Folge 018 Mehr Selbstorganisation

Folge 018 Mehr Selbstorganisation

Mehr Selbstorganisation Weiter geht es nach unserer letzten Folge mit noch mehr spannenden Themen zur Selbstorganisation. Wir starten wieder mit einem Prinzip aus dem Agilen Manifest für Softwareentwicklung.
26 Minuten

Beschreibung

vor 5 Jahren


Selbstorganisation braucht Robustheit

Mehr Selbstorganisation

Weiter geht es nach unserer letzten Folge mit noch mehr
spannenden Themen zur Selbstorganisation.


Wir starten wieder mit einem Prinzip aus dem Agilen Manifest für
Softwareentwicklung.


In regelmäßigen Abständen reflektiert das Team, wie es effektiver
werden kann und passt sein Verhalten entsprechend an.


Dieses Prinzip beschreibt super gut die Retrospektive. Ein
mächtiges Ritual, an dem jedes Team gern festhält. Es bringt
einfach mega viel.


Wie machst Du es im Privatleben?


Henry findet Absichtserklärungen besser als Demokratie. Zumindest
für Selbstorganisation. Berechtigte Einwände sind natürlich
erlaubt.


Is it save enough to try?


Falls ja, kannst Du ja loslegen! Im Zweifel kannst Du es ja
wieder korrigieren. Das bringt uns zur Fehlerkultur…


Vielleicht funktionieren auch Dinge bei anderen Menschen besser
und schon ist es das Wert auszuprobieren!


Budgets können Dich als Führungskraft enorm entlasten, wenn Du
sie auch ins Team gibst.


Das bringt uns zum Buch „die 4 Stunden Woche“ von Timothy
Ferriss.


Timothy Ferris beschreibt darin, wie gut sich seine Support
Hotline verbessert hat, als er ihnen Budgetkontrolle zu jedem
Kunden gegeben hatte. Die Anzahl der Dinge, die er selbst regeln
musste, gingen dabei runter, die Kundenzufriedenheit stieg und
auch die Kosten sanken. Verrückt oder?


Haben Amazon und IKEA auch ähnliche Rückgabestrategien?
Wozu Selbstorganisation?

Selbstorganisation


wirkt sich auf Kommunikationskomplexität aus. Das bedeutet, je
mehr Menschen ich in einem Zusammenarbeitsmodell und den
Kommunikationswegen habe, desto komplexer wird die Kommunikation
unter ihnen. Diese Komplexität können wir reduzieren, indem wir
die Entscheidungen in ein Team geben. Beispielsweise die
Urlaubsplanung.


Die Motivation steigt auch und Konflikte werden reduziert.


Robustheit ist ein weiteres wichtiges Thema von
Selbstorganisation. Dies ist vor allem im agilen Umfeld
interessant. Das Zauberwort dabei ist Emergenz.


Dabei hilft uns das Cynefin-Modell. Wir haben die Bereiche:
Einfach, Chaos, Komplex und Kompliziert. Chaos finden wir in
Forschungsbereichen. So ist beispielsweise Tesa-Film oder
Post-It’s entstanden.


Eine Kindergeburtstagsfeier ist ein super Beispiel für ein
chaotisches Umfeld. Und genau dort bildet sich dann plötzlich
Emergenz. Durch Emergenz entstehen dann Strukturen und ein
deutlich ruhigeres Umfeld. Durch diese Emergenz erhalte ich nun
eine Form von Ordnung, die auch gegen Einflüsse von außen eine
Robustheit aufweist. Genial!


Möchtest Du ein Team haben, welches in schnell ändernden Märkten
agieren kann? Oder mit sich ändernden Anforderungen umgehen kann?


Dafür nutzen wir Selbstorganisation!


Emergenz und damit Selbstorganisation findest Du auch in
kognitiven Verzerrungen, wie in der Kahnemann Folge angedeutet.


Wenn eine größere Gruppe Entscheidungen trifft, dann muss das
richtig sein.


Schwarmintelligenz entsteht oft auf diese Weise. Wir können das
beim Sightseeing oft beobachten.


Einfach zu machen, was der Schwarm macht, kann durchaus nützlich
sein. Beispielsweise reduziert es Komplexität.


Robustheit in selbstorganisierten Teams ist die Voraussetzung für
Skalierung!


Zum Ende nimmt uns Janina in ihre Zauberwelt von wundervollen
Utopien!


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Psychologie, Teamentwicklung und NLP | Podcast der Znip Academy.

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