Geschichte(n) hören Archiv
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Im 20. Jahrhundert entfaltete sich die Konsumgesellschaft unterschiedlich schnell in Europa und führte in den einzelnen Gesellschaften zu spezifischen Folgen. Die Phasen und Strukturen der konsumpolitischen Entwicklung ebenso wie ihre Akteure werden im Mittelpunkt des Vortrags stehen, der sich vor allem auf die Jahrzehnte seit 1945 konzentriert. In ihnen prallten in dem Wettkampf um die überlegene materielle Zivilisation das Modell der Sowjetunion und der USA zusammen, wurde die Debatte vehement geführt, ob Konsum, Demokratie und Kapitalismus notwendig verbunden seien und welchen Einfluss die Konsumorientierung auf Lebensführung und gesellschaftliche Verhältnisse hatte. Zerstörte sie die "staatssozialistischen Gesellschaften" oder aber ging sie in Osteuropa in einer besonderen Konsumkultur auf?
Vortrag von Prof. Dr. Heinz-Gerhard Haupt, Europäisches Hochschulinstitut Florenz.
Vortrag von Prof. Dr. Heinz-Gerhard Haupt, Europäisches Hochschulinstitut Florenz.
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Droht durch den Konflikt in der Ukraine ein neuer Kalter Krieg? Zu dieser Frage diskutieren die Historiker Prof. Dr. Heinrich August Winkler und Prof. Dr. Jörg Baberowski (Humboldt Universität zu Berlin). Das Gespräch wird moderiert von Prof. Dr. Peter Voß (vormals ZDF und SWR, heute Quadriga Hochschule Berlin).
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Mit dem Ersten Weltkrieg setzte die Geschichte des Jahrhunderts der Zwangsmigration ein. Zwangswanderungen waren meist Ergebnis von Kriegen, Bürgerkriegen oder Maßnahmen autoritärer politischer Systeme, vor allem die Weltkriege bildeten elementare Katalysatoren in der Geschichte der Zwangsmigration im Europa des 20. Jahrhunderts. Allein die Zahl der Flüchtlinge, Vertriebenen und Deportierten im Zweiten Weltkrieg wird auf 50 bis 60 Millionen Menschen geschätzt und damit auf nicht weniger als zehn Prozent der Bevölkerung des Kontinents. Die Nachkriegszeit beider Weltkriege war zudem durch millionenfache Folgewanderungen gekennzeichnet, die weithin Zwangscharakter hatten. Schließlich führte der Kalte Krieg zu neuen Flüchtlingsbewegungen, die ein zentrales Element der europäischen und globalen Migrationssituation bildeten. Ziel des Vortrags ist es, Hintergründe, Strukturmuster und Folgen des europäischen Zwangsmigrationsgeschehens auszuleuchten und nach ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Gesellschaften Europas im 20. Jahrhundert zu fragen.
Vortrag von Prof. Dr. Jochen Oltmer, Universität Osnabrück.
Vortrag von Prof. Dr. Jochen Oltmer, Universität Osnabrück.
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Ihre Eltern brachten eine Mauer zum Einstürzen, ein Land zum Verschwinden: Die Kinder der Revolutionäre von 1989 haben eine bewegte Familiengeschichte. Doch was bleibt davon heute, 25 Jahre später? Eine dokumentarische Reise durch ein Land, das ein anderes geworden ist. Ein Porträt von fünf Familien in Zeiten des Umbruchs.
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Wohin geht Russland? Diese Frage stellt sich angesichts der Ukraine-Krise mit neuer Dringlichkeit. Die Historiker Hans-Heinrich Nolte, Bernhard Schalhorn und Bernd Bonwetsch haben darauf keine abschließenden Antworten. Aber die von ihnen editierten »Quellen zur Geschichte Russlands« zeigen auf anschauliche Weise, woher Russland kommt. Auf 500 Seiten dokumentiert der Band 1200 Jahre russischer Geschichte, die oft von der Suche nach einem eigenen Weg geprägt waren. So bildet die im Reclam Verlag erschienene Dokumentation auch ein historisches Fundament für die Analysen der Gegenwart.
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Die Repressionsmöglichkeiten des SED-Staats gegenüber politisch missliebigen Bürgern waren vielfältig. Sie bestanden nicht nur aus Verhaftungen, Verurteilungen und Gefängnisstrafen. Auch Enteignungen, das Verhindern oder Zerstören von beruflichen Karrieren und psychologische Zersetzungsmaßnahmen trafen viele Menschen in der DDR. Mit dem Anspruch, diesen Opfern von DDR-Verwaltungsunrecht und politischer Verfolgung im beruflichen Bereich Wiedergutmachung zu verschaffen, verabschiedete der Deutsche Bundestag im Frühsommer 1994 das 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz. Zehntausende Menschen sind nach diesem Gesetz mittlerweile als politisch Verfolgte der SED-Diktatur anerkannt worden. Noch bis Ende 2019 können Betroffene ihre Rehabilitierung beantragen und unter bestimmten Bedingungen soziale Ausgleichsleistungen erhalten.
