Episoden

Community statt Kampagne: Wie User-Generated Content Marken neu definiert (Liesa Paul) | OMT-Podcast #299
23.02.2026
48 Minuten
User Generated Content (UGC) ist für Liesa Paul (Powerbar) längst kein „nice to have“ mehr, sondern ein strategischer Kernbaustein moderner Markenführung. Sie beschreibt, dass erfolgreiche Marken heute nicht mehr selbst im Mittelpunkt stehen, sondern ihre Community sprechen lassen. UGC umfasst jeden Inhalt, der nicht von der Marke selbst produziert wird – von Reviews über Erfahrungsberichte bis hin zu Social Media Posts. Sein größter Vorteil liegt in der Authentizität: Menschen vertrauen echten Erfahrungen mehr als perfekt inszenierten Werbebotschaften. Liesa erklärt, dass UGC sich deutlich von klassischen Kampagnen unterscheidet. Während Kampagnen top down geplant, zeitlich begrenzt und perfekt produziert sind, entsteht UGC bottom up, ist bewusst unperfekt und wirkt dauerhaft. Genau diese Echtheit sorgt dafür, dass UGC entlang der gesamten Customer Journey funktioniert: Es schafft Awareness, stärkt Vertrauen in der Consideration Phase, erhöht die Conversion und fördert langfristige Loyalität. Studien zeigen laut Liesa sogar bis zu 30 % höhere Conversion Rates, wenn UGC integriert wird. Ein großes Thema im Gespräch ist der gefürchtete Kontrollverlust. Liesa betont, dass Risiko immer existiert – auch bei klassischen Kampagnen. Entscheidend sei, vorbereitet zu sein, intern sauber zu kommunizieren und klein zu starten. Liesa gibt außerdem Einblicke in ihre Arbeit bei Powerbar: Dort nutzt das Team UGC vor allem über Sponsoring Partnerschaften und holt aktiv Nutzungsrechte ein, um authentische Bilder in Social Media und Ads einzusetzen. Die Community liefert täglich hochwertigen Content – ein Beweis dafür, wie stark Marken profitieren, wenn sie echte Fans einbinden. Zukunft von UGC (Stichpunkte) • KI Avatare & KI generierter UGC werden an Bedeutung gewinnen. • Automatisierung von Prozessen wie Nutzungsrechten und Content Management. • Co Creation: Marken werden zunehmend gemeinsam mit ihrer Community entwickelt. • Stärkere Integration von UGC in Produktseiten, Shops und personalisierte Empfehlungen. Wenn Du verstehen willst, wie Marken heute wirklich wachsen, warum Community das neue Marketing ist und wie Du UGC strategisch, kreativ und skalierbar einsetzt, dann hör Dir unbedingt die komplette Podcast Folge an. Sie steckt voller Praxisbeispiele, Insights und Impulse, die Deine Content und Markenstrategie sofort auf ein neues Level heben.
