Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier Archiv
388 Episoden
12 Minuten
Was denn? Schon wieder Passwort-wechsel-Tag? Ja, wie alle Jahre am ersten Donnerstag im Mai, also am 05.05.2022, ist World Password Day!
Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich euch den ersten Februar des Jahres als "Ändere Dein Passwort Tag" vorgestellt habe. Und, ohne Panikmache, habe ich versucht, euch klarzumachen, dass die gängigsten Tricks, die uns die letzten Jahre begleitet haben und uns immerhin ein paar "Merkregeln" für gute Passwörter geliefert haben, nicht mehr gelten. Hacker haben aufgerüstet, die Technik kann mehr als sonst - und das wird hierbei gegen uns angewendet. Echte Sicherheit bietet nur ein zweiter Schlüssel - umso besser, dass Microsoft, Google und Apple vor ein paar Tagen angekündigt haben, auf das Passwort künftig verzichten zu wollen... und ja, zum Wohle der Sicherheit... WAS BITTE?
FIDO-Keys in verschiedener Ausführung / Bild-/Quelle: privat
Ich hatte auch im jährlichen Blogpost und Podcast zum "Ändere Dein Passwort"-Tag Anfang Februar bereits darauf hingewiesen, dass Phishing, Social Engineering und klassisches Hacken mit höchster IT-Power oder wirklich gute und echt wirkende Spam-Mails in Kombination mit einem deiner schwachen Passwörter ein echtes Risiko für Accounts aller Art darstellen.
Vorbei die Zeiten, wo zuerst die E-Mail gehackt wird, um dann bei Versandhäusern die Passwort-Reset-E-Mail abzufordern, ohne dass du es merkst. Heutzutage existieren riesige Datenbestände, die teils aufgedeckt, teils unter dem Darknet schlummern und, rein statistisch, mindestens eine Kombi aus einer deiner E-Mails und dem zugehörigen Passwort im Klartext kennt.
Auch werden Anhänge, die sich selbst installieren und jeden Tastendruck in Echtzeit um die Welt schicken oder mittlerweile richtig gut und echt klingende, eben mit den korrekten Deutschkenntnissen ausgestattete Spam-Mails verschickt, die nur auf ihre Opfer warten.
Da sollten die Zeiten von 12345 als Passwort vorbei sein - und doch ist es immer noch eins der meistgenutzten und gehackten Passwörter. Dabei, und nun ein kleines Dankeschön an Intel für die Erfindung des Ändere-Dein-Passwort-Tages, immer am ersten Donnerstag im Mai. Also dieses Jahr passenderweise am 05.05.
Auch passend dazu haben die drei großen, Google, Microsoft und Apple angekündigt, dass Passwort abzuschaffen. Bleibt entspannt, das ist nichts, was in der Folgewoche live und aktiv geschaltet wird, aber es ist eine sichere, nein, eine sicherere Perspektive, als sich dauernd selbst neue Passwörter zu überlegen. Oder einen Passwortmanager dazu zu verwenden.
Und es ist nicht neu. Nur leider wird es noch zu wenig angewandt: der zweite Faktor. Und wie es der Zufall will, haben die drei, also, von zweien, nämlich Google und Microsoft weiß ich es mit Sicherheit, bei Apple... keine Ahnung... bereits mindestens eine Lösung am Start. Microsoft dürfte noch die jüngste Anwendung haben, die auf dem Handy einen Code, der am Rechner angezeigt wird, zur Bestätigung nochmals bestätigt oder eine Zahl von dreien angetippt haben will. In Redmond arbeitet man aber mit Hochdruck daran, die aktuelle App zu einem kompletten Passwortmanager auszubauen. Die App heißt Authenticator.
Auch Google hat schon lange einen 2FA-Dienst kostenfrei im Angebot. Auch diese heißt einprägsam Google Authenticator. Hier können neben Google alle weiteren kompatiblen Dienste, s Folge direkt herunterladen
Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich euch den ersten Februar des Jahres als "Ändere Dein Passwort Tag" vorgestellt habe. Und, ohne Panikmache, habe ich versucht, euch klarzumachen, dass die gängigsten Tricks, die uns die letzten Jahre begleitet haben und uns immerhin ein paar "Merkregeln" für gute Passwörter geliefert haben, nicht mehr gelten. Hacker haben aufgerüstet, die Technik kann mehr als sonst - und das wird hierbei gegen uns angewendet. Echte Sicherheit bietet nur ein zweiter Schlüssel - umso besser, dass Microsoft, Google und Apple vor ein paar Tagen angekündigt haben, auf das Passwort künftig verzichten zu wollen... und ja, zum Wohle der Sicherheit... WAS BITTE?
FIDO-Keys in verschiedener Ausführung / Bild-/Quelle: privat
Ich hatte auch im jährlichen Blogpost und Podcast zum "Ändere Dein Passwort"-Tag Anfang Februar bereits darauf hingewiesen, dass Phishing, Social Engineering und klassisches Hacken mit höchster IT-Power oder wirklich gute und echt wirkende Spam-Mails in Kombination mit einem deiner schwachen Passwörter ein echtes Risiko für Accounts aller Art darstellen.
Vorbei die Zeiten, wo zuerst die E-Mail gehackt wird, um dann bei Versandhäusern die Passwort-Reset-E-Mail abzufordern, ohne dass du es merkst. Heutzutage existieren riesige Datenbestände, die teils aufgedeckt, teils unter dem Darknet schlummern und, rein statistisch, mindestens eine Kombi aus einer deiner E-Mails und dem zugehörigen Passwort im Klartext kennt.
