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What's Next, Agencies? Archiv

211 Episoden
34 Minuten
„Die Zukunft gehört den Agenturen, die sich nicht als Dienstleister, sondern als Partner verstehen. Strategisches Denken, kulturelle Relevanz und die Fähigkeit, Business-Lösungen zu entwickeln, sind entscheidend, um in einer komplexen, digitalen Welt erfolgreich zu sein.“ In der neuen Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Giuseppe Fiordispina, Marketing Director bei CUPRA und SEAT Deutschland, über digitale Kreativität und die Zukunft von Agenturen. Im Gespräch fordert Giuseppe einen Paradigmenwechsel: Agenturen müssten mutig und strategisch agieren, um Marken langfristig erfolgreich zu machen. Dabei sei es wichtig, Unternehmen tief in den Lebenswelten ihrer Zielgruppen zu verankern und echte Beziehungen aufzubauen. Wie das funktionieren kann, zeigt CUPRA. Die Marke, die 2018 als Challenger Brand gestartet ist, setzt auf moderne Technologien und kulturelle Relevanz. Eine Mixed-Reality-Anwendung bringt Fahrzeuge virtuell in Showrooms, bevor sie physisch verfügbar sind. Das Projekt vereint digitale und physische Erlebnisse und bietet Kunden ein interaktives Highlight, während es Händler*innen ermöglicht, frühzeitig in den Verkaufsprozess einzusteigen. Giuseppe betont, dass technologische Innovation allein nicht ausreicht. Sie muss durch eine enge Verknüpfung mit kulturellen Themen ergänzt werden. CUPRA arbeitet daher gezielt mit Partner*innen im Bereich Musik, Gaming und Elektromobilität zusammen. Diese Kooperationen sollen die Marke dort verankern, wo sie für ihre Zielgruppen relevant ist. Die Zusammenarbeit mit dem Videospiel Forza Horizon macht beispielsweise zukünftige Fahrzeugmodelle frühzeitig virtuell erlebbar. Die Zukunft der Agenturen hängt laut Giuseppe davon ab, ob es ihnen gelingt, nicht nur Werbung zu kreieren, sondern umfassende Businesslösungen anzubieten. Viele Agenturen liefen Gefahr, sich auf ausführende Tätigkeiten zu reduzieren, wenn sie den gesellschaftlichen und strategischen Anspruch vernachlässigten.
52 Minuten
„Mit Veränderungen positiv umgehen: Das ist der Kern resilienter Marketingorganisationen.“ Doch wie wird man als Unternehmen oder Agentur wirklich resilient? Wie schafft man es, vom Reflex zur Reflexion zu kommen? Genau darüber spricht Kim Alexandra Notz in der neuen Folge von #WhatsNextAgencies mit Sebastian Vieregg, Sr. Head of Consultancies & Tech Partners bei Google. Sebastian macht klar: Resilienz ist keine Reaktion auf Krisen, sondern ein Mindset. Es geht darum, Veränderungen zu antizipieren, Chancen zu erkennen und Strukturen zu schaffen, die Flexibilität ermöglichen. Besonders spannend wird es, wenn er über Agenturen spricht. ‚Sie müssen proaktiver werden, Kund*innen herausfordern und technologische Disruptionen als Chance statt als Bedrohung sehen,‘ betont er. Aber es geht um mehr als das: Wie wird Marketing vom ‚Cost Center‘ zum ‚Profit Center‘? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei? Und warum ist es so entscheidend, dass CFOs endlich verstehen, welchen Wert Marketing für das Unternehmen liefert? Sebastian teilt Einblicke aus seiner Arbeit mit führenden Playern und erklärt, wie datengetriebene Entscheidungen und klare Ziele den Unterschied machen. Diese Episode zeigt, warum technologische Kompetenz genauso wichtig ist wie Mut zur Veränderung – und warum diejenigen, die den Wandel aktiv gestalten, nicht nur Schritt halten, sondern die Zukunft dominieren.
