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Beschreibung
vor 2 Jahren
HINWEIS: Während der Sommerzeit erscheint das Stufen.aufs.Ohr nur
alle 2 Wochen! Nächste Folge also wieder am 7.8.
Heute mache ich mal mit euch einen philosophischen Exkurs in
meine Gedankenwelt...
Mich bewegen diese beiden Fragen:
Wer ist Gott und wer ist der Mensch?
Was kommt mir von Gott als Gegenüber entgegen und was kommt aus
mir heraus oder geschieht in mir „von allein“?
Wo handelt Gott an mir, am Menschen? Wo bewegt er etwas in mir?
Und wo bewege ich etwas in mir?
Philosophische Fragen.
Man könnte mir jetzt antworten, dass das doch letztendlich
egal ist. Wenn es mir am Ende des Weges besser geht oder ich
weitergekommen bin oder zufrieden bin – dann ist es doch egal, ob
Gott mir handelnd gegenübertrat oder ob er in mir gewirkt hat
oder ob sich was aus meiner Person heraus verändert hat –
letztendlich ist doch alles Gott, oder?
Mit ihm hat alles begonnen – wenn wir ihn als den Schöpfer
anerkennen.
Er hat uns Menschen so zusammengesetzt wie wir sind – auf
wundersame und wunderbare Weise: mit Fähigkeiten,
Körperfunktionen, Kreativität, dass wir nur Staunen können.
Also wirkt Gott letztendlich – wenn ich ihn als Realität
anerkenne – immer – egal wie.
Doch irgendwie befriedigt mich das nicht.
Wer bin ich und wer ist Gott?
Ich bin vereint mit Gott – so wie Jesus es in Johannes 15,5
ausdrückt:
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und
ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr
nichts tun.
Dieses Bild der Innigkeit, für mich auch wie ein Bild der
Verschmolzenheit, ist so intensiv, so nah, hat etwas von
„Untrennbarem“.
Und ich glaube, das auch zu erleben. Dann wenn ich Gedanken/Ideen
habe, die mich weiterbringen; Impulse, die helfen, die Liebe,
Freude und Klarheit verstreuen. Dann empfinde ich dieses
Verschmolzen sein. Irgendwie ist es der Heilige Geist und
irgendwie bin es auch ich – und doch bin ich einfach nur dankbar
darüber, freue mich – weil ich weiß: Es ist der Weinstock der
meine Reben zum Fruchttragen bringt.
Und doch suche ich nach der Grenze zwischen mir und Gott. Ich
suche das Gegenüber. Ja, das DU. Wo bist du? Wo höre ich auf und
Du beginnst?
Denn Gott ist MEHR, ist größer, anders als ich denke,
unbegreifbar, mächtiger. Mein Erschaffer und Erlöser.
Ich kann es nicht fassen und euch heute auch keine „Botschaft“ in
die Woche mitgeben, hab euch einfach mit in meine Gedankenwelt
genommen und hoffe, es macht Euch Mut euren eigenen Fragen zu
begegnen und zeigt: Wir sind alle unterwegs– im Suchen und im
Finden – angewiesen, dass sich das DU, unser Vater im
Himmel, sich uns persönlich offenbart und uns in Seinen Händen
hält.
Eine gesegnete Woche, Eure Damaris Friedrich
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