Auch werden Anhänge, die sich selbst installieren und jeden Tastendruck in Echtzeit um die Welt schicken oder mittlerweile richtig gut und echt klingende, eben mit den korrekten Deutschkenntnissen ausgestattete Spam-Mails verschickt, die nur auf ihre Opfer warten.
Da sollten die Zeiten von 12345 als Passwort vorbei sein - und doch ist es immer noch eins der meistgenutzten und gehackten Passwörter. Dabei, und nun ein kleines Dankeschön an Intel für die Erfindung des Ändere-Dein-Passwort-Tages, immer am ersten Donnerstag im Mai. Also dieses Jahr passenderweise am 05.05.
Auch passend dazu haben die drei großen, Google, Microsoft und Apple angekündigt, dass Passwort abzuschaffen. Bleibt entspannt, das ist nichts, was in der Folgewoche live und aktiv geschaltet wird, aber es ist eine sichere, nein, eine sicherere Perspektive, als sich dauernd selbst neue Passwörter zu überlegen. Oder einen Passwortmanager dazu zu verwenden.
Und es ist nicht neu. Nur leider wird es noch zu wenig angewandt: der zweite Faktor. Und wie es der Zufall will, haben die drei, also, von zweien, nämlich Google und Microsoft weiß ich es mit Sicherheit, bei Apple... keine Ahnung... bereits mindestens eine Lösung am Start. Microsoft dürfte noch die jüngste Anwendung haben, die auf dem Handy einen Code, der am Rechner angezeigt wird, zur Bestätigung nochmals bestätigt oder eine Zahl von dreien angetippt haben will. In Redmond arbeitet man aber mit Hochdruck daran, die aktuelle App zu einem kompletten Passwortmanager auszubauen. Die App heißt Authenticator.
Auch Google hat schon lange einen 2FA-Dienst kostenfrei im Angebot. Auch diese heißt einprägsam Google Authenticator. Hier können neben Google alle weiteren kompatiblen Dienste, s Folge direkt herunterladen
13 Minuten
Schmerzhaft und eher aus Versehen rausgefunden: Man(n) kann Kindle E-Books auch digital vernichten, Kauf hin oder her!
Tja, wenn der Sohnemann seine Technik ablegt und das neueste Modell bestellt, regt sich in manch Mutter plötzlich Interesse an besagter, wenn auch als "veraltet" deklarierten Technik. Und wenn nun zwischen Sender und Empfänger ein paar Kilometer liegen, versucht man eben über das klassische Telefon einen "Sync" zur Funktionsweise - ich glaube, viele von euch wissen, was ich meine. Stichwort: der private, familiäre IT-Service. Und wenn "Screensharing" schon nicht klappt, ist es doch gut zu wissen, dass ein Kindle über das Geräte-Menü zu einem gewissen Teil "fremd befüllt" oder eben gelöscht werden kann. Aber Achtung! Hier löscht man(n) mehr, als man(n) denkt oder von den Fehlermeldungen erklärt bekommt!!!
Falsch gedrückt, Meldung falsch verstanden - und schon habe ich ein gekauftes Kindle eBook auf immer gelöscht, verdammt! / Bild-/Quelle: privat
Lasst mich, auch weil ich mir gerade ein neues Kindle gekauft habe, kurz die Vorzüge des Geräts aus meiner Sicht erklären: Am wichtigsten ist mir, eine Menge Lesestoff dabei haben zu können, ohne einen zweiten Koffer und den damit verbundenen Aufpreis bei den Airlines zahlen zu müssen. Auch möchte ich, wenn ich nach ein paar Seiten einen Fehlkauf feststelle, schnell ein neues Buch zur Hand haben. Blöd nur, wenn die Bücher im Hotelzimmer liegen und man selbst aktuell am Strand liegt oder, eher mein Fall, durch die Malls am anderen Ende von Dubai spaziert. Auch möchte ich ein leichtes und fürs Lesen optimiertes Gerät haben, was ein normales Tablet allein wegen Gewicht und Akkulaufzeit ausschließt.
Mein neuer Kindle Signature (auch günstiger als Kindle Paperwhite zu haben), glücklicherweise im Rahmen einer Preisnachlassaktion bestellt, erfüllt für mich das alles. Und es ist nicht mein erstes Gerät, auch habe ich zwei Kindle Tablets probiert... aber die sind, wie ich schon schrieb, wegen normalen Display und den damit verbundenen Spiegelungen und des Gewichts als auch der kurzen Akkulaufzeit nicht mit den "echten" Kindle Lesern zu vergleichen!
Auch genieße ich seit geraumer Zeit, auch wenn ich es nicht wirklich nutze, da ich doch nicht so viel Zeit habe, mich Büchern zu widmen, wie ich gerne hätte, Kindle Unlimited. Für Leseratten mit Zeit, eine echte Empfehlung. Und, noch ein Tipp: wer wie ich Prime-Kunde ist, bekommt monatlich eine Auswahl an vier Büchern, die, teils für lau, teils stark reduziert, weiteren Lesestoff bringen.
Auch gibt es einen täglichen Kindle Angebot des Tages E-Mail-Newsletter von amazon, der zusätzlich spannende Leseideen bringt und täglich mindestens ein reduziertes eBook zum Kauf.
Ihr seid ja alle aufgeklärte Verbraucher, daher muss ich nicht dazu sagen, dass ein Kindle eine Marke von amazon ist und daher alle Angebote und Inhalte, also E-Books dafür, eben nur und ausschließlich bei amazon zu finden sind. Daher führen die Links, die ich zuvor und im Weiteren für euch herausgesucht habe und liste auch ausschließlich zu amazon....
Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Wenn ich ein eBook käuflich erwerbe, gehe ich davon aus, dass es mir gehört. Analog zu einer Papierausgabe, die ich ins Regal stellen kann, komme was wolle. Dass das ein falscher Gedankengang ist, hat man schon bei Apple erlebt, die gekaufte Apps von Geräten löschen und auch gekaufte Inhalte. Google ist da auch nicht weit weg davon. Und amazon? Bisher ist mir das einmal passiert, allerdings mit Ankündigung per E-Mail, so steigt nur der Druck, es noch mal oder endlich fertig zu les Folge direkt herunterladen
Tja, wenn der Sohnemann seine Technik ablegt und das neueste Modell bestellt, regt sich in manch Mutter plötzlich Interesse an besagter, wenn auch als "veraltet" deklarierten Technik. Und wenn nun zwischen Sender und Empfänger ein paar Kilometer liegen, versucht man eben über das klassische Telefon einen "Sync" zur Funktionsweise - ich glaube, viele von euch wissen, was ich meine. Stichwort: der private, familiäre IT-Service. Und wenn "Screensharing" schon nicht klappt, ist es doch gut zu wissen, dass ein Kindle über das Geräte-Menü zu einem gewissen Teil "fremd befüllt" oder eben gelöscht werden kann. Aber Achtung! Hier löscht man(n) mehr, als man(n) denkt oder von den Fehlermeldungen erklärt bekommt!!!
Falsch gedrückt, Meldung falsch verstanden - und schon habe ich ein gekauftes Kindle eBook auf immer gelöscht, verdammt! / Bild-/Quelle: privat
Lasst mich, auch weil ich mir gerade ein neues Kindle gekauft habe, kurz die Vorzüge des Geräts aus meiner Sicht erklären: Am wichtigsten ist mir, eine Menge Lesestoff dabei haben zu können, ohne einen zweiten Koffer und den damit verbundenen Aufpreis bei den Airlines zahlen zu müssen. Auch möchte ich, wenn ich nach ein paar Seiten einen Fehlkauf feststelle, schnell ein neues Buch zur Hand haben. Blöd nur, wenn die Bücher im Hotelzimmer liegen und man selbst aktuell am Strand liegt oder, eher mein Fall, durch die Malls am anderen Ende von Dubai spaziert. Auch möchte ich ein leichtes und fürs Lesen optimiertes Gerät haben, was ein normales Tablet allein wegen Gewicht und Akkulaufzeit ausschließt.
Mein neuer Kindle Signature (auch günstiger als Kindle Paperwhite zu haben), glücklicherweise im Rahmen einer Preisnachlassaktion bestellt, erfüllt für mich das alles. Und es ist nicht mein erstes Gerät, auch habe ich zwei Kindle Tablets probiert... aber die sind, wie ich schon schrieb, wegen normalen Display und den damit verbundenen Spiegelungen und des Gewichts als auch der kurzen Akkulaufzeit nicht mit den "echten" Kindle Lesern zu vergleichen!
Auch genieße ich seit geraumer Zeit, auch wenn ich es nicht wirklich nutze, da ich doch nicht so viel Zeit habe, mich Büchern zu widmen, wie ich gerne hätte, Kindle Unlimited. Für Leseratten mit Zeit, eine echte Empfehlung. Und, noch ein Tipp: wer wie ich Prime-Kunde ist, bekommt monatlich eine Auswahl an vier Büchern, die, teils für lau, teils stark reduziert, weiteren Lesestoff bringen.
Auch gibt es einen täglichen Kindle Angebot des Tages E-Mail-Newsletter von amazon, der zusätzlich spannende Leseideen bringt und täglich mindestens ein reduziertes eBook zum Kauf.
Ihr seid ja alle aufgeklärte Verbraucher, daher muss ich nicht dazu sagen, dass ein Kindle eine Marke von amazon ist und daher alle Angebote und Inhalte, also E-Books dafür, eben nur und ausschließlich bei amazon zu finden sind. Daher führen die Links, die ich zuvor und im Weiteren für euch herausgesucht habe und liste auch ausschließlich zu amazon....
Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Wenn ich ein eBook käuflich erwerbe, gehe ich davon aus, dass es mir gehört. Analog zu einer Papierausgabe, die ich ins Regal stellen kann, komme was wolle. Dass das ein falscher Gedankengang ist, hat man schon bei Apple erlebt, die gekaufte Apps von Geräten löschen und auch gekaufte Inhalte. Google ist da auch nicht weit weg davon. Und amazon? Bisher ist mir das einmal passiert, allerdings mit Ankündigung per E-Mail, so steigt nur der Druck, es noch mal oder endlich fertig zu les Folge direkt herunterladen
12 Minuten
Du bist unzufrieden mit deinem Job und weißt nicht so recht warum? Dann gebe ich dir ein paar Gründe zum Nachdenken!
Es gibt in jedem Beruf und in jeder Tätigkeit einen Moment, wo man nur kotzen möchte. Wo man sich mal kurz ne Minute Zeit nimmt und überlegt, auf welcher Job-Seite man noch einen aktiven Account hat. Aber meist verfliegt diese schlechte Laune so schnell wieder, wie sie gekommen ist - und die Jobwelt ist wieder in Ordnung. Aber was, wenn die Unzufriedenheit täglich mehr wird? Und die Jobportale einfach, sei es wegen wirtschaftlicher Lage oder da dein Profil aktuell nicht gesucht wird, partout keine neue Option für dich ausspucken wollen? Dann lieber mal analysieren, warum dein Job dich aktuell nicht zufriedenstellt!
Kann man mal machen - aber 52 Wochen hintereinander? / Bild-/Quelle: privat
Wenn dies nicht der erste Blog ist, den du von mir liest, kennst du den ersten Punkt, den man sich genauer ansehen sollte: die eigene Führungskraft. Hier mein immer wiederkehrendes Mantra, dass die Realität in einem Satz abbildet: Die Leute kommen wegen der Firma und gehen wegen der Führungskraft.