20 Jahre nach Inkrafttreten des 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes wurde im Rahmen der Veranstaltung eine Zwischenbilanz gezogen und diskutiert, inwieweit sich die Erwartungen an dieses Gesetz erfüllt haben. Hat sich vor dem Hintergrund der Rehabilitierungsmöglichkeiten die soziale und gesellschaftliche Situation der Betroffenen stabilisiert? Wie transparent sind die Verfahren zur Rehabilitierung für die Antragsteller?
20 Jahre nach Inkrafttreten des 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes wurde im Rahmen der Veranstaltung eine Zwischenbilanz gezogen und diskutiert, inwieweit sich die Erwartungen an dieses Gesetz erfüllt haben. Hat sich vor dem Hintergrund der Rehabilitierungsmöglichkeiten die soziale und gesellschaftliche Situation der Betroffenen stabilisiert? Wie transparent sind die Verfahren zur Rehabilitierung für die Antragsteller?
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Im Revolutionsherbst 1989 politisierte sich die Kultur in der DDR in besonderer Weise: Kulturschaffende, Schriftsteller und Künstler mischten sich vielfach ins Geschehen ein, sie beeinflussten und gestalteten die politische Realität so aktiv mit. Besonders augenfällig wurde dies beispielsweise bei der Veranstaltung "Wider den Schlaf der Vernunft" am 28. Oktober 1989 in der Ost-Berliner Erlöserkirche, als sich maßgebliche Künstler und Schriftsteller mit den Demonstranten gegen das SED-Regime solidarisierten und gesellschaftliche Veränderungen einforderten.
25 Jahre später sprachen die Schriftsteller Christoph Hein, Joachim Walther und Elke Erb sowie der Literaturwissenschaftler Prof. Wolfgang Emmerich über das politische Engagement der Literaten vor, während und nach der Friedlichen Revolution.
25 Jahre später sprachen die Schriftsteller Christoph Hein, Joachim Walther und Elke Erb sowie der Literaturwissenschaftler Prof. Wolfgang Emmerich über das politische Engagement der Literaten vor, während und nach der Friedlichen Revolution.
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Der Erste Weltkrieg löste eine Welle der Gewalt aus, die weite Teile Europas auch und besonders nach 1918 prägte. Erst nach dem Ende des "europäischen Bürgerkriegs" 1945 gelang es, die Gewalt sukzessive einzuhegen: Gewalt zwischen den europäischen Staaten in Gestalt von Kriegen, vor allem aber auch innerhalb der europäischen Gesellschaften. Die Erfahrung des Kalten Krieges und der Dekolonisation spielte hierfür eine maßgebliche Rolle.
Vortrag "Das Jahrhundert der Gewalt und seine Einhegung" von Prof. Dr. Gabriele Metzler, Humboldt-Universität zu Berlin.
Vortrag "Das Jahrhundert der Gewalt und seine Einhegung" von Prof. Dr. Gabriele Metzler, Humboldt-Universität zu Berlin.
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Wenn in der Bundesrepublik vor dem Mauerfall die Teilung Deutschlands beklagt wurde, war oft pathetisch von 'unseren Brüdern und Schwestern im Osten' die Rede. Der Pathos wich bald der Ironie, als sich nach 1990 die Kosten der Einheit überschlugen.
'Wir Euch nicht haben gerufen', lautete die Pointe eines Witzes, der das Spannungsverhältnis aufspießte, das sich in den Jahren nach der Wiedervereinigung zwischen ostdeutschen und türkischstämmigen Bürgern eingestellt haben soll.
25 Jahre nach dem Mauerfall luden die Bundesstiftung Aufarbeitung und die Zeitung ZAMAN in Verbindung mit dem BUV zu einer türkischdeutschen Perspektive auf den Weg zur deutschen Einheit und die Entwicklung des vereinten Deutschlands ein.
'Wir Euch nicht haben gerufen', lautete die Pointe eines Witzes, der das Spannungsverhältnis aufspießte, das sich in den Jahren nach der Wiedervereinigung zwischen ostdeutschen und türkischstämmigen Bürgern eingestellt haben soll.
25 Jahre nach dem Mauerfall luden die Bundesstiftung Aufarbeitung und die Zeitung ZAMAN in Verbindung mit dem BUV zu einer türkischdeutschen Perspektive auf den Weg zur deutschen Einheit und die Entwicklung des vereinten Deutschlands ein.
