Therapie & Training Talk Archiv
346 Episoden
37 Minuten
Thomas und Wolfgang sprechen über Thomas’ Handy im Tarnmodus und die Frage nach der „8. Halswirbel“-Position – was dahintersteckt und warum Präzision hier entscheidend ist. Sie diskutieren den Sinn und Unsinn des Jefferson Curls, sinnvolle Krafttests für den Beinbeuger und warum Turner oft zu den komplettesten Athleten gehören. Außerdem geht es um den neuen Marathon-Weltrekord in London und die Frage, ob schon im nächsten Monat ein neuer 100-m-Weltrekord durch Fred Kerley fallen könnte. Eine Folge über Biomechanik, Leistung und die Unterschiede zwischen Mythos und Realität im Training.
28 Minuten
Thomas und Wolfgang sprechen über den Unterschied zwischen normalem und zeremoniellem Matcha und warum Thomas seit Südafrika kaum noch Kaffee trinkt. Außerdem geht es um „Matcha mit Tommy“ und die Frage, was hinter dem aktuellen Hype wirklich steckt. Sie diskutieren Wolfgangs kritischen Standpunkt zu Peptiden und TRT, ob beides Nebenwirkungen hat – und warum „sich besser fühlen“ allein kein ausreichendes Argument für den Einsatz solcher Maßnahmen ist. Zum Abschluss: Thomas’ Wunder-App gegen Doomscrolling – und was sie über unser Verhalten im Alltag verrät.
23 Minuten
Thomas und Wolfgang sprechen über wie „Wolfos Küchenzauber“ plötzlich physisch geworden ist und was dahinter steckt. Außerdem geht es um ein zentrales Problem in Therapie und Training: Warum man oft von 100 Ärzten 100 unterschiedliche Antworten bekommt und wie man damit sinnvoll umgeht. Im Fokus steht das große Thema Schmerzgedächtnis: Wann sind Schmerzen real, wann „eingebildet“ und was bedeutet das überhaupt? Sie erklären, wie Schmerzen entstehen, sich festsetzen und warum sie nicht immer eine klare strukturelle Ursache haben. Zusätzlich geht es um ein praktisches Problem aus dem Training: Was tun, wenn jemand bei Kniebeugen immer Knieschmerzen hat – und welche Ansätze wirklich helfen können.
37 Minuten
Thomas und Wolfgang sprechen über die entscheidende Frage: Wie wird man als Trainer oder Physiotherapeut wirklich erfolgreich? Sie erklären, warum Coaching und Behandlung am Ende Handwerk sind – und weshalb Können, Erfahrung und Klarheit wichtiger sind als Zertifikate. Außerdem diskutieren sie ein provokantes Szenario: Kann man mit einem Stundensatz von 250 € und nur vier Arbeitsstunden pro Woche erfolgreich sein – und was steckt tatsächlich hinter solchen Modellen? Es geht um Hunger als unterschätzten biologischen Indikator, Creatin im Ausdauersport (z. B. für 800 m und 1500 m Läufer), ob Creatin die Muskelspannung beeinflusst und ob es auch für Fußballspieler sinnvoll sein kann. Zum Schluss klären sie, ob die Adduktorenmaschine im Training wirklich Sinn macht – oder ob sie zu Unrecht unterschätzt wird. Eine Folge über Handwerk, Biologie und die Realität hinter Erfolg im Training und in der Therapie.
6 Minuten
Schnitzelkoma oder volle Power? Dein Gefühl nach dem Essen ist kein Zufall. Es ist das ehrlichste Feedbacksystem, das dein Körper hat. In dieser Folge sprechen wir über das Kernprinzip der YPSI Diät: Ernährung nicht an Kalorien messen, sondern an Wirkung. Morgens Energie, abends Entspannung. Klingt simpel. Ist es auch. Wir klären, warum das Mittagstief kein Schicksal ist, warum Protein am Morgen mehr bringt als jeder Espresso und wie du mit einer einzigen Frage nach jeder Mahlzeit deine Ernährung komplett neu steuerst. Keine Dogmen, keine starren Pläne. Nur ein Prinzip, das sofort funktioniert.