32 Minuten
„Die größte Disruption im Influencer-Marketing wird durch AI kommen: Content-Erstellung, Community-Management und sogar Recherche – alles wird effizienter, und wer das nicht nutzt, wird zurückbleiben.“ In der neuen Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Adil Sbai, CEO von WeCreate, über die Transformation des Influencer Marketings, die Kraft der Creator Economy und die Rolle von künstlicher Intelligenz. Adil gibt Einblicke, wie datenbasiertes Creator Management Marken dabei hilft, die richtigen Partner*innen frühzeitig zu erkennen - bevor sie zum Mainstream werden. Doch es geht um mehr: Er plädiert für echte Partnerschaften, bei denen Marken und Creator*innen gemeinsam nicht nur Kampagnen, sondern auch Produkte entwickeln, um Zielgruppen authentisch anzusprechen. Ein zentraler Punkt ist die Disruption durch Künstliche Intelligenz. Wie verändert sie Content-Produktion, Community-Management und das gesamte Influencer-Ökosystem? Adil zeigt auf, welche Chancen KI bietet, warnt aber auch davor, Authentizität und die persönliche Bindung zwischen Creator*in und Community zu unterschätzen. Gleichzeitig wirft er einen kritischen Blick auf die Agenturwelt. Warum klassische Modelle wie „Zeit gegen Geld“ nicht mehr ausreichen und wie WeCreate mit neuen Geschäftsmodellen vom Buchprojekt bis zur Produktentwicklung neue Wege geht.
51 Minuten
„B2B-Marketing entwickelt sich vom Anhängsel des Vertriebs zum entscheidenden Businesstreiber - ein Wandel, der nicht nur Marketingabteilungen, sondern ganze Unternehmen fordert.“ In der neuen Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Matthias Specht, Co-CEO und Partner der wob AG, einer B2B-Agentur, über den Wandel des B2B-Marketings. Matthias erklärt, wie B2B-Marketing zur strategischen Schlüsselrolle im Unternehmen wird. Statt nur Erfüllungsgehilfe des Vertriebs zu sein, schaffen datengetriebene Strategien, smarte Technologien und kreative Ansätze neue Möglichkeiten, um Kunden zu begeistern und Unternehmensziele zu erreichen. Als „Architekt“ hilft wob B2B-Unternehmen dabei, diese Potenziale zu nutzen – von der Optimierung digitaler Customer Journeys bis hin zur Transformation von Marketingorganisationen. Die Folge liefert dabei Antworten auf zentrale Fragen, wie: Wie können sich Marketingabteilungen an die zunehmende Komplexität anpassen? Welche Chancen bietet der Inhouse-Trend? Und wie gelingt es, B2B-Marketing langfristig als echten Business Driver zu etablieren?
36 Minuten
„Pitches fühlen sich manchmal wie ein schlechtes Date an – du weißt, es passt nicht, aber du gehst trotzdem weiter, weil du schon zu tief drinsteckst.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Niat Asfaw Graça, General Managerin bei Serviceplan Bubble, und Christoph Weber, CMO der Bitburger Braugruppe, über das Thema Pitchkultur. Spoiler: Pitches, wie wir sie kennen, haben ein großes Problem – oder sogar mehrere. Niat und Christoph bringen auf sehr offene Art und anhand konkreter Erfahrungen Agentur- und Kundenperspektive in diese Diskussion ein. Christoph erzählt, wie er bei Bitburger einen Pitch-Prozess gestaltet hat, der auf echte Partnerschaft setzt. Statt reiner Hochglanzideen ging es um Teamdynamiken, Chemistry Meetings und strategische Workshops. ‚Ich wollte nicht die eine perfekte Antwort – ich wollte ein Team, das langfristig mit uns wachsen kann.‘ Niat schildert hingegen, welche Herausforderungen Pitches aus Agentursicht oft mit sich bringen: unrealistische Deadlines, fehlende Transparenz und der Druck, weiterzumachen, selbst wenn klar ist, dass es nicht passt. Trotz unterschiedlicher Perspektiven teilen sie eine Überzeugung: Die Pitchkultur braucht ein Update. Chemie statt Show, klare Kommunikation und der Mut, auch mal Nein zu sagen – Niat und Christoph geben Anregungen, wie der Prozess für beide Seiten besser werden kann.