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Von Zielgruppen zu Personas: Warum Daten und Standards den Unterschied machen (Stefan Rippler) | OMT-Podcast #298
16.02.2026
43 Minuten
Diese Podcast Folge ist ein echtes Geschenk für alle, die Personas nicht nur „machen“, sondern wirklich nutzen wollen. Mario Jung (OMT GmbH) spricht mit Stefan Rippler (Persona Institut GmbH), der sehr klar zeigt, warum viele Unternehmen beim Thema Zielgruppenarbeit auf halbem Weg stehen bleiben – und wie datenbasierte Personas endlich das liefern, was Marketing wirklich braucht: Relevanz, Präzision und echte Kundennähe. Warum klassische Zielgruppen scheitern Stefan bringt es direkt auf den Punkt: „Wir sprechen immer so viel über Zielgruppen, aber so wenig über Menschen.“ Demografische Cluster wie „Frauen 25–34“ reichen nicht aus. Sie sagen nichts über Werte, Motive, Mediennutzung oder Entscheidungslogiken aus. Genau hier setzen datenbasierte Personas an: Sie verbinden quantitative Daten (Repräsentativität, Verhalten, Nutzung) mit qualitativen Insights (Emotionen, Ziele, Pain Points). Stefan und sein Team haben die DIN SPEC 33462 entwickelt – die erste Blaupause für datenbasierte Personas. Ziel: Vergleichbarkeit, Transparenz und Vertrauen schaffen. „Es gab keine einheitliche Definition, keine Vorgehensweise, keine Reproduzierbarkeit.“ KI ist ein starkes Werkzeug, aber sie ersetzt keine echten Daten. Stefan beschreibt sehr deutlich, dass generative Modelle ohne valide Datengrundlage nur Wahrscheinlichkeiten aneinanderreihen. Das führt dazu, dass selbst identische Prompts völlig unterschiedliche Personas erzeugen können – ein klarer Hinweis darauf, dass KI ohne belastbare Datenbasis schnell ins Fantastische abrutscht. Trotzdem hat KI einen festen Platz im Persona Prozess. Sie unterstützt bei der Mustererkennung, hilft bei der Simulation von Personas in Form von Chatbots oder digitalen Zwillingen und übersetzt Zielgruppenmerkmale in konkrete Targeting Optionen für Plattformen wie Meta oder Google. Doch all diese Funktionen bleiben oberflächlich, wenn die zugrunde liegenden Daten nicht stimmen. KI verstärkt, was vorhanden ist – und wenn das wenig oder falsch ist, verstärkt sie auch das. Wie gute Personas entstehen, beschreibt Stefan als klar strukturierten Weg. Am Anfang steht immer ein Datenaudit: Welche Daten liegen vor und wie gut sind sie? Darauf folgt die quantitative Basis, die Repräsentativität, Verhalten und Nutzungsmuster abbildet. Ergänzt wird sie durch qualitative Tiefe – Interviews, Kontext, Emotionen, Narrative. Anschließend werden Hypothesen gegen die Realität getestet, bevor eine Priorisierung erfolgt. Denn am Ende reichen drei bis fünf Personas aus, um den Großteil des Umsatzes abzudecken. Hör Dir die komplette Podcast Folge an – sie ist ein Muss für alle, die Personas endlich strategisch, datenbasiert und wirksam einsetzen wollen.
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Andromeda Update & Lead Gen: Welche Creatives jetzt funktionieren (Larissa Lammering) | OMT-Podcast #197
09.02.2026
52 Minuten
In der neusten Folge vom OMT-Podcast wird sehr klar, wie stark Meta mit dem Andromeda Update die Creative Logik verändert hat – und warum Online Marketer:innen ihre Herangehensweise komplett neu denken müssen. Mario Jung (OMT GmbH) und Larissa Lammering (Wonderland Consulting GmbH) sprechen darüber, dass Creative Testing nicht mehr über kleine Variationen funktioniert, sondern über echte Vielfalt. Meta erkennt Zielgruppen inzwischen über Creative Signale statt über Targeting, was bedeutet, dass Deine Creatives strategischer, differenzierter und Persona spezifischer werden müssen. Besonders spannend ist Larissas Hinweis, dass viele Accounts heute an denselben Symptomen leiden: ein Creative bekommt die gesamte Reichweite, CPAs steigen und Interessen Targeting verliert massiv an Bedeutung. Im Gespräch wird deutlich, dass das Update zwar herausfordernd ist, aber auch eine große Chance bietet. Unternehmen, die ihre Personas wirklich kennen, profitieren jetzt stärker denn je. Larissa erklärt, dass