6 Minuten
Was in der Finanzwelt als mächtigstes Prinzip gilt, ist im Training und in der Ernährung genauso entscheidend: der Zinseszins-Effekt. Wolfgang Unsöld erklärt, warum kleine, regelmäßige Fortschritte sich über Jahre exponentiell summieren – und warum jede Unterbrechung mehr kostet, als die meisten ahnen. In dieser Episode erfährst du, warum 0,2 % Verbesserung pro Woche nach 10 Jahren über 180 % Fortschritt bedeuten, weshalb Pausen der größte Feind langfristiger Ergebnisse sind, und welche einfachen Prinzipien dafür sorgen, dass der Zinseszins-Effekt in Training und Ernährung für dich arbeitet, nicht gegen dich. Die zentrale Erkenntnis: Du musst nicht immer auf 100 % laufen. Du darfst nur niemals komplett auf 0 gehen.
31 Minuten
Thomas und Wolfgang sprechen über die oft unterschätzte Bedeutung der Halswirbelsäule – warum sie für Leistung, Schmerzfreiheit und neurologische Funktion eine zentrale Rolle spielt und weshalb sie im Training häufig falsch verstanden wird. Sie geben Einblicke in den neuen YPSImpuls zum Thema Schlaf und erklären, warum Schlaf kein „Regenerationsthema“, sondern ein Leistungsfaktor ist. Außerdem geht es um die besondere Motivation, Trainer zu werden – und was diesen Beruf so einzigartig macht. Warum kann ein Berg dabei helfen, den Blutzucker zu regulieren? Weshalb interessieren Ernährung und Training praktisch jeden Menschen – unabhängig vom Leistungsniveau? Und auf welcher Insel war Thomas tatsächlich noch nie? Eine Folge zwischen Neurologie, Motivation und Alltag – mit überraschenden Perspektiven auf scheinbar einfache Themen.
35 Minuten
Thomas und Wolfgang sprechen über ein Thema, das in der Trainings- und Therapieszene massiv unterschätzt wird: Business. Warum fachliche Kompetenz allein nicht reicht – und weshalb Trainer und Therapeuten sich zwingend mit Unternehmertum, Investments und privater Altersvorsorge beschäftigen sollten. Sie diskutieren das Management von Schichtarbeit – insbesondere Nachtschichten bei Bäckern –, warum eine feste Schlafroutine entscheidend für Immunsystem, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden ist und wie stark der circadiane Rhythmus unseren Alltag bestimmt. Außerdem klären sie, ob Kylian Mbappé wirklich so schnell sprintet wie Usain Bolt – und was man aus diesem Vergleich über Training, Talent und Spezialisierung lernen kann. Eine Folge über Verantwortung, Leistung und langfristiges Denken – im Business wie im Training.
5 Minuten
Ob Anfänger oder erfahrener Athlet: Wer ohne Plan trainiert, verschenkt Potenzial. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum ein strukturierter Trainingsplan der entscheidende Unterschied zwischen Stagnation und echtem Fortschritt ist und wann es trotzdem sinnvoll sein kann, eine Freestyle-Einheit einzulegen.
34 Minuten
Thomas und Wolfgang sprechen über warum sie einen Vortrag im Heidelberger Schloss halten, warum Wolfgangs Sohn noch nie Gluten gegessen hat und wie man die Ansteuerung des Gesäßes gezielt optimiert. Sie erklären den Wert des Split Squats und seinen sinnvollen Einsatz im Training – und beantworten eine neue „Hamza fragt“-Frage.
6 Minuten
Rate of Perceived Exertion (RPE) gilt als modernes Steuerungsinstrument im Krafttraining. Doch hält es, was es verspricht? In dieser Episode analysiert Wolfgang Unsoeld kritisch, warum subjektive Belastungseinschätzungen an ihre Grenzen stoßen und welche Probleme sich hinter dem vermeintlich flexiblen Ansatz verbergen.