52 Minuten
„Angst ist der schlechteste Nährboden für Kreativität. Wir müssen wieder lernen, mutig zu sein, verrückte Ideen zu feiern und echte Charaktere in den Vordergrund zu stellen.“ In dieser Sonderfolge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz auf der IT Matters Konferenz von Weischer mit Guido Heffels, Co-Founder von HeimatTBWA und CCO für Hornbach über die Frage, wie eine echte Kreativkultur entsteht – und warum sie in der Branche oft verloren zu gehen scheint. Guido wirft grundlegende Fragen auf: Warum lähmt die Angst vor Fehlern viele Agenturen? Wie kann eine Kultur entstehen, die nicht von Prozessen dominiert wird, sondern von Vertrauen, Mut und dem Willen, über den Tellerrand hinauszudenken? Seine Forderung: eine Rückbesinnung auf Haltung und Eigenständigkeit. Im Gespräch wird deutlich, es geht nicht um den nächsten Pitch oder die perfekte Kampagne, sondern um die Haltung dahinter. Guido gibt Einblicke in mehr als zwei Jahrzehnte kreativer Arbeit - von der Agenturgründung bis zu Kampagnen, die weit über die klassische Werbung hinauswirken. Dabei spart er nicht mit Kritik: Die Branche sei zu brav geworden, echte Reibung und lebhafte Diskussionen gebe es kaum noch. Sein Appell ist klar. Es braucht ein neues Selbstverständnis, das Freigeister fördert, Perspektivenvielfalt zulässt und den kreativen Austausch wieder in den Mittelpunkt stellt. Nur so könne die Branche den Glanz und die Autorität zurückgewinnen, die sie dringend brauche.
30 Minuten
„Warum macht die Sparkasse jetzt den Praktikant*innen-Rap zum Girokonto? Warum müssen Supermärkte sich mit Jo-Handbewegungen batteln? Das waren meine Hip-Hop-Pain-Points. Aber: Marken wie Porsche, o2 oder die Rügenwalder Mühle zeigen, dass es anders geht. Sie haben mir Raum gegeben, Kultur auf authentische Weise zu erzählen, indem wir eine gemeinsame Basis gefunden haben – Kreativität und das Streben nach Einzigartigkeit.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Niko Backspin, Chief Cultural Officer (CCO) und Managing Partner von Serviceplan Culture, über den Aufstieg der Culture Agencies, ihren Sinn - und ob nicht eigentlich jede Agentur von Grund auf ein kulturelles Verständnis mitbringen sollte. Niko, selbst mit seiner Plattform BACKSPIN seit mehr als 20 Jahren tief in der Hip-Hop-Kultur verwurzelt, betont, dass Kultur keine Spielwiese für schnelle Kampagnen ist. Stattdessen nennt er positive Beispiele wie die Zusammenarbeit mit Porsche für das Projekt ‚Back to Tape‘, einer Plattform, die Hip-Hop über mehr als fünf Jahre einen echten Raum gegeben hat, statt ihn nur zu instrumentalisieren. Hip-Hop ist längst Popkultur, und Marken, die das Potenzial von Subkulturen ausschöpfen wollen, müssen sich authentisch einbringen – mit Budget, Expertise und langfristiger Verbindlichkeit. Nur so lassen sich echte Beziehungen aufbauen, die der Community genauso nützen wie der Marke. Früher hat Hip-Hop an die Tür geklopft, heute gehört uns das verdammte Haus‘, bringt Niko es auf den Punkt. Doch diese Stärke der Kultur verlangt Respekt und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Marken, die nur versuchen, Trends zu kopieren oder Subkulturen oberflächlich zu bedienen, schaden nicht nur ihrer Reputation, sondern gefährden das Vertrauen ganzer Communities.
