Podcaster
Episoden
20.07.2026
16 Minuten
Vor ein paar Tagen hatte ich mit meiner Tochter eine Situation, die mir wieder gezeigt hat, wie mächtig die Arbeit mit inneren Anteilen sein kann. Sie klagte über Bauchschmerzen – und als wir gemeinsam nachschauten, was dahintersteckt, wurde klar: Es war ein innerer Anteil, der unsere Aufmerksamkeit brauchte. Diese Methode stammt aus der Traumatherapie (IFS – Internal Family Systems), ist aber so einfach, dass jeder sie im Alltag nutzen kann – für sich selbst oder für die Begleitung von Kindern.
Die Arbeit mit inneren Anteilen geht davon aus, dass wir alle aus verschiedenen Teilen bestehen. Jeder dieser Anteile hat eine positive Absicht – auch wenn er sich manchmal unangenehm anfühlt. Bei Kindern zeigt sich das oft durch körperliche Symptome wie Bauchschmerzen oder Unruhe. Aber auch wir Erwachsene haben diese Anteile: Sie melden sich durch Gefühle, Gedanken oder körperliche Empfindungen, die uns sagen wollen: Hier stimmt etwas nicht – oder hier brauche ich etwas.
Wie könnt ihr das selbst ausprobieren? Hier eine einfache Anleitung für den Alltag:
1. Wahrnehmen:
Wo spürst du das Gefühl/Symptom im Körper? (z. B. Kloß im Hals, Enge in der Brust, Unruhe im Bauch)
2. Kontakt aufnehmen:
Stell dir vor, dieser Teil hätte eine Stimme.
- Was würde er dir sagen?
- Wie fühlt er sich an? (schwer, heiß, kribblig, …)
3. Verstehen:
Was braucht dieser Anteil? (z. B. Trost, Sicherheit, Pausen, gehört werden)
4. Handeln:
Gib ihm, was er braucht – manchmal reicht schon das bewusste Zuhören.
Beispiel aus dem Alltag:
Du hast seit Tagen einen Kloß im Hals. Statt ihn zu ignorieren, fragst du:
„Was will dieser Kloß mir sagen?“ – und entdeckst vielleicht einen verletzlichen Anteil, der nicht sprechen darf – und einfach nur gehört werden möchte.
Wichtig: Bei schweren Trauma-Erfahrungen immer professionelle Hilfe suchen. Aber für den Alltag ist diese Methode ein wunderbares Werkzeug, um mehr Klarheit und Leichtigkeit zu gewinnen.
Also: Innere Anteile arbeiten ist kein Hexenwerk. Es ist eine einfache, aber tiefgreifende Methode, die uns hilft, uns selbst und unsere Kinder besser zu verstehen. Probiert es aus – und denkt dran: Jeder Anteil in uns hat eine positive Absicht. Manchmal müssen wir nur zuhören.
Die Arbeit mit inneren Anteilen geht davon aus, dass wir alle aus verschiedenen Teilen bestehen. Jeder dieser Anteile hat eine positive Absicht – auch wenn er sich manchmal unangenehm anfühlt. Bei Kindern zeigt sich das oft durch körperliche Symptome wie Bauchschmerzen oder Unruhe. Aber auch wir Erwachsene haben diese Anteile: Sie melden sich durch Gefühle, Gedanken oder körperliche Empfindungen, die uns sagen wollen: Hier stimmt etwas nicht – oder hier brauche ich etwas.
Wie könnt ihr das selbst ausprobieren? Hier eine einfache Anleitung für den Alltag:
1. Wahrnehmen:
Wo spürst du das Gefühl/Symptom im Körper? (z. B. Kloß im Hals, Enge in der Brust, Unruhe im Bauch)
2. Kontakt aufnehmen:
Stell dir vor, dieser Teil hätte eine Stimme.
- Was würde er dir sagen?