Hast du gerade was mit deinem Chef? Ist aus einem guten Chef über Nacht ein ewiger Nörgler geworden - und keiner weiß, warum? Oder hast du nach fünf, sechs Jahren mit einer Jahresbewertung, die nahe an der beliebten Schulnote 1,0 hängt, plötzlich und ohne weitere Angaben eine 4 oder noch schlechter bekommen? Klappt es mit der Kommunikation nicht mehr und dein Chef mault nur noch rum oder entwickelt sich gerade zu einem, sorry, aber jeder weiß, was ich meine, wenn ich den Namen nenne, Stromberg?
Gründe gibt es derer viele, warum Chef von Superheld zu Superarsch in nur einer Nacht mutiert: einschneidende Erlebnisse wie ein, vielleicht sogar erneutes, Übergehen auf dem Weg nach oben auf der Karriereleiter, was nun seine demotivierende Funktion in voller Breite entfaltet. Vielleicht hat er auch Zwänge, den Job nicht wechseln zu können und sein Chef drangsaliert ihn bis aufs Äußerste? Vielleicht ist sein neuer Boss ein besonders harter Superheld, der jetzt Jahresziele in 30 Tagen sehen will und seine Drohkulisse beginnt direkt mit fristloser Kündigung? Mobbing kann auch immer ein Thema sein.
Du kannst dich jetzt auf den Punkt stellen und sagen, er möge es nicht an dir auslassen. Legitim. Aber: hilft es dir weiter oder ärgert dich sein Verhalten dann nicht von Tag zu Tag oder sogar von Stunde zu Stunde noch mehr? Und so wird ein Wunsch-/Unternehmen, dem du die letzten Jahre oder sogar Jahrzehnte deine Zeit geopfert hast, plötzlich zu deiner größten Spucktütenverbrauchsrechnung?
Wenn einem schon die Daumenschrauben so angezogen werden, kann man eines dieser diversen Gespräche auch mal mit der Frage des Wohlbefindens starten. Manchmal ist dieser kleine Handreich der Dammbruch, dann musst du aber auch damit leben, dass du vielleicht sogar mehr erfährst, als dir lieb ist. Und dann fällt es dir wahrscheinlich leichter, die aktuelle Situation und das Verhalten besser einzuschätzen. Dass Gesagtes im Vieraugengespräch unter diesen vier Augen bleibt, versteht sich von selbst, oder?
Aber gehen wir mal davon aus, du leidest nicht unter einer schlechten Führungskraft oder einer völlig inkompetenten Quotenfrau - was könnten dann Gründe für deine Unzufriedenheit sein?
Ein Grund, der immer kommt, ist fehlende Wertschätzung. Du rackerst dich ab, ziehst die Kohlen aus dem Feuer, holst neue Kunden und hältst bestehende, und der Dank ist, dass dein Kollege das Lob dafür bekommt. Oder, noch schlimmer: dass einfach niemand Lob dafür bekommt!
Damit ignoriert man dein Engagement, dein Empowerment und auch dein Potenzial und deine Leistungen. Das löst Unzufriedenheit in einem aus, was in einem Teufelskreis endet, der ein Folge direkt herunterladen
Es gibt in jedem Beruf und in jeder Tätigkeit einen Moment, wo man nur kotzen möchte. Wo man sich mal kurz ne Minute Zeit nimmt und überlegt, auf welcher Job-Seite man noch einen aktiven Account hat. Aber meist verfliegt diese schlechte Laune so schnell wieder, wie sie gekommen ist - und die Jobwelt ist wieder in Ordnung. Aber was, wenn die Unzufriedenheit täglich mehr wird? Und die Jobportale einfach, sei es wegen wirtschaftlicher Lage oder da dein Profil aktuell nicht gesucht wird, partout keine neue Option für dich ausspucken wollen? Dann lieber mal analysieren, warum dein Job dich aktuell nicht zufriedenstellt!
Kann man mal machen - aber 52 Wochen hintereinander? / Bild-/Quelle: privat
Wenn dies nicht der erste Blog ist, den du von mir liest, kennst du den ersten Punkt, den man sich genauer ansehen sollte: die eigene Führungskraft. Hier mein immer wiederkehrendes Mantra, dass die Realität in einem Satz abbildet: Die Leute kommen wegen der Firma und gehen wegen der Führungskraft.
Hast du gerade was mit deinem Chef? Ist aus einem guten Chef über Nacht ein ewiger Nörgler geworden - und keiner weiß, warum? Oder hast du nach fünf, sechs Jahren mit einer Jahresbewertung, die nahe an der beliebten Schulnote 1,0 hängt, plötzlich und ohne weitere Angaben eine 4 oder noch schlechter bekommen? Klappt es mit der Kommunikation nicht mehr und dein Chef mault nur noch rum oder entwickelt sich gerade zu einem, sorry, aber jeder weiß, was ich meine, wenn ich den Namen nenne, Stromberg?
Gründe gibt es derer viele, warum Chef von Superheld zu Superarsch in nur einer Nacht mutiert: einschneidende Erlebnisse wie ein, vielleicht sogar erneutes, Übergehen auf dem Weg nach oben auf der Karriereleiter, was nun seine demotivierende Funktion in voller Breite entfaltet. Vielleicht hat er auch Zwänge, den Job nicht wechseln zu können und sein Chef drangsaliert ihn bis aufs Äußerste? Vielleicht ist sein neuer Boss ein besonders harter Superheld, der jetzt Jahresziele in 30 Tagen sehen will und seine Drohkulisse beginnt direkt mit fristloser Kündigung? Mobbing kann auch immer ein Thema sein.