59 Minuten
„Stellt euch die Sparkassen-Finanzgruppe als großes Containerschiff vor, das langsam, aber sicher fährt. Wir sind eher das kleine Schnellboot, das neue Inseln erkundet, Risiken eingeht und manchmal auch mal etwas Wildes ausprobiert.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Tobias Schlösser, dem Geschäftsführer der S-Communication Services, dem Inhouse Dienstleister für Kommunikation und Digitalisierung der Sparkassen-Finanzgruppe, darüber, wie man eine der ältesten Marken Deutschlands fit für die Zukunft macht, ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Das Thema Inhousing sorgt bei Agenturen oft für Nervosität – zu Unrecht! Tobias stellt klar: ‚Wir nehmen den Agenturen nichts weg, was sie besser können.‘ Unser Fokus liegt woanders. Während kreative Leitideen und große Kampagnen weiterhin zum Teil extern entwickelt werden, konzentriert sich sein 600-köpfiges Team auf datenbasierte Kundenansprache, digitale Tools, digitaler Vertrieb und zentralisierte Inhalte für die Sparkassen Touchpoints. Dabei entsteht keine Konkurrenz, sondern eine echte Kollaboration. Tobias erklärt, wie Inhouse-Teams und Agenturen im Coworking-Stil zusammenarbeiten – jede Seite mit klaren Stärken und einer gemeinsamen Vision. Die entscheidende Frage ist jedoch: Wie bewahrt man in einem System mit so vielen Regularien und Gremien die nötige Flexibilität? Und wie bringt man mutige Entscheidungen und eine starke Marke unter einen Hut? Tobias verrät, wie Inhousing und externe Partnerschaften sinnvoll kombiniert werden können, warum Daten ein entscheidender Faktor sind und welche Rolle Unternehmergeist in einem traditionsreichen System spielt.
33 Minuten
„Ich sehe die Zukunft darin, dass es irgendwann keine Guidelines mehr gibt, sondern dass wir als Markenagenturen die Maschine konsistent trainieren, so dass dann User nur noch sagen müssen, was sie wollen und dann den passenden Branded Content bekommen.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Burkhard Müller, CDO von MUTABOR, einer 360° Designagentur & Markenberatung, über den kreativen Einsatz von KI für Marken. Burkhard erläutert, wie KI die Arbeitsweise in Agenturen grundlegend verändert - vom internen Einsatz zur Effizienzsteigerung bis hin zur Entwicklung neuer Kundenangebote. Ein zentrales Thema: Wie KI markenspezifische Inhalte erschaffen kann, die bisher mühsam von Designer*innen und Texter*innen erstellt wurden. Er beschreibt, wie MUTABOR das erste KI-basierte Tool eingeführt hat, das dem BVDW dabei hilft, eine einheitliche Bildsprache ohne Stockfotos zu schaffen - ein „Game Changer“ für die Markenwelt. Marken können nun ihre visuelle Identität vollständig konsistent und barrierefrei gestalten, ohne für jede Anpassung auf externe Ressourcen zurückgreifen zu müssen. Zudem betont Burkhard die Bedeutung von Beratung und strategischer Markenarbeit. Während einfache Produktionsaufgaben zunehmend automatisiert würden, so Burkhard, liege die Wertschöpfung in Zukunft mehr denn je in der Idee und der strategischen Planung. Darüber hinaus geht um ein neues AI-Tool, an dem sie arbeiten, das mittels KI eine markenspezifische Sprache sicherstellt und so auch die alltägliche Kommunikation on-brand ermöglicht.
1 Stunde 2 Minuten
„Junge Talente brauchen keine starren Hierarchien, sondern Führungskräfte, die als Sparringspartner*innen agieren, echtes Vertrauen schenken und kontinuierliches Feedback geben. Nur so schaffen wir ein Umfeld, in dem sie sich entfalten und die Zukunft der Branche aktiv mitgestalten können.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Geena Schindler, Content Strategist bei palmerhargreaves, und Maylin Vural, Unitlead Strategie bei segmenta, über ein Thema, das Agenturen bewegt: den Nachwuchs. Als Mitglieder des GWA Young Board sind sie nah dran an den Herausforderungen, die junge Talente heute beschäftigen. Das GWA Young Board versteht sich nicht nur als beratendes Gremium, sondern auch als „Challenger“ des Vorstands - immer mit frischen Ideen und dem Blick auf Diversity, moderne Arbeitsmodelle und authentische Nachwuchsförderung. Obwohl kulturelle Diversity mittlerweile ein etablierter Begriff ist, machen Geena und Maylin deutlich: Agenturen haben Nachholbedarf, wenn es um Altersvielfalt und internationale Perspektiven geht. Gerade in einer globalisierten Branche brauchen Kunden keine homogene Gruppe, sondern kreative Köpfe mit unterschiedlichen Hintergründen. Auch beim Thema Führung haben sie eine klare Botschaft: Führung muss heute auf Soft Skills setzen - auf Motivation, Transparenz und Vertrauen. Junge Talente brauchen keinen autoritären Chef, sondern Sparringspartner*innen, die sie wirklich fördern und entwickeln. Ein einziges Jahresgespräch? Reicht längst nicht mehr. Regelmäßiges Feedback, individuelles Coaching und die Förderung persönlicher Stärken sind das A und O, damit Newcomer*innen zeitnah wachsen und ihre Rolle wirklich gestalten können. Dabei werden auch die Themen Flexibilität und Work-Life-Balance angesprochen. Ob Workation oder hybrides Arbeiten - für die junge Generation ist es wichtig, frei entscheiden zu können, von wo und wie sie am produktivsten arbeiten. Das geht aber nur, wenn Agenturen lernen, Verantwortung zu teilen und echte Eigenverantwortung zu fördern.
