Geschichte(n) hören Archiv
547 Episoden
1 minute
5 Jahre, nachdem die letzte und einzige frei gewählte DDR-Regierung am 12. April 1990 ihre Amtsgeschäfte aufgenommen hat, präsentierte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin die erste multimediale Dokumentation der Regierungsarbeit. Die Webseite "Aufbruch und Einheit. Die letzte DDR-Regierung" bietet umfassende Einblicke in die Arbeit der letzten DDR-Regierung und ihrer Protagonisten. Unter www.deutsche-einheit-1990.de sind ab sofort über 100 Originaldokumente, etwa 200 Fotos sowie 50 Videos und Zeitzeugeninterviews online verfügbar. Das Angebot wird für alle Ministerien kontinuierlich erweitert und ausgebaut.
In ihrem Grußwort würdigte Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Regierungsarbeit. Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky hob hervor, dass es bisher keine vergleichbare Internetressource gibt, die die Arbeit dieser Regierung darstellt. Wichtig sei neben den Bildern und Dokumenten nicht zuletzt die bilanzierende Rückschau, mit der viele der damals Beteiligten deutlich machten, was gut gelungen ist, aber auch, was man im Nachhinein anders machen würde.
Im Podiumsgespräch sprachen Ministerpräsident a.D. Lothar de Maizière, der damalige Außenminister Markus Meckel, der ehemalige Abrüstungs- und Verteidigungsminister Rainer Eppelmann und Kulturminister a.D. Herbert Schirmer über die Eindrücke und Herausforderungen ihrer kurzen, aber intensiven Regierungsarbeit.
In ihrem Grußwort würdigte Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Regierungsarbeit. Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky hob hervor, dass es bisher keine vergleichbare Internetressource gibt, die die Arbeit dieser Regierung darstellt. Wichtig sei neben den Bildern und Dokumenten nicht zuletzt die bilanzierende Rückschau, mit der viele der damals Beteiligten deutlich machten, was gut gelungen ist, aber auch, was man im Nachhinein anders machen würde.
Im Podiumsgespräch sprachen Ministerpräsident a.D. Lothar de Maizière, der damalige Außenminister Markus Meckel, der ehemalige Abrüstungs- und Verteidigungsminister Rainer Eppelmann und Kulturminister a.D. Herbert Schirmer über die Eindrücke und Herausforderungen ihrer kurzen, aber intensiven Regierungsarbeit.
1 minute
Auf offener Straße brutal überfallen, in vertrauter Umgebung betäubt und entführt oder durch perfide Täuschungen auf DDR-Gebiet gelockt und dort rechtswidrig festgehalten. Etwa 400 Menschen teilen ein Schicksal: Sie wurden in den 1950er und 1960er Jahren aus der Bundesrepublik und vor allem aus West-Berlin in die DDR verschleppt und dort inhaftiert. Dahinter steckte oft das Ministerium für Staatssicherheit, das inoffizielle Mitarbeiter mit Entführungsaufträgen in den Westen schickte.
Diesem wenig bekannten Kapitel der deutschen Teilungsgeschichte widmet sich die Studie von Susanne Muhle, die sich für ihre Dissertation auf die Spuren der Entführten und der Entführer begeben hat.
Die Veranstalter luden ein zur Buchvorstellung durch den Historiker Dr. Roger Engelmann (BStU) sowie zum Podiumsgespräch mit Stefan Brandt (Sohn des 1961 entführten Heinz Brandt), Dr. Karl Wilhelm Fricke (1955 aus West-Berlin entführt), Dr. Jens Gieseke (Zentrum für Zeithistorische Forschung) sowie der Autorin Susanne Muhle (Stiftung Berliner Mauer). Moderation: Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung Aufarbeitung).
Diesem wenig bekannten Kapitel der deutschen Teilungsgeschichte widmet sich die Studie von Susanne Muhle, die sich für ihre Dissertation auf die Spuren der Entführten und der Entführer begeben hat.