32 Minuten
Thomas und Wolfgang sprechen über optimales Aufwärmen und Aktivieren fürs Krafttraining, Kniebeugen am Morgen und die Wirbelsäule sowie die Idee eines spezifischen, individuell passenden Warm-ups. Außerdem geht es darum, warum nicht alle 10-kg-Scheiben wirklich gleich wiegen – und warum schon wenige Minuten Bewegung einen spürbaren Unterschied machen können.
5 Minuten
In einer Zeit, in der Training oft möglichst motivierend, unterhaltsam und abwechslungsreich gestaltet sein soll, gilt Spaß als wichtiger Erfolgsfaktor. Doch gerade im Krafttraining ist diese Haltung problematisch – und führt langfristig nicht zum Ziel. Denn wer nur trainiert, wenn es Spaß macht, wird früher oder später scheitern. Warum? Weil der Weg zu echtem Fortschritt teils einfach keinen Spass macht.
32 Minuten
Thomas und Wolfgang sprechen über warum Thomas jetzt mehr selbst kochen will, wie stark er bei Kniebeugen und Kreuzheben ist und Wolfgangs kritischen Take zur klassischen Crunch-Maschine. Außerdem klären sie, warum Adduktoren- und Abduktorenmaschinen meist keinen festen Platz in Wolfgangs Programmen haben und warum er sie trotzdem situativ nutzt. Sie sprechen darüber, weshalb der Wiedereinstieg in Kniebeugen und Kreuzheben immer defensiv erfolgen sollte, da der untere Rücken häufig überschätzt wird, wie man die seitliche Bauchmuskulatur sinnvoll für Optik und Funktion trainiert und warum Wolfgang den Kettlebell Russian Twist nicht kennt.
1 Stunde 21 Minuten
Zum dritten Mal ist Holger Fischer zu Gast im Podcast – und dieses Gespräch geht tiefer als je zuvor. Ausgangspunkt ist Holgers neues Buch zum Thema HSP, doch schnell wird klar: Hochsensibilität ist kein Persönlichkeitslabel, sondern ein biologisch und nervensystemisch erklärbares Phänomen. Wir sprechen darüber, warum HSP nicht nur „hochsensibel“, sondern oft extrem leistungsfähig sind – wenn Training, Alltag und Stress richtig gesteuert werden. Wir diskutieren das unterschiedliche Schmerzempfinden hochsensibler Menschen, den Zusammenhang zwischen Reizverarbeitung und Nervensystem sowie Holgers HSP-Test, der hilft, sich selbst besser einzuordnen. Besonders konkret wird es beim Thema Training: Warum viele HSP mit klassischen Volumen-Modellen scheitern – und wie gezielte Reduktion von TrainingsvolumenLeistung massiv steigern kann. Holger schildert dazu ein eindrucksvolles Beispiel aus dem Golfsport. Der Bogen spannt sich weiter: vom Boxkampf Jake Paul vs. Anthony Joshua als Spiegel moderner Leistungs- und Medienlogik bis hin zu Lionel Messi – und der Frage, warum sein scheinbares „Spazierengehen“ am Mittelkreis ein Ausdruck maximaler Effizienz ist. Ein weiterer zentraler Block: Führung und Hierarchie. Holger erklärt, warum er überzeugt ist, dass man Führungspersönlichkeiten nicht ausbilden kann, weshalb funktionierende Hierarchien entscheidend für Harmonie und Effektivität sind – und was passiert, wenn Gruppen diese Ordnung verlieren. Zum Abschluss sprechen wir über den Wandel im Kampfsport, den Boom von MMA im 30-plus-Bereich und warum bei vielen Menschen in den späten Dreißigern plötzlich Extrem- und Kampfsportarten auftauchen: Wenn die Ratio die Emotio schlägt – und der Körper nach echtem Reiz sucht. Eine Folge über Biologie statt Etiketten, Intelligenz im Training, echte Leistung – und warum HSP vielleicht weniger „sensibel“ und viel mehr Highspeed sind, als die meisten denken.