Ottobock will mit smarten Prothesen Freiheit zurückgeben

Ottobock will mit smarten Prothesen Freiheit zurückgeben

33 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren
15 Prozent der Weltbevölkerung hat eine geistige oder körperliche
Behinderung. Smarte Prothesen, Orthesen oder Exoskelette sind für
viele dieser Menschen mehr als nur eine Hilfestellung. Ottobock
treibt die Digitalisierung in diesem Bereich voran. Chief
Experience Officer Martin Böhm kennt viele Beispiele von Menschen,
die dank Prothesen wieder neuen Lebensmut und vor allem Freiheit
zurückgewonnen haben. Ein Produkt, das einen solchen Effekt haben
kann, sind die mechatronischen Kniegelenke, die Böhm als
Roboterbeine bezeichnet. "Die sind bereits digital", sagt der
Ottobock-Manager. Jeder Anwender habe unterschiedliche Bedürfnisse
- die einen wollen häufig Fahrradfahren, die anderen Wanderungen
unternehmen oder Treppen steigen. "Das Produkt erkennt das selber,
aber man kann das Produkt auch nochmal selber auf sich
personalisieren und einstellen", so Böhm in Bezug auf die
Flexibilität und Individualisierung der Produkte. In Zukunft werde
aber noch viel mehr möglich sein. "Der Traum der ganzen Industrie
ist es, darüber nachzudenken, dass wir die Produkte über unser
Gehirn steuern können." So eine Prothese kann schon mal so viel wie
ein Premium-Auto kosten. Da verwundert es nicht, dass die
Beantragung bei der Krankenkasse häufig kein Selbstläufer ist. "Das
ist eine der größten Hürden und Anstrengungen für Anwender",
analysiert Böhm. Er erinnert sich dabei an einen Workshop mit elf
Menschen, bei denen der Oberarm amputiert werden musste. Die
Veranstalter von Ottobock hatten erwartet, dass das wichtigste
Thema für die Teilnehmer die Benutzung ihrer Prothesen sein würde.
Doch den meisten ging es um die Frage, wie sie ihre Prothese
überhaupt erstattet bekommen. "Teilweise waren da Anwender, die bis
zu drei Jahre darum kämpfen mussten." Wie Deutschland technologisch
im Bereich der Medizintechnik ausgestattet ist und warum sich das
Tragen von Exoskeletten auch für gesunde Menschen lohnen kann,
erzählt Martin Böhm in der neuen Folge von "So techt
Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und
Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail
an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Weitere Infos zu unseren
Werbepartnern finden Sie
hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland+++ Unsere
allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy.
Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

Busfahrer
Dortmund
15
15