Die Veranstalter luden ein zur Buchvorstellung durch den Historiker Dr. Roger Engelmann (BStU) sowie zum Podiumsgespräch mit Stefan Brandt (Sohn des 1961 entführten Heinz Brandt), Dr. Karl Wilhelm Fricke (1955 aus West-Berlin entführt), Dr. Jens Gieseke (Zentrum für Zeithistorische Forschung) sowie der Autorin Susanne Muhle (Stiftung Berliner Mauer). Moderation: Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung Aufarbeitung).
1 Stunde 22 Minuten
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges deportierte die sowjetischen Besatzungsmacht Tausende deutscher Zivilisten von östlich der Oder und Neiße zur Zwangsarbeit in die UdSSR. Als sogenannte »reparation in kind« gemäß des Jalta-Abkommens mussten sie als »lebende Reparationen« in Sibirien und nördlich des Polarkreises Zwangsarbeit leisten. Insbesondere Frauen, Mädchen und Jungen sowie ältere Menschen waren von den Deportationen betroffen und wurden teilweise erst Anfang der 1950er Jahre aus den Arbeitslagern entlassen. Unzählige Menschen überlebten den Transport in Viehwaggons sowie die unmenschlichen Arbeitsbedingungen, z. B. beim Straßen- und Bergbau, nicht.
70 Jahre danach berichten die letzten Zeitzeuginnen über ihre Erlebnisse, ihren weiteren Lebensweg und den zermürbenden Kampf um gesellschaftliche Anerkennung und Wiedergutmachung.
Begrüßung:
Horst Schüler | Ehrenvorsitzender der UOKG e. V.
Arnold Vaatz | MdB, stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Filmpräsentation mit einer Einleitung von Filmemacherin Daniela Hendel:
»Mit 17 nach Sibirien. Die Deportationen deutscher Frauen und Mädchen in die Sowjetunion 1944 / 1945«
Dokumentarfilm von Daniela Hendel und Ivo Smolak, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2007.
Zeitzeugengespräch mit:
Gisela Strauss | Zeitzeugin
Lea Kubale | Zeitzeugin
Dr. Meinhard Stark | Moderation
70 Jahre danach berichten die letzten Zeitzeuginnen über ihre Erlebnisse, ihren weiteren Lebensweg und den zermürbenden Kampf um gesellschaftliche Anerkennung und Wiedergutmachung.
Begrüßung:
Horst Schüler | Ehrenvorsitzender der UOKG e. V.
Arnold Vaatz | MdB, stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Filmpräsentation mit einer Einleitung von Filmemacherin Daniela Hendel:
»Mit 17 nach Sibirien. Die Deportationen deutscher Frauen und Mädchen in die Sowjetunion 1944 / 1945«
Dokumentarfilm von Daniela Hendel und Ivo Smolak, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2007.
Zeitzeugengespräch mit:
Gisela Strauss | Zeitzeugin
Lea Kubale | Zeitzeugin
Dr. Meinhard Stark | Moderation
1 Stunde 10 Minuten
Überraschend selbst für Insider - der Fund eines 300 Filme umfassenden Bestandes der "Staatlichen Filmdokumentation" (SFD) der DDR vor wenigen Jahren. Zweck der SFD war die systematische Eigendokumentation des "realsozialistischen" Staates für nachfolgende Generationen. Die Filme waren nicht für die allgemeine Öffentlichkeit bestimmt, deshalb bieten sie verhältnismäßig unverstellte Einblicke in das gesellschaftliche, soziale, kulturelle, wirtschaftliche und politische Leben der DDR der 1970er und 1980er Jahre. Nahezu propagandafrei bilden die Filme vor allem das Alltags-Leben der DDR ab. Damals waren die Filme den DDR-Kulturfunktionären zu brisant, und so verschwanden die Streifen für Jahrzehnte im Archiv. Heute können die Bilder wichtige Lücken in unserer Erinnerung an die DDR schließen.
