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Episoden

28 Minuten
Die Frau als Wurzel allen gesellschaftlichen und persönlichen Übels – das ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich Antifeministen, Männerrechtler und andere Frauenhasser im Internet verständigen können. Zwar ist Antifeminismus kein neues Phänomen im Rechtsextremismus, doch treibt er im Netz grausame Blüten. Frauen werden mit Vergewaltigungsfantasien bedrängt, und manchmal werden aus Worten Taten, wie im Fall von Alek Minassian, der es bei seiner Gewalttat in Toronto gezielt auf Frauen abgesehen hatte. Wer steckt hinter dem sexistischen Hass und was treibt Antifeministen an?

Carina Huppertz im Gespräch mit Andreas Hechler und Franziska Schutzbach.
50 Minuten
Seit einigen Jahren werden Immobilienankäufe durch rechtsextreme Akteure gesellschaftlich problematisiert. Sie sind Veranstaltungs- und Begegnungsorte oder Lebensmittelpunkte, gelten wahlweise als Hotspots, Rückzugsräume oder Realisierung von Expansionsträumen. Doch stimmt das so? Gilt das grundsätzlich für jedes Eigentum an Grund und Gebäuden? Oder geht es um spezifische Nutzungsformen?

An konkreten Beispielen diskutiert Thies Marsen dies sowie die Frage nach der Bedeutung für das jeweilige lokale Umfeld mit Robert Andreasch, Felix Steiner, Marion Prange und Martin Raabe.
40 Minuten
Alles wird immer schlimmer, die Katastrophe scheint unausweichlich … Untergangsszenarien sind fester Bestandteil eines rechtsextremen Weltbildes. Dabei geht es nicht nur um kulturpessimistische Bocksgesänge, sondern auch um die Angst vor ethnischer Auslöschung, vor dem "Volkstod". Wirklich neu sind diese Albträume indes nicht, vielmehr reichen sie zurück bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Doch führt eine Linie von Oswald Spenglers Bestseller "Untergang des Abendlands" zur heutigen rechtsextremen Dystopie vom "Großen Austausch"?

Der Journalist Thies Marsen spricht darüber mit Dr. Matthias Quent und Dr. Volker Weiß.
27 Minuten
Die Metropolen waren schon in den völkischen Kreisen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts die Verkörperung des Schlechten, ein Moloch. Entgegengehalten wurde der Großstadt stets das "gute Landleben", das mit politischen (völkischen) Begriffen attribuiert wurde. Doch wie genau sahen die Verteufelungen der Stadt und die Verklärungen des ländlichen Raumes aus? Leben sie bis heute fort? Oder haben sie Aktualisierungen erfahren?

Felicitas Boeselager spricht darüber mit Uwe Puschner und Gideon Botsch.
36 Minuten
Einen Friedensvertrag gebe es in Deutschland nicht, das Grundgesetz sei keine Verfassung und sowieso bestünde das Reich fort. "Reichsbürger" argumentieren oft rechtshistorisch und wissen Laien damit einzuschüchtern. Doch was steckt aus rechtswissenschaftlicher Perspektive dahinter? Und welche staatliche Ordnung imaginieren sie eigentlich?

Henry Bernhard im Gespräch mit Christoph Schönberger und Sophie Schönberger.
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Über diesen Podcast

Ob völkische Siedler auf dem Land, Reichsbürger, die ihr Grundstück zum Königreich erklären, Prepper, die sich im Keller auf den Tag X vorbereiten oder jene, die im Internet gemeinschaftlich hassen - sie alle bewegen sich in rechtsextremen Rückzugsräumen. Wer sind die Menschen, die der Gesellschaft hier den Rücken zukehren? Und was lässt sich gegen die Abwanderung in solche rechtsextremen Rückzugsräume tun? Ein Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung.
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„"Rechtsextreme Rückzugsräume"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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