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Beschreibung
vor 3 Jahren
Im 3x3 Podcast bittet Tobias Fischer spannende Produzenten zum
Tiefen-Gespräch. Diese Folge dreht sich alles um die
Mastering-Perspektive von Pole – alias Stefan Betke – und wie
Kreativität und Technologie zusammenwirken.
Auch heute noch ist ein neues Pole-Album ein Ereignis. Ein
knappes Vierteljahrhundert nach seinem Debüt, das für einen
kurzen Augenblick die Musikwelt auf den Kopf stellte, kehrt
Stefan Betke mit seinem bereits zweiten Album in zwei Jahren
zurück. Und “Fading” enttäuscht nicht. Es hat alles, was dieses
Projekt seit den ersten Tagen so erkennbar und aufregend gemacht
hat: Warme Bass-Schlaufen, wundersame Achorde und winzige
Klangpartikel, die sich auf eine unerklärliche Art und Weise zu
einer faszinierenden Neudeutung all dessen zusammensetzen, was
man von einer weitaus traditionelleren Musik erwarten würde:
Melodien, Harmonien, Grooves und thematischen Strukturen.
Die Geschichte um den kaputten Waldorf-Filter, der fröhlich vor
sich hin knisterte und knackte, bis Betke eher durch Zufall darin
rhythmische Muster erkannte, ging seinerzeit um die Welt. Für
„Fading“ stand erneut ein nicht mehr voll funktionsfähiges Gerät
im Mittelpunkt: Ein sterbender Minimoog. Darüber entstanden
Songs, die dank sparsamer Klaviertöne und gegen den Strich
gebürsteter Drums eine jazzig-technoide Stimmung erzeugen. Betke
bleibt seinem Stil treu, ohne dabei den Blick nach vorne zu
vernachlässigen. Zugleich aber ist er auch ein großartiger
Mastering-Engineer. Und so bildet das Thema Mastering den
Einstieg in unser Gespräch, in dem wir darüber reden, was guten
Klang ausmacht, und wie er heute auf einige seiner Produktionen
zurückblickt.
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