1 minute
Die Grimme-Preisträgerin und Autorin Sabine Michel und die Schauspielerin Christina Große lasen zum Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden Texte von Sabine Michel, die sie über die Frauen ihrer Generation geschrieben hat: in der DDR geborene Frauen, die 1989 ca. 18 Jahre alt waren. Sie fragte, welche Wirkungen die sozialistisch geprägte Bildung, Erziehung und Leben in der Planwirtschaft auf die damaligen Jugendlichen hatte, und wie diese heute mit diesen Prägungen leben. "Welche Bücher aus unserer Kindheit geben wir unseren Kindern zu lesen, welche Lieder singen wir ihnen vor? Was haben uns unsere Mütter damals vorgelebt und welchen Einfluss haben Staatsbürgerkundeunterricht, Jugendmode und das perfekt antrainierte Gespür dafür, "wann" und "wem" man "was" sagen konnte, auf unsere Leben heute?"
Der Mauerfall, so Sabine Michel, war Ende und Anfang, nicht nur für ihre Generation. Es war ein Gang ins Unbekannte.
Der Mauerfall, so Sabine Michel, war Ende und Anfang, nicht nur für ihre Generation. Es war ein Gang ins Unbekannte.
1 Stunde 30 Minuten
Im Februar 2015 jährte sich die Konferenz von Jalta zum 70. Mal. Nach dem Kriegsende wurde die Welt abermals in zwei rivalisierende Lager geteilt und aus den Verbündeten der ehemaligen Anti-Hitler-Koalition wurden im kalten Krieg erbitterte Feinde.
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e. V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz 'Krieg der Welten: Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges' in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Den Abschluss der zweitägigen Konferenz bildete die von Dr. Jacqueline Boysen moderierte Podiumsdiskussion "We all lost the cold war": Erblasten und Folgen des Kalten Krieges.
Es diskutierten:
Marieluise Beck, Mitglied des Deutschen Bundestages
Elmar Brok, Mitglied des Europaparlaments
György Dalos, Schriftsteller aus Berlin un
Dr. Jackson Janes, Präsident des American Institute for Contemporary German Studies in Washington D.C.
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e. V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz 'Krieg der Welten: Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges' in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Den Abschluss der zweitägigen Konferenz bildete die von Dr. Jacqueline Boysen moderierte Podiumsdiskussion "We all lost the cold war": Erblasten und Folgen des Kalten Krieges.
Es diskutierten:
Marieluise Beck, Mitglied des Deutschen Bundestages
Elmar Brok, Mitglied des Europaparlaments
György Dalos, Schriftsteller aus Berlin un
Dr. Jackson Janes, Präsident des American Institute for Contemporary German Studies in Washington D.C.
37 Minuten
Im Februar 2015 jährte sich die Konferenz von Jalta zum 70. Mal. Nach dem Kriegsende wurde die Welt abermals in zwei rivalisierende Lager geteilt und aus den Verbündeten der ehemaligen Anti-Hitler-Koalition wurden im kalten Krieg erbitterte Feinde.
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e. V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Am zweiten Tag der Konferenz hielt der ehemalige Außenminister der DDR, Markus Meckel einen halbstündigen Vortrag zur diplomatischen und völkerrechtlichen Tragweite des Ende des kalten Krieges.
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e. V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Am zweiten Tag der Konferenz hielt der ehemalige Außenminister der DDR, Markus Meckel einen halbstündigen Vortrag zur diplomatischen und völkerrechtlichen Tragweite des Ende des kalten Krieges.
30 Minuten
Im Februar 2015 jährte sich die Konferenz von Jalta zum 70. Mal. Nach dem Kriegsende wurde die Welt abermals in zwei rivalisierende Lager geteilt und aus den Verbündeten der ehemaligen Anti-Hitler-Koalition wurden im kalten Krieg erbitterte Feinde.
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e.V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Das erste Panel der Konferenz wurde durch Martin Gutzeit, den Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit eingeleitet. Es folgten Kurzvorträge zum Themenkomplex "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948."
In seinem Vortrag "Vom Kalten zum Heißen Krieg: Korea 1950 bis 1953 - Vietnam 1955 bis 1975" ging der Historiker und Politologe Prof. Dr. Bernd Greiner umfassend auf die große Bedeutung dieser beiden Stellvertreterkriege für die zunehme Zuspitzung der Konflikte im Kalten Krieg ein.
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e.V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Das erste Panel der Konferenz wurde durch Martin Gutzeit, den Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit eingeleitet. Es folgten Kurzvorträge zum Themenkomplex "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948."