- Wie fühlt er sich an? (schwer, heiß, kribblig, …)
3. Verstehen:
Was braucht dieser Anteil? (z. B. Trost, Sicherheit, Pausen, gehört werden)
4. Handeln:
Gib ihm, was er braucht – manchmal reicht schon das bewusste Zuhören.
Beispiel aus dem Alltag:
Du hast seit Tagen einen Kloß im Hals. Statt ihn zu ignorieren, fragst du:
„Was will dieser Kloß mir sagen?“ – und entdeckst vielleicht einen verletzlichen Anteil, der nicht sprechen darf – und einfach nur gehört werden möchte.
Wichtig: Bei schweren Trauma-Erfahrungen immer professionelle Hilfe suchen. Aber für den Alltag ist diese Methode ein wunderbares Werkzeug, um mehr Klarheit und Leichtigkeit zu gewinnen.
Also: Innere Anteile arbeiten ist kein Hexenwerk. Es ist eine einfache, aber tiefgreifende Methode, die uns hilft, uns selbst und unsere Kinder besser zu verstehen. Probiert es aus – und denkt dran: Jeder Anteil in uns hat eine positive Absicht. Manchmal müssen wir nur zuhören.
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17.07.2026
27 Minuten
In meinem Podcast erzähle ich von meiner dreijährigen Erfahrung in der Montessori-Krippenpädagogik und wie ich die Prinzipien im Alltag umsetze, etwa durch die vorbereitete Umgebung.
Gleichzeitig reflektiere ich als Mutter, wie ich Stress reduziere und eine offene, nicht-dogmatische Haltung einnehme: Für mich ist Montessori keine starre Methode, sondern eine Grundhaltung, die das Kind als kompetentes Gegenüber auf Augenhöhe sieht. Zentrale Leitsätze wie „Hilf mir, es selbst zu tun“ prägen dabei meinen Ansatz.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Übungen der Stille, die ich sowohl in der Krippe als auch zu Hause mit meinen Kindern anwende. Dazu gehören körperliche Methoden wie Ausstreifen oder Beinbewegungen, sensorische Hilfen wie Sandsäckchen zum Grounding, Stille-Spiele wie das Balancieren auf Klebebändern mit Gegenständen oder Entspannungstechniken wie Tiefenentspannung zur Einschlafbegleitung.
All diese Elemente helfen mir, das Nervensystem der Kinder zu regulieren und bewusst zu Ruhe und Achtsamkeit zurückzufinden – für sie und für mich selbst.
Empfehlung für unseren anderen Podcast:
https://open.spotify.com/show/4nnaOyzYis5yxuQznIyW9F
Gleichzeitig reflektiere ich als Mutter, wie ich Stress reduziere und eine offene, nicht-dogmatische Haltung einnehme: Für mich ist Montessori keine starre Methode, sondern eine Grundhaltung, die das Kind als kompetentes Gegenüber auf Augenhöhe sieht. Zentrale Leitsätze wie „Hilf mir, es selbst zu tun“ prägen dabei meinen Ansatz.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Übungen der Stille, die ich sowohl in der Krippe als auch zu Hause mit meinen Kindern anwende. Dazu gehören körperliche Methoden wie Ausstreifen oder Beinbewegungen, sensorische Hilfen wie Sandsäckchen zum Grounding, Stille-Spiele wie das Balancieren auf Klebebändern mit Gegenständen oder Entspannungstechniken wie Tiefenentspannung zur Einschlafbegleitung.
All diese Elemente helfen mir, das Nervensystem der Kinder zu regulieren und bewusst zu Ruhe und Achtsamkeit zurückzufinden – für sie und für mich selbst.
