Droniq macht Drohnen für die Flugsicherung sichtbar
31 Minuten
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vor 2 Jahren
Mehr als 400.000 Drohnen sind in Deutschland in Gebrauch - ein
Großteil davon für private Zwecke. Nur 56.000 kommerziell genutzte
Drohnen sind nach Schätzungen des Verbands Unbemannte Luftfahrt in
Deutschland unterwegs. Bis zum Jahr 2030 rechnen die Branchenkenner
mit 80.000 Drohnen. Während private Nutzer Drohnen zum Spaß nutzen,
setzen immer mehr Unternehmen und Institutionen auf die fliegenden
Helfer. "Drohnen transportieren mittlerweile auch Blutkonserven
oder Gewebeproben, die schnell mal analysiert werden müssen",
erklärt Jan-Erik Putze. Ein Auto wäre in solchen Fällen einfach zu
langsam, wenn es sich kilometerlang durch die Stadt quälen muss,
erklärt der Manager des Startups Droniq. Außerdem überwachen
Drohnen Industriegelände, inspizieren Stromnetze und vieles mehr.
Komplett autonom sind sie dabei allerdings noch nicht unterwegs.
"Das sehe ich im Moment noch nicht", so Putze. Aber man bewege sich
langsam in die Richtung. Ein Beispiel dafür seien Drohnen-Garagen.
Die Drohnen machen in diesen Garagen autonom einen technischen
Check und sind dann nach einer Stunde wieder einsetzbar. "Sie prüft
auch Wetter, Wind und Sichtweite und wenn das nicht passt, geht die
Garage gar nicht erst auf", erklärt der Unternehmer, der übrigens
auch selbst Fluglehrer ist. Um den Überblick über die unbenannten
Flugkörper zu haben, braucht es digitale Angebote. Eines davon ist
Droniq, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Flugsicherung
und der Deutschen Telekom. Die Idee dahinter ist laut CEO Jan-Eric
Putze, "Drohnen digital sichtbar zu machen und sie dann in einer
Anzeige bei der Flugsicherung zu fusionieren mit der bemannten
Luftfahrt." Dazu nutzt das Unternehmen LTE-Technik, um die
Positionsdaten an die Flugsicherung zu senden. Um den Luftraum
unter Kontrolle zu behalten, ermöglicht die Europäische Union seit
Anfang des Jahres die Einrichtung von U-Spaces. Dort sollen private
Firmen wie Droniq den Einsatz von Drohnen überwachen. Regulierung
ist wichtig, davon ist auch Putze überzeugt. Dennoch warnt er vor
zu strikten Regulierungen. "Ich möchte nicht, dass wir die kleine
Pflanze des Drohnen-Marktes erdrücken", so der Manager und ergänzt:
"Ich würde mir wünschen einen sicheren Rahmen zu setzen und dafür
sind Reallabore perfekt." Warum Verbraucher nicht zeitnah damit
rechnen können, dass Pakete oder Pizza von einer Drohne geliefert
werden, erklärt Jan-Erik Putze in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und
Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an
sotechtdeutschland@ntv.de.” Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy.
Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Großteil davon für private Zwecke. Nur 56.000 kommerziell genutzte
Drohnen sind nach Schätzungen des Verbands Unbemannte Luftfahrt in
Deutschland unterwegs. Bis zum Jahr 2030 rechnen die Branchenkenner
mit 80.000 Drohnen. Während private Nutzer Drohnen zum Spaß nutzen,
setzen immer mehr Unternehmen und Institutionen auf die fliegenden
Helfer. "Drohnen transportieren mittlerweile auch Blutkonserven
oder Gewebeproben, die schnell mal analysiert werden müssen",
erklärt Jan-Erik Putze. Ein Auto wäre in solchen Fällen einfach zu
langsam, wenn es sich kilometerlang durch die Stadt quälen muss,
erklärt der Manager des Startups Droniq. Außerdem überwachen
Drohnen Industriegelände, inspizieren Stromnetze und vieles mehr.
Komplett autonom sind sie dabei allerdings noch nicht unterwegs.
"Das sehe ich im Moment noch nicht", so Putze. Aber man bewege sich
langsam in die Richtung. Ein Beispiel dafür seien Drohnen-Garagen.
Die Drohnen machen in diesen Garagen autonom einen technischen
Check und sind dann nach einer Stunde wieder einsetzbar. "Sie prüft
auch Wetter, Wind und Sichtweite und wenn das nicht passt, geht die
Garage gar nicht erst auf", erklärt der Unternehmer, der übrigens
auch selbst Fluglehrer ist. Um den Überblick über die unbenannten
Flugkörper zu haben, braucht es digitale Angebote. Eines davon ist
Droniq, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Flugsicherung
und der Deutschen Telekom. Die Idee dahinter ist laut CEO Jan-Eric
Putze, "Drohnen digital sichtbar zu machen und sie dann in einer
Anzeige bei der Flugsicherung zu fusionieren mit der bemannten
Luftfahrt." Dazu nutzt das Unternehmen LTE-Technik, um die
Positionsdaten an die Flugsicherung zu senden. Um den Luftraum
unter Kontrolle zu behalten, ermöglicht die Europäische Union seit
Anfang des Jahres die Einrichtung von U-Spaces. Dort sollen private
Firmen wie Droniq den Einsatz von Drohnen überwachen. Regulierung
ist wichtig, davon ist auch Putze überzeugt. Dennoch warnt er vor
zu strikten Regulierungen. "Ich möchte nicht, dass wir die kleine
Pflanze des Drohnen-Marktes erdrücken", so der Manager und ergänzt:
"Ich würde mir wünschen einen sicheren Rahmen zu setzen und dafür
sind Reallabore perfekt." Warum Verbraucher nicht zeitnah damit
rechnen können, dass Pakete oder Pizza von einer Drohne geliefert
werden, erklärt Jan-Erik Putze in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und
Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an
sotechtdeutschland@ntv.de.” Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
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Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
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