Creative Diversität nicht bedeutet, hunderte Varianten zu bauen, sondern 5–10 komplett unterschiedliche Creative Ansätze, die verschiedene Formate, Messages und Pain Points abdecken. Gleichzeitig warnt sie davor, alte Muster weiterzuführen: generische Produktbilder, leichte Farbvariationen oder reine Rabatt Ads funktionieren nicht mehr, weil Meta sie als „zu ähnlich“ einstuft und kaum Reichweite verteilt. Entscheidend ist, dass Creatives klar zeigen, für wen sie gedacht sind und welchen Kontext sie bedienen. Die wichtigsten Learnings aus der Folge: • Ähnliche Creatives werden als EIN Creative gewertet – Vielfalt ist Pflicht. • 5–10 komplett unterschiedliche Creative Ansätze performen besser als 50 Varianten desselben Motivs. • Persona spezifische Messages sind wichtiger als Targeting Einstellungen. • Interessen Targeting verliert an Bedeutung, Creative Signale gewinnen. • Generische Produkt oder Rabatt Ads funktionieren schlechter als kontextstarke, problemorientierte Creatives. • Meta matcht Creatives und Zielgruppen automatisch, wenn genug Differenzierung vorhanden ist. • Konsolidierte Setups schlagen überdiversifizierte Kampagnenstrukturen. Wenn Du tiefer verstehen möchtest, wie Du Deine Creative Strategie nach Andromeda neu aufstellst und welche Fehler Du sofort abstellen solltest, dann hör unbedingt in die komplette Podcast Folge rein – sie liefert Dir genau die Insights, die Du jetzt brauchst. Jetzt reinhören und Deine Meta Ads auf das nächste Level bringen!
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SISTRIX SEO Talk: Runde 9 (Aufzeichnung) (Beus, von Hülsen, Weißbach, Adler) | OMT-Podcast #296
02.02.2026
1 Stunde 1 Minute
SISTRIX SEO Talk (Runde 9): Das Expertenformat rund um SEO Topaktuelle Insights und Strategien von führenden Köpfen der Branche In der neunten Ausgabe des SISTRIX SEO Talk treffen sich erneut führende Expert:innen aus der Welt der Suchmaschinenoptimierung, um gemeinsam die wichtigsten Entwicklungen der Branche zu beleuchten und zu diskutieren. Im Fokus stehen die aktuellsten Herausforderungen im SEO-Alltag, neue strategische Möglichkeiten sowie innovative Trends, die das Suchverhalten und die Sichtbarkeit in den organischen Suchergebnissen nachhaltig beeinflussen. Jede Folge des SISTRIX SEO Talk bietet Dir: Hochkarätige Diskussionen zu den Brennpunkten der aktuellen SEO-Landschaft (z.B. Google-Updates, KI-Einsatz, Tool-Neuheiten). Praxisnahe Insights und erprobte Best Practices von führenden Köpfen der Szene. Fundiertes Fachwissen und konkrete Handlungsempfehlungen, die Sie unmittelbar in der Praxis anwenden können. Neue Impulse und Perspektiven für Ihren nachhaltigen SEO-Erfolg. Ob es um technische Neuerungen, veränderte Nutzerintentionen oder neue Perspektiven im Content- und Linkbuilding geht – der SISTRIX SEO Talk liefert Ihnen topaktuelle Informationen und wertvolle Impulse für Ihre tägliche Arbeit. Dieses Format ist ideal sowohl für erfahrene Profis als auch für ambitionierte SEO-Einsteiger:innen. Durch die Runde führt wie gewohnt Mario Jung, der mit seiner langjährigen Erfahrung gezielt durch das Gespräch führt, Impulse setzt und den Austausch strukturiert. Ein besonderes Highlight: Du kannst Dich aktiv einbringen! Ausgewählte Fragen der Zuschauer:innen werden direkt in der Expertenrunde aufgegriffen und live beantwortet. Nutze die Chance für aktive Interaktion und einen direkten Austausch, der die Themen noch praxisnäher und relevanter macht. powered by SISTRIX In dieser Ausgabe des SISTRIX SEO Talk diskutieren: Johannes Beus (Gründer und Geschäftsführer von SISTRIX): einer der einflussreichsten Köpfe der SEO-Branche mit einzigartigem Daten- und Marktverständnis. Johan von Hülsen (Geschäftsführer bei Wingmen Online Marketing) – erfahrener SEO-Consultant mit Fokus auf technische Suchmaschinenoptimierung. Julia Weißbach (SEO-Managerin bei SYZYGY) – Spezialistin für Content-Strategien, User Experience und Performance-Optimierung. Sebastian Adler (Senior SEO Manager bei ReachX) – SEO- und Techexperte mit über 10 Jahren Erfahrung und Dozent für SEO.