Du kannst dich jetzt auf den Punkt stellen und sagen, er möge es nicht an dir auslassen. Legitim. Aber: hilft es dir weiter oder ärgert dich sein Verhalten dann nicht von Tag zu Tag oder sogar von Stunde zu Stunde noch mehr? Und so wird ein Wunsch-/Unternehmen, dem du die letzten Jahre oder sogar Jahrzehnte deine Zeit geopfert hast, plötzlich zu deiner größten Spucktütenverbrauchsrechnung?
Wenn einem schon die Daumenschrauben so angezogen werden, kann man eines dieser diversen Gespräche auch mal mit der Frage des Wohlbefindens starten. Manchmal ist dieser kleine Handreich der Dammbruch, dann musst du aber auch damit leben, dass du vielleicht sogar mehr erfährst, als dir lieb ist. Und dann fällt es dir wahrscheinlich leichter, die aktuelle Situation und das Verhalten besser einzuschätzen. Dass Gesagtes im Vieraugengespräch unter diesen vier Augen bleibt, versteht sich von selbst, oder?
Aber gehen wir mal davon aus, du leidest nicht unter einer schlechten Führungskraft oder einer völlig inkompetenten Quotenfrau - was könnten dann Gründe für deine Unzufriedenheit sein?
Ein Grund, der immer kommt, ist fehlende Wertschätzung. Du rackerst dich ab, ziehst die Kohlen aus dem Feuer, holst neue Kunden und hältst bestehende, und der Dank ist, dass dein Kollege das Lob dafür bekommt. Oder, noch schlimmer: dass einfach niemand Lob dafür bekommt!
Damit ignoriert man dein Engagement, dein Empowerment und auch dein Potenzial und deine Leistungen. Das löst Unzufriedenheit in einem aus, was in einem Teufelskreis endet, der ein Folge direkt herunterladen
19 Minuten
Liebe Führungskräfte, Hand aufs Herz: Was wisst ihr wirklich über die Arbeit, die eure Mitarbeiter so erledigt bekommen? Nein! Ihr wisst weit weniger als ihr euch einredet!
Rücksprachen, One on Ones, monatliche Abgleichtermine über neue, laufende und abgeschlossene To-do. Dann noch Bonusvereinbarungen, die abgeglichen werden mit dem Ist an Erledigtem. Und schriftliche Listen, die jeden neuen Auftrag erfassen. Oder eben ein CRM. Oder ein nicht immer ideal konfiguriertes Salesforce. Genug geschwärztes Papier, sollte man meinen, damit eine Führungskraft sich ein Bild der Arbeitslast und der Aufgaben als auch der eigentlichen "daily work" machen kann. Frage eins: Muss ich das als Führungskraft überhaupt alles so sehr im Detail kennen? Frage zwei: Und wie viel Prozent dessen, was dein Mitarbeiter nun so den ganzen Tag macht, glaubst du, kennst du nun? Schlechte Nachricht: beide deiner Antworten sind falsch. Neuer Versuch, was die Aufgaben deiner Mitarbeiter angeht, wie viel davon weißt du? Schätze jetzt von 0 bis 100 Prozent.... und... hast du eine Zahl im Kopf? Wie viel Prozent der Arbeit deiner Mitarbeiter kennst du? Ok, ich löse: Du hast von mindestens 60 % keine Ahnung oder kannst dich, wenn du es z.B. in einem Gespräch mit deiner Führungskraft hast, keine Erinnerung mehr... Und, die schlechte Nachricht: es kann auch locker mehr als 60 % sein! Ich kann dich nun schon zweifeln und widersprechen hören, allerdings habe ich mir das nicht ausgedacht, es belegt eine aktuelle Studie.
HAL9000 / Bild-/Quelle: wikipedia.de
Jeder von euch kennt die verschiedenen Typen von Führungskräften: das Genie. Keiner macht ihm was vor. Er hat die Firma quasi gegründet. Kennt jedes Produkt aller Generationen auswendig und kann es, ganz wie MacGyver, mit einem Lötkolben in geringer Zeit sofort anfertigen. Oder der Strebsame. Noch nicht sein Leben lang in Führung, aber sehr bemüht. Kaum ein Ratgeber zum Thema Führungskraft, den er nicht sofort auswendig lernt. Somit wird jeden Monat eine neue Methodenkuh durchs Dorf gejagt. Und, als modernes Management-Phänomen: die Quote. An sich keine Ahnung, weder bereit noch aus eigenem Antrieb auf die Position gekommen und muss nun mit Führungskräfte-Schulungen und Führungsverantwortung das Beste aus dem Chaos machen, das sie hinterlässt. Und dann noch Mister "Is-mir-egal!". Egal, was der Mitarbeiter will, der Typ ist noch inkompetenter als Stromberg und daher ist ihm alles egal - aber er ist gezwungen, lange Listen von Protokollen, also internen Protokollen zu schreiben, um seinen Arsch zu retten, wenn die Bude plötzlich lichterloh brennt und er Schuld daran hat. Nein, nein, da geht ein Mitarbeiter über die Wupper, nur nicht er. Er hat ja immer klar gesagt, dass es genau so nicht geht, bla, bla, bla. Und da mittendrin sind sie, die Perlen, die guten Führungskräfte, denen der Job nur so zufliegt und die einfach alles richtig machen - und die von ihren Mitarbeitern dafür hochgelobt werden...
Obwohl ich hier pointiert und sehr übersichtlich schnell fünf klassische Typen benannt habe, hat wohl jeder von euch seinen Chef in eine Schublade packen können. Einen Chef hat schließlich jeder von uns, auch der CEO muss sich einem Aufsichtsrat oder Board gegenüber rechtfertigen. Auch der Papst muss, wenn auch etwas mehr spirituell, seinem Chef Rede und Antwort stehen - und sei es nur am Ende des gemeinsamen Weges... Ach ja, ich schreibe diesen Text am Osterwochenende, sollte sich jemand unter euch wundern.