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Vor 25 Jahren stürzten die kommunistischen Regime in Ostmitteleuropa in immer schnellerer Geschwindigkeit. In der Tschechoslowakei brachten die Monate November und Dezember 1989 den Sieg der 'Sanften Revolution', wie der Umbruch in der Slowakei genannt wird: Am 17. November erreichten die Demonstrationen ihren Höhepunkt in Prag, woraufhin innerhalb einer Woche Politbüro und ZK geschlossen zurücktraten. Noch im Dezember wurde der Führungsanspruch der Kommunisten aus der Verfassung gestrichen, der Slowake Alexander Dubček zum Vorsitzenden des Parlaments und Václav Havel zum Staatspräsidenten gewählt.
In der Veranstaltung erinnerten sich ehemalige Bürgerrechtler aus Deutschland und der Slowakei an den Herbst 1989 in unseren beiden Ländern. In zwei Diskussionsrunden tauschten die Akteure von 1989 ihre Erfahrungen aus, berichteten von ihren Erlebnissen in der DDR und der Tschechoslowakei und wagten einen gemeinsamen Blick auf die Friedliche und die Sanfte Revolution.
In der Veranstaltung erinnerten sich ehemalige Bürgerrechtler aus Deutschland und der Slowakei an den Herbst 1989 in unseren beiden Ländern. In zwei Diskussionsrunden tauschten die Akteure von 1989 ihre Erfahrungen aus, berichteten von ihren Erlebnissen in der DDR und der Tschechoslowakei und wagten einen gemeinsamen Blick auf die Friedliche und die Sanfte Revolution.
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Ost-Berlin, Herbst 1989. Rainer Eppelmann, als Bürgerrechtler und Pfarrer der Ost-Berliner Samaritergemeinde seit langem unter Dauerbeobachtung durch die Staatssicherheit, gründet gemeinsam mit anderen Oppositionellen den Demokratischen Aufbruch - das Unrechtssystem DDR und die Missachtung der Menschenrechte sind nicht länger hinnehmbar, Freiheit und Demokratie dürfen nicht länger unterdrückt werden.
Dresden, Herbst 1989. Wolfgang Berghofer, hauptamtlicher FDJ-Funktionär, langjähriges SED-Mitglied, seit 1986 Oberbürgermeister von Dresden, trifft sich als erster SED-Vertreter im Dresdner Dialog mit der oppositionellen 'Gruppe der 20'. Diese hatte sich auf einer Großdemonstration gegen die SED-Diktatur gegründet und fordert weitreichende Reformen im Land.
Zwei Leben in einem Land. Wie begegnen sich zwei Menschen mit so verschiedenen Biographien nach dem Untergang dieses Landes? Kann trotz bestehender Unterschiedlichkeit ein Prozess der Versöhnung in Gang gesetzt werden? Sind Zuhören, Kennenlernen, Offensein für die Haltung des Anderen mögliche Wege für eine Versöhnung auf individueller Ebene? Dahinter steht die grundsätzliche Frage nach dem Umgang einer Gesellschaft mit indivuellen und kollektiven Brüchen in Lebensverläufen.
Dresden, Herbst 1989. Wolfgang Berghofer, hauptamtlicher FDJ-Funktionär, langjähriges SED-Mitglied, seit 1986 Oberbürgermeister von Dresden, trifft sich als erster SED-Vertreter im Dresdner Dialog mit der oppositionellen 'Gruppe der 20'. Diese hatte sich auf einer Großdemonstration gegen die SED-Diktatur gegründet und fordert weitreichende Reformen im Land.
Zwei Leben in einem Land. Wie begegnen sich zwei Menschen mit so verschiedenen Biographien nach dem Untergang dieses Landes? Kann trotz bestehender Unterschiedlichkeit ein Prozess der Versöhnung in Gang gesetzt werden? Sind Zuhören, Kennenlernen, Offensein für die Haltung des Anderen mögliche Wege für eine Versöhnung auf individueller Ebene? Dahinter steht die grundsätzliche Frage nach dem Umgang einer Gesellschaft mit indivuellen und kollektiven Brüchen in Lebensverläufen.
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Die Sowjetunion war ein Produkt der Moderne. Sie entstand aus dem Anspruch, Rückständigkeit zu überwinden und das Menschenglück zu verwirklichen. Aber ihre Herrscher produzierten Gewalt und verwalteten den Mangel. Als Importeur westlicher Fortschrittsmodelle verwandelte sich die Sowjetunion in einen Exporteur vormoderner Herrschaftstechniken. Nirgendwo war die Spannung zwischen modernen Ansprüchen und vormodernen Praktiken größer als in der Sowjetunion.
Vortrag "Die Sowjetunion im Jahrhundert der Moderne" von Prof. Dr. Jörg Baberowski, Humboldt-Universität zu Berlin.
Vortrag "Die Sowjetunion im Jahrhundert der Moderne" von Prof. Dr. Jörg Baberowski, Humboldt-Universität zu Berlin.