In seinem Vortrag "Vom Kalten zum Heißen Krieg: Korea 1950 bis 1953 - Vietnam 1955 bis 1975" ging der Historiker und Politologe Prof. Dr. Bernd Greiner umfassend auf die große Bedeutung dieser beiden Stellvertreterkriege für die zunehme Zuspitzung der Konflikte im Kalten Krieg ein.
49 Minuten
Im Februar 2015 jährte sich die Konferenz von Jalta zum 70. Mal. Nach dem Kriegsende wurde die Welt abermals in zwei rivalisierende Lager geteilt und aus den Verbündeten der ehemaligen Anti-Hitler-Koalition wurden im kalten Krieg erbitterte Feinde.
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e.V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Das erste Panel der Konferenz wurde durch Martin Gutzeit, den Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit eingeleitet. Es folgten Kurzvorträge zum Themenkomplex "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948."
Bei der von Oberst Prof. Dr. Winfried Heinemann moderierten Podiumsdiskussion zum Thema "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948" diskutierten Prof. Dr. Bernd Greiner, Dr. Christian Ostermann, Prof. Dr. Vladimir Pechatnov sowie Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz.
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e.V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Das erste Panel der Konferenz wurde durch Martin Gutzeit, den Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit eingeleitet. Es folgten Kurzvorträge zum Themenkomplex "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948."
Bei der von Oberst Prof. Dr. Winfried Heinemann moderierten Podiumsdiskussion zum Thema "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948" diskutierten Prof. Dr. Bernd Greiner, Dr. Christian Ostermann, Prof. Dr. Vladimir Pechatnov sowie Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz.
1 Stunde 2 Minuten
Im Februar 2015 jährte sich die Konferenz von Jalta zum 70. Mal. Nach dem Kriegsende wurde die Welt abermals in zwei rivalisierende Lager geteilt und aus den Verbündeten der ehemaligen Anti-Hitler-Koalition wurden im kalten Krieg erbitterte Feinde.
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e.V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Das erste Panel der Konferenz wurde durch Martin Gutzeit, den Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit eingeleitet. Es folgten Kurzvorträge zum Themenkomplex "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948."
Die Kurzbeiträge waren wie folgt:
"Nachkriegssituation, Systemkonflikt und Atombombe" von Prof. Dr. Bernd Greiner
"Die USA" von Dr. Christian Ostermann und
"Die UdSSR" von Prof. Dr. Vladimir Pechatnov
Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e.V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.
Das erste Panel der Konferenz wurde durch Martin Gutzeit, den Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit eingeleitet. Es folgten Kurzvorträge zum Themenkomplex "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948."
Die Kurzbeiträge waren wie folgt:
"Nachkriegssituation, Systemkonflikt und Atombombe" von Prof. Dr. Bernd Greiner
"Die USA" von Dr. Christian Ostermann und
"Die UdSSR" von Prof. Dr. Vladimir Pechatnov
1 minute
Zum Abschluss der Vortragsreihe zogen vier renommierte Historikerinnen und Historiker Bilanz und diskutierten die Erklärungskraft neuer Forschungsansätze und -perspektiven mit Blick auf die europäischen Gesellschaften des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stand dabei zum einen die Frage nach den übergreifenden historischen Kontinuitäten, Zäsuren und Signaturen im Zeitalter des Ost-West-Konflikts. Zum anderen debattierten die Podiumsgäste den Wandel und die Bedeutung des Politischen im Europa der liberaldemokratischen, faschistischen und kommunistischen Ordnungssysteme.
