Beschreibung
vor 5 Tagen
In dieser Episode wird die Parallele zwischen Spitzensportlern
und Führungskräften gezogen, um zu verdeutlichen, wie
Führungskräfte ihre Leistung und ihr Wohlbefinden verbessern
können. Es wird betont, dass sowohl Sportler als auch
Führungskräfte nach Höchstleistungen streben, aber nur die
Sportler konsequent in Training, Regeneration und
Selbstverbesserung investieren. Die Episode gibt praktische
Tipps, wie Führungskräfte diese Prinzipien in ihren Arbeitsalltag
integrieren können, um ihre eigene Leistungsfähigkeit und die
ihres Teams zu steigern.
Key Takeaways
Leistungsprinzipien von Spitzensportlern:
Spitzensportler investieren gezielt Zeit in Training und
Regeneration, um konstant Höchstleistungen abrufen zu können.
Sie wissen, dass ohne diese Vorbereitung keine nachhaltige
Performance möglich ist. Dieses Prinzip wird in der Arbeitswelt
oft vernachlässigt, was zu Stress und Burnout führt.
Eigenverantwortung statt Schuldzuweisung:
Während Sportler aktiv ihre Erholung gestalten, neigen viele im
Berufsleben dazu, die Verantwortung auf das Unternehmen zu
schieben. Die Erwartung, Unternehmen müssten allein für gesunde
Arbeitsbedingungen sorgen, greift in meinen Augen zu kurz.
Führungskräfte müssen auch selbst aktiv werden, um ihre
Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu steigern.
Üben und Vorbereitung für Auftritte: Ähnlich
wie Sportler sich auf Wettkämpfe vorbereiten, müssen auch
Führungskräfte ihre Präsentationsfähigkeiten üben. Das bloße
Erstellen einer Präsentation durch einen Mitarbeitenden reicht
nicht aus. Es geht um Körpersprache, Wirkung und die Fähigkeit,
auf der Bühne oder vor Kunden zu überzeugen, was
kontinuierliches Üben der Präsentation erfordert.
Kontinuierliche Selbstverbesserung:
Führungskräfte und Spitzensportler teilen das Ziel, die Besten
sein zu wollen. Während Sportler ständig an ihrer Form und
ihren Erfolgsfaktoren arbeiten, tun dies viele Führungskräfte
zu wenig. Sie sollten sich auf ihre Stärken konzentrieren,
Schwächen gezielt angehen und offen für neue Techniken und
Lösungen sein.
Praktische Schritte zur High Performance: Um
High Performance zu fördern, sollten Führungskräfte wöchentlich
Zeit für das Erlernen oder Verbessern von Fähigkeiten
blockieren. Dies beinhaltet die Erstellung einer Liste von
Erfolgsfaktoren, deren Skalierung (auch durch
Fremdeinschätzung) und die Festlegung konkreter Prozessziele.
Selbstreflexion: Regelmäßige Selbstreflexion
ist unerlässlich, um Fortschritte, Gedanken, Verhalten, Wirkung
zu überprüfen und die täglichen Handlungen mit den Zielen
abzugleichen.
Experimentieren und Feedback nutzen: Es ist
ratsam, neue Ansätze auszuprobieren, wie z.B. Meetings anders
zu gestalten bzw. anders zu eröffnen oder Feedback-Ansätze zu
variieren. Statt nur auf jährliche Gespräche zu warten, sollten
Führungskräfte aktiv und ad hoc Feedback einholen. Dies fördert
nicht nur die eigene Entwicklung, sondern auch eine offene
Kommunikationskultur im Team.
Vorbildfunktion und Teamentwicklung:
Führungskräfte sind Vorbilder für ihre Teams. Indem sie selbst
Erholung und kontinuierliche Verbesserung vorleben, schaffen
sie Raum für ihre Mitarbeiter, ähnliche Themen anzugehen. Wenn
Mitarbeiter sehen, dass ihre Führungskräfte sich bemühen und
weiterentwickeln, werden sie eher selbst um Unterstützung für
ihre Entwicklung bitten, was zu einem positiven Kreislauf des
Erfolgs führt.
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Der Beitrag High Performance im Alltag: Konkrete Strategien für
Führungskräfte aus dem Spitzensport erschien zuerst auf Heimsoeth
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