Von der Müllhalde zur Autobahn: Ecopals stellt Asphalt aus Plastikmüll her
32 Minuten
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vor 2 Jahren
Plastikmüll ist ein globales Übel. Aber was, wenn Plastik der
Schlüssel zu einer nachhaltigeren Zukunft in der Infrastruktur ist?
Jonas Varga war Teil eines Vereins in Nepal, der nach dem
verheerenden Erdbeben 2015 mit einer Vielzahl von Projekten half.
Eines davon konzentrierte sich auf das Recycling von Plastikmüll.
"Die Herausforderung vor Ort war die fehlende Infrastruktur für das
Sammeln, Sortieren und Aufbereiten von Müll", sagt Varga - und auch
fehlende oder schlechte Straßen. Genau hier setzt er mit seinem
Startup Ecopals an: Varga will Altplastik im Straßenbau nutzen und
damit Straßen haltbarer machen. "Wir haben 2010 schon ein Projekt
dazu gehabt", erzählt Torsten Müller von der
Fraunhofer-Gesellschaft. Müller beschäftigt sich im "Fraunhofer
Cluster Plastics Economy" mit der Vielfalt von Kunststoffen und wie
diese im Kreislauf geführt werden können. Als Varga und sein Team
ihre Asphalt-Idee vorstellten, war Müller sofort dabei: "Wir
brauchten ein Geschäftsmodell und das hat Jonas entwickelt", sagt
der Forscher. Ihm zufolge ist es keine neue Idee, Kunststoff im
Straßenbau einzusetzen, allerdings handelt es sich meistens um
Neuware. Anfangs stieß die Idee jedoch auf Skepsis. "Das Regelwerk,
nach dem wir in Deutschland Straßen bauen, ist nicht besonders
offen", erklärt Varga. Auch Müller weiß: "Der Beamte richtet sich
am Regelwerk aus. Das ist das Problem." Gemeinsam müssen sie also
nicht nur eine Technologie entwickeln, sondern auch bürokratische
Hürden überwinden. Mittlerweile gebe es 25 größere und kleinere
Projekte, berichtet Varga. Wie er und sein Team die Hürden
überwinden wollen und ob Asphalt aus altem Plastik irgendwann die
Regel wird, erzählen Jonas Varga und Torsten Müller in der neuen
Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke
Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an
sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere
allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für
Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Schlüssel zu einer nachhaltigeren Zukunft in der Infrastruktur ist?
Jonas Varga war Teil eines Vereins in Nepal, der nach dem
verheerenden Erdbeben 2015 mit einer Vielzahl von Projekten half.
Eines davon konzentrierte sich auf das Recycling von Plastikmüll.
"Die Herausforderung vor Ort war die fehlende Infrastruktur für das
Sammeln, Sortieren und Aufbereiten von Müll", sagt Varga - und auch
fehlende oder schlechte Straßen. Genau hier setzt er mit seinem
Startup Ecopals an: Varga will Altplastik im Straßenbau nutzen und
damit Straßen haltbarer machen. "Wir haben 2010 schon ein Projekt
dazu gehabt", erzählt Torsten Müller von der
Fraunhofer-Gesellschaft. Müller beschäftigt sich im "Fraunhofer
Cluster Plastics Economy" mit der Vielfalt von Kunststoffen und wie
diese im Kreislauf geführt werden können. Als Varga und sein Team
ihre Asphalt-Idee vorstellten, war Müller sofort dabei: "Wir
brauchten ein Geschäftsmodell und das hat Jonas entwickelt", sagt
der Forscher. Ihm zufolge ist es keine neue Idee, Kunststoff im
Straßenbau einzusetzen, allerdings handelt es sich meistens um
Neuware. Anfangs stieß die Idee jedoch auf Skepsis. "Das Regelwerk,
nach dem wir in Deutschland Straßen bauen, ist nicht besonders
offen", erklärt Varga. Auch Müller weiß: "Der Beamte richtet sich
am Regelwerk aus. Das ist das Problem." Gemeinsam müssen sie also
nicht nur eine Technologie entwickeln, sondern auch bürokratische
Hürden überwinden. Mittlerweile gebe es 25 größere und kleinere
Projekte, berichtet Varga. Wie er und sein Team die Hürden
überwinden wollen und ob Asphalt aus altem Plastik irgendwann die
Regel wird, erzählen Jonas Varga und Torsten Müller in der neuen
Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke
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