33 Minuten
„Natürlich braucht es bei AI auch immer den menschlichen Prozess, weil wir vieles oft besser und vor allem emotionaler einschätzen können. Es gibt viele Tools, die auf den ersten Blick glänzen – aber am Ende doch kein echtes Gold sind.“ In dieser DMEXCO-Sonderfolge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Jasper Börnsen, Innovation & Marketing Lead von der Social-First-Agentur Justaddsugar über die Chancen und Grenzen von Generative AI für Agenturen. Im Gespräch erzählt Jasper, wie Justaddsugar AI gezielt einsetzt, um Prozesse zu beschleunigen. Im hauseigenen Innovation Lab wird nichts dem Zufall überlassen: Mit Tools wie Midjourney, Runway und Comfy AI erforscht die Agentur die Grenzen des Machbaren, ohne dass die Kreativität auf der Strecke bleibt. Für Jasper ist klar: GenAI ist kein Allheilmittel. Was auf den ersten Blick beeindruckt, muss im Arbeitsalltag bestehen. Justaddsugar geht deshalb systematisch vor und setzt GenAI dort ein, wo es strategisch Sinn macht, etwa bei der automatisierten Anpassung von Formaten für Social Media. Dabei behalten Jasper und sein Team stets das große Ganze im Blick und entscheiden mit scharfem Blick, welche Tools den kreativen Mehrwert wirklich steigern - und welche lieber in der Buzzword-Schublade bleiben.
56 Minuten
„Agenturen werden gekauft, Agenturen werden geschlossen, Agenturen werden zusammengewürfelt. Aber Agenturen werden nicht transformiert. Wir arbeiten ja immer noch gleich wie in den 80er Jahren.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Livio Dainese, Co-CEO der Schweizer Kreativagentur ‚Wirz Group‘, über die dringende Notwendigkeit, Agenturen grundlegend zu transformieren. Denn während sich die Welt rasant verändert, klammern sich viele Agenturen an überholte Arbeitsweisen – und verkaufen immer noch Stundensätze wie vor Jahrzehnten. Livio erzählt, wie seine Agentur den radikalen Schritt gewagt hat, sich komplett neu zu erfinden. Er verrät, wie sie ihre Prozesse umgekrempelt haben, um kreativer, effizienter und wirtschaftlich stabiler zu arbeiten. Dabei scheut er nicht davor zurück, die größten Herausforderungen einer solchen Transformation zu beleuchten: Wie führt man ein ganzes Team durch eine so tiefgreifende Veränderung? Und wie gelingt der Spagat zwischen notwendiger Struktur und freiem kreativen Spielraum? Er erklärt, wie neue Angebotsmodelle und ein klar definierter Rahmen es seiner Agentur ermöglichen, sowohl kleine als auch große Projekte gewinnbringend umzusetzen. Außerdem zeigt Livio auf, wie diese Neuausrichtung nicht nur intern, sondern auch bei den Kunden einen echten Mehrwert schafft.