Und mit all den Mitteln und Werkzeugen, die Führungskräften in modernen Unternehmen heute so zur Verfügung stehen, wie viel wisst ihr denn nun über die Arbeit, die eure Mitarbeiter so aktuell auf dem Tisch haben?
Ich kenne viele Abstimmungen, die diese Frage auf 100 % bringen sollen: Ich habe schon Confluence-Seiten erlebt, die ich wie ein Kleinkind wiederholen sollte und trotzdem ging Auftrag nach Auftrag in die Folge direkt herunterladen
Rücksprachen, One on Ones, monatliche Abgleichtermine über neue, laufende und abgeschlossene To-do. Dann noch Bonusvereinbarungen, die abgeglichen werden mit dem Ist an Erledigtem. Und schriftliche Listen, die jeden neuen Auftrag erfassen. Oder eben ein CRM. Oder ein nicht immer ideal konfiguriertes Salesforce. Genug geschwärztes Papier, sollte man meinen, damit eine Führungskraft sich ein Bild der Arbeitslast und der Aufgaben als auch der eigentlichen "daily work" machen kann. Frage eins: Muss ich das als Führungskraft überhaupt alles so sehr im Detail kennen? Frage zwei: Und wie viel Prozent dessen, was dein Mitarbeiter nun so den ganzen Tag macht, glaubst du, kennst du nun? Schlechte Nachricht: beide deiner Antworten sind falsch. Neuer Versuch, was die Aufgaben deiner Mitarbeiter angeht, wie viel davon weißt du? Schätze jetzt von 0 bis 100 Prozent.... und... hast du eine Zahl im Kopf? Wie viel Prozent der Arbeit deiner Mitarbeiter kennst du? Ok, ich löse: Du hast von mindestens 60 % keine Ahnung oder kannst dich, wenn du es z.B. in einem Gespräch mit deiner Führungskraft hast, keine Erinnerung mehr... Und, die schlechte Nachricht: es kann auch locker mehr als 60 % sein! Ich kann dich nun schon zweifeln und widersprechen hören, allerdings habe ich mir das nicht ausgedacht, es belegt eine aktuelle Studie.
HAL9000 / Bild-/Quelle: wikipedia.de
Jeder von euch kennt die verschiedenen Typen von Führungskräften: das Genie. Keiner macht ihm was vor. Er hat die Firma quasi gegründet. Kennt jedes Produkt aller Generationen auswendig und kann es, ganz wie MacGyver, mit einem Lötkolben in geringer Zeit sofort anfertigen. Oder der Strebsame. Noch nicht sein Leben lang in Führung, aber sehr bemüht. Kaum ein Ratgeber zum Thema Führungskraft, den er nicht sofort auswendig lernt. Somit wird jeden Monat eine neue Methodenkuh durchs Dorf gejagt. Und, als modernes Management-Phänomen: die Quote. An sich keine Ahnung, weder bereit noch aus eigenem Antrieb auf die Position gekommen und muss nun mit Führungskräfte-Schulungen und Führungsverantwortung das Beste aus dem Chaos machen, das sie hinterlässt. Und dann noch Mister "Is-mir-egal!". Egal, was der Mitarbeiter will, der Typ ist noch inkompetenter als Stromberg und daher ist ihm alles egal - aber er ist gezwungen, lange Listen von Protokollen, also internen Protokollen zu schreiben, um seinen Arsch zu retten, wenn die Bude plötzlich lichterloh brennt und er Schuld daran hat. Nein, nein, da geht ein Mitarbeiter über die Wupper, nur nicht er. Er hat ja immer klar gesagt, dass es genau so nicht geht, bla, bla, bla. Und da mittendrin sind sie, die Perlen, die guten Führungskräfte, denen der Job nur so zufliegt und die einfach alles richtig machen - und die von ihren Mitarbeitern dafür hochgelobt werden...
Obwohl ich hier pointiert und sehr übersichtlich schnell fünf klassische Typen benannt habe, hat wohl jeder von euch seinen Chef in eine Schublade packen können. Einen Chef hat schließlich jeder von uns, auch der CEO muss sich einem Aufsichtsrat oder Board gegenüber rechtfertigen. Auch der Papst muss, wenn auch etwas mehr spirituell, seinem Chef Rede und Antwort stehen - und sei es nur am Ende des gemeinsamen Weges... Ach ja, ich schreibe diesen Text am Osterwochenende, sollte sich jemand unter euch wundern.
Und mit all den Mitteln und Werkzeugen, die Führungskräften in modernen Unternehmen heute so zur Verfügung stehen, wie viel wisst ihr denn nun über die Arbeit, die eure Mitarbeiter so aktuell auf dem Tisch haben?
Ich kenne viele Abstimmungen, die diese Frage auf 100 % bringen sollen: Ich habe schon Confluence-Seiten erlebt, die ich wie ein Kleinkind wiederholen sollte und trotzdem ging Auftrag nach Auftrag in die Folge direkt herunterladen
13 Minuten
Was euch über Ostern und/oder beim Start in die Ferien oder Urlaub erwarten wird bzw. könnte - und warum es schon wieder so ein Chaos gibt!
