert auf
die Digitalisierung der Lebens- und Arbeitsbedingungen", erklärt
Pfnür.  In einer von ihm erstellten Studie wird klar, dass
sich ein Nachfragerückgang nach Wohnimmobilien in Innenstädten
abzeichnet. Die Digitalisierung des Wohnraums stärke Stadtrandlagen
und Wohnraum im Grünen. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht
eine dringende Notwendigkeit in der Digitalisierung des Wohnraums,
um auch den Wert der Immobilie zu erhalten.  75 Prozent der
Befragten sind bereit, fast 17 Prozent ihrer Investitionen
zusätzlich für digitale Technologien auszugeben. Pfnür ist der
Meinung, dass wir uns beeilen müssen, denn Digitalisierung sei
nicht nur eine Modeerscheinung, sondern eine "operative
Notwendigkeit". Für die Baubranche sei die Entwicklung eine
Herausforderung. "Das hat die Branche so überhaupt noch nicht
gekannt und das ist eigentlich wie ein Schritt zum Mond", erklärt
er.  Wie Sensoren und Smart Living das Leben im Alter billiger
und lebenswerter machen könnte, erklärt Andreas Pfnür in "So techt
Deutschland" Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas
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