33 Minuten
„Wir verbullshiten uns, erschaffen Tagträume, die schnell zerplatzen. Strategie muss uns zurück zum Wesentlichen bringen – das ist in den letzten Jahren verloren gegangen.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Kristina Bonitz, Gründerin der Strategieberatung Serotonin, über das dringend notwendige „Agency Makeover“. Sie erklärt, warum viele Agenturen mit ihrer eigenen Strategie auf der Stelle treten - und wie sie den Mut finden, sich endlich wieder zu fokussieren. Kristina erzählt von ihrem eigenen Weg, der sie von SinnerSchrader über Accenture Song zur Strategieberatung Diffferent führte, bevor sie sich entschloss, Serotonin zu gründen. Dabei erkannte sie: Viele Agenturen verfangen sich im Dickicht ihrer eigenen Komplexität und verlieren aus den Augen, dass echte Stärke in der Klarheit liegt. Deshalb plädiert sie für konsequente Entscheidungen, radikale Ehrlichkeit und ein mutiges Bekenntnis zur eigenen Essenz. Ihre “No-Bullshit-Strategie” bietet Agenturen und Unternehmen Inspiration, sich neu zu erfinden, alte Strukturen loszulassen und auf das Wesentliche zu fokussieren.
58 Minuten
„Technologie hat keinen Selbstzweck. Jeder Pixel ist dafür da, Begeisterung zu schaffen. Das ist doch der Grund, warum wir alle im Marketing morgens in Agenturen gehen und zusammenarbeiten. Es muss doch etwas Sinnstiftendes entstehen.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz, Pia Schott, Co-Founderin und Managing Director Creative und Dr. Axel Averdung, Mitgesellschafter und Managing Director Strategy von OH-SO Digital zu Gast, gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen der im März 2024 gegründeten Agentur. Was OH-SO Digital als Digital- und Marketingagentur besonders macht? Ein sehr erfahrenes Team, das nicht nur vielfältige Expertise einbringt, sondern angetreten ist, Seele und System von Lösungen für User und die Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur neu zu denken. Sie wollen nicht nur „Erfüllungsgehilfen“ sein, sondern das gesamte Kundenerlebnis umkrempeln. Pia bringt es auf den Punkt: „Wir wollen Lösungen entwickeln, die technologisch führend sind und gleichzeitig eine Verbindung zur Marke herstellen.“ Um das zu erreichen, setzt OH-SO Digital auf No Legacy – keine festgefahrenen Strukturen, sondern frische Ansätze. Einfach nur das, was es erfordert. KI und Automatisierung spielen dabei eine große Rolle, aber nicht nur, um Effizienzen zu heben, sondern auch, um kreative, authentische Erlebnisse zu schaffen, die Marken und Kunden emotional verbinden. Das nennen Pia und Axel „Soul & System entlang der gesamten Customer Journey“: Technologie so einzusetzen, dass sie die Marke stärkt und echte Begeisterung weckt, ohne den menschlichen Faktor zu vernachlässigen.
55 Minuten
„Jede Agentur steht und fällt mit den Menschen. Was ich im Moment so schockierend finde, ist, dass alle Agenturen nur über KI reden. Aber was ist mit der next generation humans?“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Amelie Schad, Managing Director bei Mother Berlin, über ein zentrales Thema: Menschlichkeit. Dabei nimmt uns Amelie mit auf ihre berufliche Reise - von ihren Anfängen bei Serviceplan über die Gründung der Berliner Kreativagentur Antoni bis hin zu ihrer heutigen Rolle bei Mother Berlin. Für Amelie stehen vor allem die Menschen im Mittelpunkt. „Kultur kommt nicht von oben - sie entsteht im Miteinander“, betont sie. Im Gespräch teilt sie ihre Erfahrungen als Frau und Mutter in einer Führungsposition und spricht offen über die Vereinbarkeit von Familie und Karriere. Mit ihrer Tochter, die parallel zur Gründung von Mother Berlin zur Welt kam , lebt sie genau das vor, was sie auch bei Mother Berlin etablieren möchte: eine menschenzentrierte Kultur, in der Mitarbeitende nicht nur funktionieren, sondern auch als Menschen geschätzt werden. Für sie ist klar, dass eine starke Kultur nicht nur durch Worte entsteht, sondern durch echtes Engagement - sei es durch flexible Arbeitszeiten oder kreative Lösungen. Amelie spricht auch über die Herausforderungen und Chancen der nächsten Generation. Für sie ist es entscheidend, junge Talente nicht nur zu gewinnen, sondern auch langfristig zu fördern. Dabei geht es nicht nur um wirtschaftliche Ziele, sondern auch um die Frage, wie Agenturen zu Orten werden, an denen die Mitarbeitenden nicht nur gerne arbeiten, sondern auch persönlich wachsen können.