Der Deutsche, der Reiseweltmeister. Jedes Mal, wenn in den letzten Jahren Lockerungen angekündigt wurden, stiegen Anfragen und Ticketverkäufe für die obligatorischen Lieblingsdomizile. Bestes Beispiel: Dass Lufthansa mit einer Boeing 747 von einem deutschen Flughafen nach Malle fliegt! Und da nun so gut wie alle Regelungen zum Fremd- und Eigenschutz von Corona seit ein paar Tagen der Vergangenheit angehören, wird dieses Ostern die Feuerprobe: für Flughäfen, für Airlines, für Dienstleister und somit auch für die Passagiere. Nehmt euch lieber was zu lesen mit, die Wartezeiten können auch sonst ganz schön den Start in den Urlaub vermiesen!
...auch Tegel hatte seine Killerschlangen - von der Currywurst bis zur Lufthansa-Billigtochter auf die letzte Sekunde! / Bild-/Quelle: privat
Ich habe jetzt nicht mit jedem internationalen Airport in Deutschland telefonisch gesprochen, ich habe hier nur ein paar exemplarische Daten zusammengetragen, damit ihr nicht sagen könnt, keiner hätte euch gewarnt.
Am BER bringt Geduld mit. Neben der Tatsache, dass dieser Airport bisher noch keinem Ansturm, egal von erwartet oder "unerwarteten" Passagiermassen standgehalten hat, kommt neben dem Problem "PAX" nun auch noch die "äußerst dünne Personaldecke" wieder mal zum tragen. Und man scheint nichts gelernt zu haben, aus den kleinen und doch wichtigen Corona-Flugreisemöglichkeiten gelernt zu haben! Nach wie vor fehlt es an Sicherheitspersonal und, wie in Berlin schon immer ein Problem gewesen, sind auch die Bodenabfertigungen, allen voraus wieder mal das Thema Gepäck, heillos überfordert und personell understaffed! Also wird der Schrottairport auch zu Ostern 2022 die Passagiere und Airlines wieder hochgradig frustrieren - alles wie immer!
Apropos BER: auch die Flugbereitschaft der Bundeswehr, die aktuell in Bonn stationiert ist, wird "mittelfristig", was zwischen einem und 25 Jahre alles bedeuten kann, Bonn als Standort aufgeben und komplett nach Berlin und dann leider eben auch an den BER ziehen. Ich bin gespannt, wie lange die Infrastruktur des BER dann benötigt, um das zugehörige Terminal, dass ja bewusst ein bisschen Abseits zu finden ist, richtig und echt und nicht nach dem Zufallsverfahren angeschlossen sein wird... aber das nur am Rande, das wird uns dieses Ostern am wenigsten in Berlin beschäftigen! Allerdings bin ich auf die dann entstehenden Kosten gespannt, wenn erst mal leer nach Bonn geflogen werden muss, um jemand abzuholen, der dann nach Berlin will!
Auch gibt es weitere Verzögerungen bei S21 in Südwesten der Republik. Hat man, aus den Augen aus dem Sinn, seit Jahren schon nichts mehr von der Chaotenbaustelle "S21" gehört, erfuhren wir die Tage, dass die S-Bahn-Linie 21, die vom super-duper-Chaosbahnhof zum Flughafen fahren soll, auf jeden Fall nicht im Jahr 2025 fertig wird. Und, wer ist nun wirklich und ganz in Echt überrascht? ... dachte ich mir doch... was ist das nur, mit Deutschland und dieser absoluten Inkompetenz bei Großprojekten?!
Auch der Kranich hat sich ein wenig verkalkuliert: konnte es letztes Jahr nicht schnell genug gehen, Piloten ab 55 freiwillig einen frühen Ruhestand schmackhaft zu machen, um sich mehr um die stillgelegten Flugzeuge zu kümmern und eben nicht auch noch um den teuren Personalstamm der Airline. Und nun? Ist 2022, der Deutsche und auch die Welt reisen wieder. Vor allem die NATS-Routen über den Atlantik sind wieder hochattraktiv und schon könnte es im Cockpit "eng" werden. Somit hat man mit einem Feuerlöscher in der Hand schnell reagiert und sich eine Zahl, man munkelt etwas zwischen 25 und 35, an Piloten verlängernd an den Konzern gebunden. Welcome on board of your Lufthansa Flight!
Ich für meinen Teil heule immer noch der geliebten A Folge direkt herunterladen
Der Deutsche, der Reiseweltmeister. Jedes Mal, wenn in den letzten Jahren Lockerungen angekündigt wurden, stiegen Anfragen und Ticketverkäufe für die obligatorischen Lieblingsdomizile. Bestes Beispiel: Dass Lufthansa mit einer Boeing 747 von einem deutschen Flughafen nach Malle fliegt! Und da nun so gut wie alle Regelungen zum Fremd- und Eigenschutz von Corona seit ein paar Tagen der Vergangenheit angehören, wird dieses Ostern die Feuerprobe: für Flughäfen, für Airlines, für Dienstleister und somit auch für die Passagiere. Nehmt euch lieber was zu lesen mit, die Wartezeiten können auch sonst ganz schön den Start in den Urlaub vermiesen!
...auch Tegel hatte seine Killerschlangen - von der Currywurst bis zur Lufthansa-Billigtochter auf die letzte Sekunde! / Bild-/Quelle: privat
Ich habe jetzt nicht mit jedem internationalen Airport in Deutschland telefonisch gesprochen, ich habe hier nur ein paar exemplarische Daten zusammengetragen, damit ihr nicht sagen könnt, keiner hätte euch gewarnt.
Am BER bringt Geduld mit. Neben der Tatsache, dass dieser Airport bisher noch keinem Ansturm, egal von erwartet oder "unerwarteten" Passagiermassen standgehalten hat, kommt neben dem Problem "PAX" nun auch noch die "äußerst dünne Personaldecke" wieder mal zum tragen. Und man scheint nichts gelernt zu haben, aus den kleinen und doch wichtigen Corona-Flugreisemöglichkeiten gelernt zu haben! Nach wie vor fehlt es an Sicherheitspersonal und, wie in Berlin schon immer ein Problem gewesen, sind auch die Bodenabfertigungen, allen voraus wieder mal das Thema Gepäck, heillos überfordert und personell understaffed! Also wird der Schrottairport auch zu Ostern 2022 die Passagiere und Airlines wieder hochgradig frustrieren - alles wie immer!