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Erich Honeckers Politik war im SED-Politbüro nicht unumstritten. Seine Entscheidung, die politische Herrschaft durch kostspielige soziale Leistungen zu stablisieren, stieß im engeren Führungskreis auf Kritik. Andere Fragen wie die Gestaltung der deutsch-deutschen Beziehungen waren Gegenstand regelrechter Richtungskämpfe. Andreas Malycha zeichnet diese bislang kaum erforschten internen Konflikte und Debatten nach. Mit seinem Buch greift er in aktuelle Forschungskontroversen ein, die um die Reichweite totalitärer Machtansprüche und die "Grenzen der Diktatur" geführt werden. Seine am Institut für Zeitgeschichte erarbeitete Monographie ist ein Ergebnis des Förderprogramms "SED-Geschichte zwischen Mauerbau und Mauerfall" der Bundesstiftung Aufarbeitung.
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2014 jährt sich der Hitler-Stalin-Pakt zum 75. Mal. Mit ihm wurde Osteuropa zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und der kommunistischen Sowjetunion aufgeteilt. Nicht zuletzt für die baltischen Staaten folgten Jahrzehnte nationaler Unfreiheit und Diktatur. Am 23. August 1989, dem 50. Jahrestag des Paktes, bildeten hunderttausende Menschen eine etwa 600 km lange Menschenkette von Vilnius über Riga nach Tallinn. Sie setzten damit ein eindrucksvolles Zeichen für Freiheit und Unabhängigkeit.
Wie erinnern wir uns heute in Litauen und Deutschland an die beiden totalitären Diktaturen? Bewerten wir deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten ähnlich? Und wie werden Verstrickung und Kollaboration thematisiert? In der Podiumsdiskussion wurde nicht zuletzt die Rolle von Opposition und Widerstand in unserem nationalen Gedächtnis thematisiert.
Wie erinnern wir uns heute in Litauen und Deutschland an die beiden totalitären Diktaturen? Bewerten wir deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten ähnlich? Und wie werden Verstrickung und Kollaboration thematisiert? In der Podiumsdiskussion wurde nicht zuletzt die Rolle von Opposition und Widerstand in unserem nationalen Gedächtnis thematisiert.
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Mit der Veranstaltung "Die Kraft des Wortes" wurde am 16. September 2014 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur die christliche Opposition in der DDR und ihre Bedeutung für die Friedliche Revolution 1989 gewürdigt. In diesem Zusammenhang wurde auch über die Rolle der evangelischen Kirche in der DDR diskutiert.
Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Geschäftsführer der Bundesstiftung Aufarbeitung, Dr. Robert Grünbaum, führte der ehemalige Generalsuperintendent Martin Michael Passauer mit einem Vortrag in das Thema des Abends ein. Darauf folgte eine erste Podiumsrunde, in der die Zeitzeugen Almuth Berger, Dr. Christian Halbrock und Dr. Christoph Demke von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in und mit der kirchlichen Opposition in der DDR berichteten. In der anschließenden zweiten Gesprächsrunde wurde ausgehend von der Situation der evangelischen Kirchen 1989 danach gefragt, ob sich aus dem historischen Verdienst auch eine Verpflichtung für das heutige Wirken der Kirchen ableiten lässt. Darüber diskutierten neben Martin-Michael Passauer die Vikarin der Heilig-Kreuz-Passion-Gemeinde zu Berlin Jasmin El-Manhy, der ehemalige Bischof und Ratsvorsitzende der EKD Wolfgang Huber und die ehemalige Präses der EKD-Synode Barbara Rinke. Beide Gespräche wurden von Jacqueline Boysen von der Evangelischen Akademie zu Berlin moderiert.
Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Geschäftsführer der Bundesstiftung Aufarbeitung, Dr. Robert Grünbaum, führte der ehemalige Generalsuperintendent Martin Michael Passauer mit einem Vortrag in das Thema des Abends ein. Darauf folgte eine erste Podiumsrunde, in der die Zeitzeugen Almuth Berger, Dr. Christian Halbrock und Dr. Christoph Demke von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in und mit der kirchlichen Opposition in der DDR berichteten. In der anschließenden zweiten Gesprächsrunde wurde ausgehend von der Situation der evangelischen Kirchen 1989 danach gefragt, ob sich aus dem historischen Verdienst auch eine Verpflichtung für das heutige Wirken der Kirchen ableiten lässt. Darüber diskutierten neben Martin-Michael Passauer die Vikarin der Heilig-Kreuz-Passion-Gemeinde zu Berlin Jasmin El-Manhy, der ehemalige Bischof und Ratsvorsitzende der EKD Wolfgang Huber und die ehemalige Präses der EKD-Synode Barbara Rinke. Beide Gespräche wurden von Jacqueline Boysen von der Evangelischen Akademie zu Berlin moderiert.