Folge 100 Menschen lesen

Folge 100 Menschen lesen

Menschen lesen Janina Kappelhoff wird oft gefragt, was es denn mit diesem Menschen lesen auf sich hat und wozu wir das überhaupt brauchen. Kein Problem, erzählen wir gern! Vorweg ein Buchtipp, der mich überhaupt auf das Thema gebracht hat: Die 5 Spra...
40 Minuten

Beschreibung

vor 3 Jahren
Menschen lesen

Janina Kappelhoff wird oft gefragt, was es denn mit diesem
Menschen lesen auf sich hat und wozu wir das überhaupt brauchen.


Kein Problem, erzählen wir gern!


Vorweg ein Buchtipp, der mich überhaupt auf das Thema gebracht
hat: Die 5 Sprachen der Liebe von Gary Chapman


Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/auypu0qQmnc
Was stellst Du Dir darunter vor?

Einen Bühnenmagier? Einen Hypnotiseur?


Vielleicht ein Buch oder eine AR-Brille (Augmented Reality) die
Metainformationen zu Menschen zeigt?


Sehr interessante und schon gut treffende Vorstellungen davon!


Es geht wirklich darum einige wesentliche Eigenschaften von
Menschen gut erkennen und entsprechend damit umgehen zu können.


Der Clou ist vor allem seine eigenen Stärken zu entdecken und
entsprechend einsetzen zu können. Beispielsweise in einem
Bewerbungsgespräch.
Doch Wofür brauche ich das?

Also die Fähigkeit Menschen zu lesen. Neben den eigenen Stärken
zu erkennen gibt es noch viele weitere Einsatzzwecke. Wo liegen
vielleicht die Ressourcen in Deinen Macken?


Wenn Du Coach, Systementwickler oder Facilitator bist, was
irgendwie alles zur Scrum Masterin passt, dann brauchen wir das
Hypothetisieren. Also Hypothesen und Annahmen aufstellen,
Schubladen benutzen und dann testen ob es stimmt. Das erleichtert
unsere Arbeit und unser Denken. Achtung! Keine starren
Schubladen.


Dies ist auch Grundlage für Empirie. Genauer gesagt der
Experimente darin.


In diesen Kategorien (auch als Schubladen bezeichnet) befinden
sich mehr Informationen zu Menschen, als wir von außen vielleicht
sehen können. Sogenannte Meta-Daten. Diese unterstützen uns im
richtigen Umgang mit unseren Mitmenschen. Uns wurde mal gesagt
„Das ist Hirn- und Herzgerechtes Kommunizieren, was an der Znip
Academy gelehrt wird“. Ich glaube das trifft es in diesem Fall
sehr gut, denn es geht darum in der Sprache unseres Gegenübers
kommunizieren zu können.


Das Hauptfeedback, was Henry Schneider bekommt ist: „Henry, Du
hast meine Beziehung gerettet!“


Und sind wir mal ehrlich, in einem Team sind wahnsinnig viele
Beziehungswechselwirkungen aktiv. Genau diese Beziehungen gilt es
zu verbessern.
Meta-Programme

Ja es geht um Meta-Programme aus dem NLP (Neurolinguistisches
Programmieren). Die Programme sind unsere kleinsten Einheiten.
Mehrere dieser Einheiten aneinandergereiht ergeben
Verhaltensstrukturen. Um genau diese Programme geht es im
Menschen lesen. Denn diese zu erkennen und eben lesen zu können
ist der Schlüssel zu besseren Beziehungen.


Es ist ein bisschen ähnlich dem 16 Personalities, welches auf dem
MBTI (Myers-Briggs-Typenindikator) aufbaut. Hierfür kann man
einen kostenlosen Test ausfüllen und sich etwas besser
kennenlernen. Wir empfehlen das sogar, da es eine schöne
Gebrauchsanleitung zu einem selbst gibt. Und hier Vorsicht, wie
bei jedem Modell ist es grundsätzlich erst einmal falsch, da es
nur eine Vereinfachung der Wirklichkeit darstellt. Meta-Programme
sind ähnlich und gleichzeitig stabiler. Denn gerade Janina hat
festgestellt, dass sich der MBTI-Wert je nach Tagesform bei ihr
ändert. Diese krassen Änderungen sind bei Meta-Programmen eher
nicht vorhanden. Weitere Schubladen-Typen gibt es auch in Spiral
Dynamics oder in den Belbin Teamrollen. Alles für andere
Szenarien und andere Gegebenheiten gedacht.


Um MBTI nun im Gespräch mit anderen nutzen zu können müssen diese
einem erst einmal ihren MBTI-Wert mitteilen. Mittlerweile sehen
wir das sogar schon auf Social Media und sogar Tinder.


Und ganz ehrlich, manchmal mag auch ich das den anderen Menschen
eine Gebrauchsanleitung für mich mitzugeben, wie „Ich Henry bin
übrigens ein ENTJ„.


Manche Menschen geben sogar ihr Human Design dort an.


Dass jetzt jeder, mit dem ich kommunizieren möchte, erst einen
Test ausfüllt, ist eher unpraktikabel. Deshalb beschäftigen wir
uns lieber mit Meta-Programmen, wo wir anhand von Verhalten und
Sprache gut analysieren können. Dies macht es einfacher und
leichter anwendbar. Der Praxisbezug ist ja unser vornehmlicher
Antrieb. Mein Ziel ist also, dass Du das alles ohne schriftlichen
Test kannst.
Beispiele

Kennst Du vielleicht Menschen, die gar nicht so viele Details
wollen und bei denen ein einfaches „ja“ in einer E-Mail reicht?
Das deutet auf das Metaprogramm Global hin.


Genauso ist uns aufgefallen, dass Janina und Henry
Timeboxes ganz unterschiedlich in Workshops und
Meetings setzen. Je nachdem worauf der Fokus liegt. Also entweder
alle Themen abzuhandeln oder in der Zeit die Themen, die man
geschafft hat dafür in der Tiefe. Dies hängt auch damit zusammen,
wie wir selbst Zeit wahrnehmen und worauf wir dementsprechend
achten.


Meta-Programme sind auch super für die Personalauswahl. Dabei ist
es wichtig vorher darauf zu schauen, welche Eigenschaften
potentielle Kandidatinnen mitbringen könnten. Ansonsten neigen
wir eher dazu Menschen einzustellen, welche uns gefallen und
damit ähnlich ticken wie wir. Gerade im Komplexen Umfeld kann es
wertvoll sein Menschen zu finden, die anders denken und somit
neue Ideen hineinbringen. Auch dürfen die Metaprogramme zu den
jeweiligen Aufgaben passen, denn dann fühlt es sich nicht mehr
wie Arbeit an.


 


Get shit done,


Janina & Henry


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