Empfehlung für unseren anderen Podcast:
https://open.spotify.com/show/4nnaOyzYis5yxuQznIyW9F
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16.07.2026
9 Minuten
Ho’oponopono: Mein Weg, Selbstzweifel zu integrieren
Heute Morgen wachte ich mit diesem alten Gedankengeplänkel auf: „Bin ich eigentlich gut genug?“
Ich mag Methoden, die innere Themen leicht und schnell angehen können. Deshalb zeige ich euch jetzt, wie ich Ho’oponopono anwende, das hawaiianische Vergebungsritual.
Ich setze mich hin, schließe die Augen und spüre, wo der Zweifel sitzt. Dann beginne ich, innerlich zu wiederholen:
„Es tut mir leid.“
„Verzeih mir.“
„Ich liebe dich.“
„Danke.“
Ho’oponopono ist für mich eine Methode auf dem Heilungsweg, um an meine Themen ranzugehen. Es braucht keine Analyse, kein „Warum“ oder „Seit wann“. Nur diese vier Sätze, die wie ein Reset-Knopf fürs Unterbewusstsein wirken. Probier’s aus: Nimm dein Thema, sprich die Sätze – und spüre, wie sich die Energie verschiebt.
Heute Morgen wachte ich mit diesem alten Gedankengeplänkel auf: „Bin ich eigentlich gut genug?“
Ich mag Methoden, die innere Themen leicht und schnell angehen können. Deshalb zeige ich euch jetzt, wie ich Ho’oponopono anwende, das hawaiianische Vergebungsritual.
Ich setze mich hin, schließe die Augen und spüre, wo der Zweifel sitzt. Dann beginne ich, innerlich zu wiederholen:
„Es tut mir leid.“
„Verzeih mir.“
„Ich liebe dich.“
„Danke.“
Ho’oponopono ist für mich eine Methode auf dem Heilungsweg, um an meine Themen ranzugehen. Es braucht keine Analyse, kein „Warum“ oder „Seit wann“. Nur diese vier Sätze, die wie ein Reset-Knopf fürs Unterbewusstsein wirken. Probier’s aus: Nimm dein Thema, sprich die Sätze – und spüre, wie sich die Energie verschiebt.
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07.06.2026
15 Minuten
der Ruf nach mehr“
In dieser Folge nehme ich dich mit auf eine einwöchige Reise nach Istanbul – eine Reise, die nicht nur von der Schönheit der Stadt, sondern auch von einem tiefen Einschnitt geprägt war: dem plötzlichen Tod einer Freundin. Aus diesem Schicksalsschlag ziehen sich Erkenntnisse, die mich bis heute prägen.
Es ist ein Schrei in die Welt: Wir brauchen wieder mehr Glauben an etwas Größeres – an eine Kraft, die uns trägt, auch wenn wir sie nicht sehen. Wir brauchen Embodiment, das verkörperte Spüren, das uns zurück in den Moment holt. Jedes Gefühl ist richtig. Jedes Gefühl verdient es, anerkannt, verkörpert und integriert zu werden.
Ich spreche darüber, wie wir das Wissen über unseren Körper im Alltag leben können – nicht nur theoretisch, sondern in kleinen, machbaren Schritten. Was bedeutet es, einen Leitstern zu haben? Wie kann ich mein Leben darauf ausrichten, mich so zu fühlen, wie ich es mir wirklich wünsche? Und warum es so wichtig ist, dranzubleiben, nicht aufzugeben und immer wieder neu zu lernen: über mich, meine Psyche, meine Grenzen und meine Stärke.
Es ist eine Einladung, Wissen zu verkörpern – und das Leben Schritt für Schritt danach auszurichten.
In dieser Folge nehme ich dich mit auf eine einwöchige Reise nach Istanbul – eine Reise, die nicht nur von der Schönheit der Stadt, sondern auch von einem tiefen Einschnitt geprägt war: dem plötzlichen Tod einer Freundin. Aus diesem Schicksalsschlag ziehen sich Erkenntnisse, die mich bis heute prägen.
