Conrad Seidl: der Bierpapst und das Osterbock in der Fastenzeit

Conrad Seidl: der Bierpapst und das Osterbock in der Fastenzeit

44 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren

Conrad Seidl ist der Bierpapst Österreichs. Dabei ist er
bekennend katholisch und würde mit Jesus gerne ein Bier trinken.
Im neuen SONNTAG-Magazin schreibt er über das Osterbock.


Er schätzt Wasser mehr als Wein, denn aus Wasser kann man
immerhin Bier brauen. Im Leben von Conrad Seidl dreht sich viel
um Bier. Der charmante "Bierpapst" veröffentlicht in Kürze sein
neues Buch unter dem Titel "Biermythen".


Denn Vieles, was wir über Bier zu wissen glauben, stimmt nicht.
Im Reinheitsgebot geht es darum, dass Bier nur aus Hopfen und
Malz gebraut werden darf? Nein, da steckt etwas anderes
dahinter.  Conrad Seidl geht den Mythen, die über das Bier
im Umlauf sind, auf den Grund. In lockerer Form vermittelt er
Hintergründe der Bierkultur und liefert Wissen, mit dem jeder am
Biertisch brillieren kann. Und das macht er auch in der
kurzweiligen SONNTAGs-Jause.


Cremiger Bier-Shake


Warum es der "Stout Float" noch nicht auf herkömmliche
Getränkekarten geschafft hat, kann hier nicht beantwortet werden.
Conrad Seidl genießt den Bier-Shake mit Vanilleeis und meint,
dass er mit jedem Eiskaffee mithalten kann.


Zur Person


Conrad Seidl, geboren 1958, war 41 Jahre lang politischer
Redakteur -  bei der Tageszeitung Kurier und
beim Standard. Er ist bekennender Soldat und hat für seine
publizistischen Arbeiten bereits mehrere Auszeichnungen erhalten,
beispielsweise den Hans-Kudlich-Preis für Verdienste um die
Landwirtschaft. Namensgeber ist der Bauernbefreier der
1848-Revolution.


Der internationale Experte wird auch als Bierpapst bezeichnet. Er
befasst sich seit mehr als 35 Jahren mit der Geschichte des
Brauwesens und den Ausprägungen der Bierkultur in verschiedenen
Ländern.


Der höfliche Bierpapst


Er legt nicht nur wert auf ein gepflegtes Bier, sondern er bemüht
sich auch um höfliche Umgangsformen. Sein Wissen gibt er in
Seminaren, Vorträgen, Fernsehauftritten und zahlreichen
Publikationen dem interessierten Publikum weiter. Seine E-Mails
beendet er mit einem "Handkuss und Prost".


Privat ist Conrad Seidl seit mehr als 40 Jahren verheiratet,
Vater zweier erwachsener Kinder und Katzenliebhaber. Fix und Foxi
sind im Haus Seidl im Mittelpunkt. Sie trinken zwar kein Bier,
dürfen aber alle Bierkartons für sich beanspruchen.


Das Rezept zur SONNTAGs-Jause



Stout Float


Alle, die Bier schätzen, sind vielleicht für dieses schnelle
Dessert zu begeistern. Vanilleeis wird mit dem starken Sout
gerührt. Das ergibt einen cremigen Shake, der in jedem Fall kein
gewöhnliches Getränk ist. 


Zutaten für 1 Portion


2 Esslöffel Vanilleeis
½ Flasche (ca 1/6 bis ¼ ltr) Imperial Stout


Zubereitung


Das Eis in ein Becherglas (ca ½ Liter Fassungsvermögen) geben und
vorsichtig das Bier dazugeben. Achtung, das schäumt stark auf und
sollte behutsam verrührt werden, damit sich ein fester Schaum
bildet. Mit Trinkhalm und Limonadenlöffel servieren. Wenn kein
Imperial Stout (mit Alkoholgehalt von mehr als 7 Prozent) zu
bekommen ist, kann auch anderes Soutbier (mit 4 bis 5 Prozent
Alkohol) genommen werden. Da in diesem Fall zu wenig Alkohol im
fertigen Float vorhanden wäre, gibt man vor dem Einfüllen des
Stoutbieres einen Schuß Whisky auf die Eiskugeln.


Tipp


Familie Seidl bietet dazu auch Kekse an.

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