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Marken machen Moneten. Starke Markenkommunikation als Umsatztreiber (Christian Dietz) | OMT-Podcast #295
26.01.2026
54 Minuten
In dieser Podcast-Folge spricht Mario Jung (OMT GmbH) mit Christian Dietz (NEUBLCK GmbH) über gehirngerechtes Marketing – und warum viele Unternehmen ihre Kommunikation immer noch an den Bedürfnissen der eigenen Marke statt an den Funktionsweisen des menschlichen Gehirns ausrichten. Christian bringt ein zentrales Modell mit: FRED – ein Akronym für Fast, Reward-driven, Emotional, Deep. FRED steht für unser Gehirn, das vor allem eines ist: faul, schnell und belohnungsorientiert. Wenn Du Marketing machst, das FRED nicht berücksichtigt, verlierst Du Deine Kund:innen, bevor sie überhaupt verstehen, was Du anbietest. Die wichtigsten Learnings für Dich • Unser Gehirn arbeitet energiesparend: Menschen wollen so wenig wie möglich denken. Wenn Deine Kommunikation zu komplex, zu rational oder zu überladen ist, schaltet FRED sofort ab. • System 1 entscheidet – nicht System 2: Christian erklärt anhand von Kahnemans Modell, dass Kaufentscheidungen überwiegend intuitiv, emotional und blitzschnell getroffen werden. Erst wenn etwas relevant erscheint, wird es rational verarbeitet. • Framing ist ein Machtinstrument: Marken müssen sich bewusst in den richtigen Kontext setzen. Eine Weinflasche wirkt im Supermarktregal billig – in einer idyllischen Landschaft hochwertig. Deine Aufgabe: Gib Deiner Marke einen Rahmen, der sofort die richtige Schublade im Kopf öffnet. • Konsistenz schlägt Kreativität: Viele Unternehmen verlieren Wiedererkennung, weil sie ständig neue Designs, neue Formate oder neue Tonalitäten testen. Christian bringt es auf den Punkt: „Wenn Du selbst von Deiner Kampagne genervt bist, hat der Kunde sie gerade erst verstanden.“ • Belohnungssysteme verstehen und nutzen: Menschen reagieren auf drei Motivsysteme o Stimulanz (Neugier, Innovation) o Dominanz (Erfolg, Durchsetzung) o Balance (Sicherheit, Stabilität) Wenn Du weißt, welches Motiv Deine Zielgruppe antreibt, kannst Du Deine Kommunikation exakt darauf ausrichten. • Marke ist langfristiger als Performance Performance Marketing funktioniert nur, solange Du Budget reinsteckst. Marke sorgt dafür, dass Menschen auch ohne Ads kaufen – und Dir in Krisen vertrauen. Wenn Du verstehen willst, wie Du Kommunikation entwickelst, die FRED triggert, Deine Marke stärkt und Deine Conversion-Rates hebt, dann hör Dir unbedingt die komplette Podcast-Folge mit Christian Dietz an.
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Über diesen Podcast

Der Online Marketing Podcast von OMT-Gründer Mario Jung. Ob mit prominenten Experten, überzeugenden Newcomern oder alten Bekannten aus der Branche - gesprochen wird über alles, was rund um das komplexe und spannende Thema Online Marketing anfällt. Halte Dich selbst auf dem Laufenden und profitiere von hochwertigem und direkt anwendbarem Input! Hands on durch und durch! Mehr zum OMT und alles rund um das Thema Online Marketing, findest Du unter https://www.omt.de/

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