Es ist ein Schrei in die Welt: Wir brauchen wieder mehr Glauben an etwas Größeres – an eine Kraft, die uns trägt, auch wenn wir sie nicht sehen. Wir brauchen Embodiment, das verkörperte Spüren, das uns zurück in den Moment holt. Jedes Gefühl ist richtig. Jedes Gefühl verdient es, anerkannt, verkörpert und integriert zu werden.
Ich spreche darüber, wie wir das Wissen über unseren Körper im Alltag leben können – nicht nur theoretisch, sondern in kleinen, machbaren Schritten. Was bedeutet es, einen Leitstern zu haben? Wie kann ich mein Leben darauf ausrichten, mich so zu fühlen, wie ich es mir wirklich wünsche? Und warum es so wichtig ist, dranzubleiben, nicht aufzugeben und immer wieder neu zu lernen: über mich, meine Psyche, meine Grenzen und meine Stärke.
Es ist eine Einladung, Wissen zu verkörpern – und das Leben Schritt für Schritt danach auszurichten.
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28.05.2026
32 Minuten
️ Was dich in dieser Folge erwartet:
In dieser Folge nehme ich dich mit auf eine Reise zu den zwei Säulen der Nervensystemregulation: Bottom-up und Top-down-Prozesse… Was das genau bedeutet? Wie du sie im Alltag erkennst – und warum es so kraftvoll ist, beide bewusst für dich zu nutzen…
Ich teile konkrete Beispiele, wie ich meinem Sohn in herausfordernden Momenten helfe, zu regulieren… oder wie ich selbst Wissen vermittle – mal passiv, mal aktiv…
Und vor allem: Wie du eine Liste an Ressourcen anlegst, die dich trägt, wenn das Leben mal wieder wie eine wilde Stromschnelle ist und dein Floß ins Wanken gerät…
Denn am Ende geht es darum, dich selbst besser zu verstehen – und genau das wünsche ich dir mit dieser Folge…
Ohje,…eine wichtige Korrektur in der Folge, die mir heute Morgen eingefallen ist:
Es heißt nicht ,bottom-down‘ Prozesse, sondern ,top-down‘ Prozesse. Trotzdem würde ich die Folge gerne online lassen, weil es für mich wichtige Inhalte sind.
In dieser Folge nehme ich dich mit auf eine Reise zu den zwei Säulen der Nervensystemregulation: Bottom-up und Top-down-Prozesse… Was das genau bedeutet? Wie du sie im Alltag erkennst – und warum es so kraftvoll ist, beide bewusst für dich zu nutzen…
Ich teile konkrete Beispiele, wie ich meinem Sohn in herausfordernden Momenten helfe, zu regulieren… oder wie ich selbst Wissen vermittle – mal passiv, mal aktiv…
Und vor allem: Wie du eine Liste an Ressourcen anlegst, die dich trägt, wenn das Leben mal wieder wie eine wilde Stromschnelle ist und dein Floß ins Wanken gerät…
Denn am Ende geht es darum, dich selbst besser zu verstehen – und genau das wünsche ich dir mit dieser Folge…
Ohje,…eine wichtige Korrektur in der Folge, die mir heute Morgen eingefallen ist:
Es heißt nicht ,bottom-down‘ Prozesse, sondern ,top-down‘ Prozesse. Trotzdem würde ich die Folge gerne online lassen, weil es für mich wichtige Inhalte sind.
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Über diesen Podcast
In meinem Podcast möchte ich dir Denkanstöße geben, die dir mehr
Zufriedenheit, Verbundenheit und Spiritualität in dein Leben
bringen sollen. Sowohl Wissen aus dem Buddhismus, der Psychologie
und Spiritualität haben mich tief beeindruckt, inspiriert und
weitergebracht als auch meine eigene Traumatherapie. Diese Schätze
möchte ich mit dir teilen. Instagram: traumahealing.britta.barth
Youtube: Britta Barth Mail: almanca34@gmail.com
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