Heike Freund von Marvel Fusion: China und die USA investieren, Deutschland tritt auf der Stelle
28 Minuten
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vor 2 Jahren
Fusionsenergie ist das Gegenteil von Kernspaltung: Es werden keine
Atomkerne gespalten, sondern fusioniert. Klappt alles, wie
gewünscht, entsteht CO2-freier Strom. "Deutschland hat die
wissenschaftliche Expertise für bahnbrechende Technologien wie die
Kernfusion. Was fehlt, sind die politischen und finanziellen
Rahmenbedingungen", mahnt Heike Freund. Sie ist COO von Marvel
Fusion. Das Münchner Startup konzentriert sich auf die Entwicklung
eines Kernfusionskraftwerks mittels Lasertechnologie. Bis 2026 soll
ein erster Demonstrator entstehen - in den USA, nicht in
Deutschland, wie Freund erklärt. Der nächste Schritt wäre ein
Prototyp, "den würden wir sehr gerne in Deutschland bauen". Freund
zufolge gibt es etwa 40 privatwirtschaftliche Firmen, die sich mit
Kernfusion beschäftigen, davon "befinden sich zwei Drittel in den
USA". Nur fünf Firmen verfolgen ebenso wie Marvel Fusion einen
laserbasierten Ansatz. Die Fusionsmanagerin ist überzeugt, dass die
Technologie als nahezu unbegrenzte und saubere Energiequelle eine
Schlüsselrolle bei der Energieversorgung einnehmen wird. Doch
während "China und die USA Milliarden in die Kernfusion pumpen",
trete Deutschland auf der Stelle, sagt sie. In Summe seien 90
Prozent des privaten Kapitals für Kernfusion in den USA investiert
worden. "Hier haben Europa und Deutschland großen Aufholbedarf,
dass wir die Technologien am Ende auch hier kommerzialisieren
können", lautet Freunds Weckruf an die Politik. "Die nächsten
Tech-Champions sollten wieder aus Deutschland kommen." Was Heike
Freund über die Fusionsstrategie der Bundesregierung denkt, erzählt
sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland." Sie haben Fragen
für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine
E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere
allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für
Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Atomkerne gespalten, sondern fusioniert. Klappt alles, wie
gewünscht, entsteht CO2-freier Strom. "Deutschland hat die
wissenschaftliche Expertise für bahnbrechende Technologien wie die
Kernfusion. Was fehlt, sind die politischen und finanziellen
Rahmenbedingungen", mahnt Heike Freund. Sie ist COO von Marvel
Fusion. Das Münchner Startup konzentriert sich auf die Entwicklung
eines Kernfusionskraftwerks mittels Lasertechnologie. Bis 2026 soll
ein erster Demonstrator entstehen - in den USA, nicht in
Deutschland, wie Freund erklärt. Der nächste Schritt wäre ein
Prototyp, "den würden wir sehr gerne in Deutschland bauen". Freund
zufolge gibt es etwa 40 privatwirtschaftliche Firmen, die sich mit
Kernfusion beschäftigen, davon "befinden sich zwei Drittel in den
USA". Nur fünf Firmen verfolgen ebenso wie Marvel Fusion einen
laserbasierten Ansatz. Die Fusionsmanagerin ist überzeugt, dass die
Technologie als nahezu unbegrenzte und saubere Energiequelle eine
Schlüsselrolle bei der Energieversorgung einnehmen wird. Doch
während "China und die USA Milliarden in die Kernfusion pumpen",
trete Deutschland auf der Stelle, sagt sie. In Summe seien 90
Prozent des privaten Kapitals für Kernfusion in den USA investiert
worden. "Hier haben Europa und Deutschland großen Aufholbedarf,
dass wir die Technologien am Ende auch hier kommerzialisieren
können", lautet Freunds Weckruf an die Politik. "Die nächsten
Tech-Champions sollten wieder aus Deutschland kommen." Was Heike
Freund über die Fusionsstrategie der Bundesregierung denkt, erzählt
sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland." Sie haben Fragen
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