Es diskutierten:
Professorin Christiane Kuller (Universität Erfurt)
Professor Bernd Faulenbach (Ruhr-Universität Bochum)
Professor Bernd Weisbrod (Berlin)
Professor Martin Sabrow (Humboldt-Universität zu Berlin / Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Es diskutierten:
Professorin Christiane Kuller (Universität Erfurt)
Professor Bernd Faulenbach (Ruhr-Universität Bochum)
Professor Bernd Weisbrod (Berlin)
Professor Martin Sabrow (Humboldt-Universität zu Berlin / Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
1 minute
In welchem Maße beeinflussten Medien den Wandel und die Akzeptanz politischer Systeme im 20. Jahrhundert? Der Vortrag zeigte, wie Medien gesellschaftliche Leitbilder prägten, aber auch selbst durch sie geformt wurden. Dabei spannte er einen weiten Bogen von der Zeit des frühen Films und der Massenpresse im Kaiserreich über den Rundfunk in Demokratie und Diktatur bis hin zum Internet im wiedervereinigten Deutschland. Sowohl der Stellenwert politischer Medien als auch der kommerziellen Unterhaltungsmärkte in Demokratie und Diktatur wurden dabei diskutiert.
Vortrag von Prof. Dr. Frank Bösch, Universität Potsdam und Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Vortrag von Prof. Dr. Frank Bösch, Universität Potsdam und Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
1 minute
Soziale Sicherheit ist eines der großen Versprechen des 20. Jahrhunderts. Seine Einlösung ist eng verbunden mit der Expansion des Sozialstaats und der Verwandlung von einer eng umgrenzten Risikoabsicherung für Wenige in ein umfassendes System staatlich garantierter Daseinsvorsorge. Dass sich die liberale Demokratie im säkularen Konflikt mit Faschismus und Kommunismus durchgesetzt hat, lag nicht zuletzt an der Fähigkeit des Sozialstaats, marktproduzierte Ungleichheiten mit dem demokratischen Prinzip politischer Gleichheit zu vermitteln. Der Sozialstaat war allerdings gerade im Kontext der Weltanschauungsdiktaturen auch ein Instrument der Ideologieverwirklichung, das Gesellschaften nicht nur integrierte, sondern Grenzlinien zog und Menschen ausschloss. Dies verweist darauf, dass der Sozialstaat bei der Verteilung von Lebenschancen Ungleichheiten eigener Art hervorbringt, weil er verschiedene Risikolagen und Lebensentwürfe unterschiedlich gut sichert. Der Vortrag richtete den Fokus auf solche Ambivalenzen, indem er den Umgang mit sozialstaatlichen Herausforderungen in den politischen Systemen des 20. Jahrhunderts und die gesellschaftsgestaltende Wirkung sozialstaatlicher Institutionen und Praktiken analysierte.
Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Winfried Süß, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Winfried Süß, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
1 minute
In den Vermessungen des 20. Jahrhunderts wird gern auf die 'Ambivalenzen der Moderne' Bezug genommen, die zu einem Selbstbeschreibungstopos westlicher Gesellschaften avancieren konnten. Die Spielarten des Poststrukturalismus machten Frankreichs Intellektuelle zu Vordenkern der Postmoderne, als im übrigen Westen Fortschritt und Modernisierung noch dominante Deutungsmuster waren. Der Vortrag fragt danach, welche Probleme und Erfahrungen die Wahrnehmung und Kritik der Moderne in Frankreich geprägt haben und welche Faktoren liberales Fortschrittsdenken und avantgardistische Modernediskurse im Verlauf des 20. Jahrhunderts unterminierten.
Vortrag von Prof. Dr. Lutz Raphael, Universität Trier
Vortrag von Prof. Dr. Lutz Raphael, Universität Trier
1 minute
Menschenrechte wurden im Lauf des 20. Jahrhunderts zu einem zentralen politischen Referenzpunkt. Der Vortrag geht der Frage nach, wie das Sprechen und Handeln im Namen der Menschenrechte die internationale Politik seit dem Zweiten Weltkrieg veränderte. Er zeigt, dass sich dieser Prozess mit einer eindimensionalen Großen Erzählung nicht fassen lässt. Infolge ihrer Deutungsoffenheit wurden Menschenrechte zu einer wichtigen Arena des Konflikts, in der zahlreiche Akteure aus allen Weltregionen ganz unterschiedliche Interessen verfolgten. Die Effekte menschenrechtspolitischer Initiativen waren uneindeutig: Sie konnten emanzipierend wirken, aber auch entmündigend, Notlagen lindern, aber auch kontraproduktive Wirkungen haben.
Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Jan Eckel, Universität Freiburg
Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Jan Eckel, Universität Freiburg