Apropos BER: auch die Flugbereitschaft der Bundeswehr, die aktuell in Bonn stationiert ist, wird "mittelfristig", was zwischen einem und 25 Jahre alles bedeuten kann, Bonn als Standort aufgeben und komplett nach Berlin und dann leider eben auch an den BER ziehen. Ich bin gespannt, wie lange die Infrastruktur des BER dann benötigt, um das zugehörige Terminal, dass ja bewusst ein bisschen Abseits zu finden ist, richtig und echt und nicht nach dem Zufallsverfahren angeschlossen sein wird... aber das nur am Rande, das wird uns dieses Ostern am wenigsten in Berlin beschäftigen! Allerdings bin ich auf die dann entstehenden Kosten gespannt, wenn erst mal leer nach Bonn geflogen werden muss, um jemand abzuholen, der dann nach Berlin will!
Auch gibt es weitere Verzögerungen bei S21 in Südwesten der Republik. Hat man, aus den Augen aus dem Sinn, seit Jahren schon nichts mehr von der Chaotenbaustelle "S21" gehört, erfuhren wir die Tage, dass die S-Bahn-Linie 21, die vom super-duper-Chaosbahnhof zum Flughafen fahren soll, auf jeden Fall nicht im Jahr 2025 fertig wird. Und, wer ist nun wirklich und ganz in Echt überrascht? ... dachte ich mir doch... was ist das nur, mit Deutschland und dieser absoluten Inkompetenz bei Großprojekten?!
Auch der Kranich hat sich ein wenig verkalkuliert: konnte es letztes Jahr nicht schnell genug gehen, Piloten ab 55 freiwillig einen frühen Ruhestand schmackhaft zu machen, um sich mehr um die stillgelegten Flugzeuge zu kümmern und eben nicht auch noch um den teuren Personalstamm der Airline. Und nun? Ist 2022, der Deutsche und auch die Welt reisen wieder. Vor allem die NATS-Routen über den Atlantik sind wieder hochattraktiv und schon könnte es im Cockpit "eng" werden. Somit hat man mit einem Feuerlöscher in der Hand schnell reagiert und sich eine Zahl, man munkelt etwas zwischen 25 und 35, an Piloten verlängernd an den Konzern gebunden. Welcome on board of your Lufthansa Flight!
Ich für meinen Teil heule immer noch der geliebten A Folge direkt herunterladen
11 Minuten
Omicron (BA.2) bringt den Durchbruch? Da wir uns alle damit durchseuchen und auch die Politik schon die Weichen dafür gestellt hat? Was für ein hilfloser Quatsch!
Die Müdigkeit der Pandemie gegenüber steigt gefühlt im Sekundentakt. Dass nun auch noch eine Variante aufgetaucht ist, die angeblich einen milderen Verlauf haben soll und auf den sich selbst der frühere Vollprofi und jetzt Gesundheitsminister Lauterbach in seiner Verzweiflung händeringend stürzt, macht mich, allein wegen des Zweckoptimismus schon mehr als nur misstrauisch. Dass sich keiner mehr stört und daher Abstand - eines der zwei wichtigsten Parameter zur Vermeidung von Ansteckung (Hint: das 2. könnte mit einer maskenähnlichen Gesichtsbedeckung über Mund und Nase zu tun haben und nicht mit einer durchlässigen OP-Maske!) mehr gehalten wird, interessiert gefühlt seit eineinhalb Jahren niemanden mehr. Hausrecht im Supermarkt, weil doch wieder zwei, drei ohne Maske herumlaufen? Geschenkt, wer will es sich schon mit den Kunden verprellen? Mal die (Berliner) Polizei rufen, um einen Verstoß zu melden? Da kann ich einen Blinden auch zum Abgrund tragen und ihm währenddessen Farben erklären, er würde es schneller verstehen und dann auch noch die Gesetzesgrundlage ohne Probleme selbstständig ermitteln. Aber alles nicht so schlimm, ab April 2022 ist die Welt SARS-Cov-frei. Da fallen alle Masken und die Winterklamotten gleich mit, schließlich gibt uns die Politik dann, in der Hoffnung auf einen Frühjahrseinbruch und der vermehrten Aufenthalts- und Unternehmungslustigkeit der Deutschen Corona-frei. Allerdings auch nur im Freien, was wohl ein wenig missverständlich kommuniziert wurde - ob da Jens Spahn noch mitgearbeitet hat? Ich will es gar nicht wissen! Auch gerade wegen des anstehenden Endes von Corona, die Einschläge kommen näher, die, in Teilen unfreiwillige Durchseuchung der BRD hat begonnen, der BMG-Masterplan, vormals Impfen, jetzt Anstecken, läuft auf Hochtouren. Aber: wie ist denn nun der leichte Verlauf von Omicron, wahrscheinlich BA.2? Ein kleiner unfreiwilliger Tatsachenbericht, wie es ist, sich - unabsichtlich und quasi unbeteiligt! - mit Omicron angesteckt zu haben und wie "leicht" der leichte Verlauf definitiv nicht ist - nur weil die tödliche Komponente oder der schwere monatelange Krankenhausaufenthalt in vielen Fällen fehlt!
Seit Beginn der Testerei nicht eine Fehltestung - und dann bringt das Kind DAS aus der Kita mit - danke, liebe gründlich testende andere Eltern! / Bild-/Quelle: privat
Ich frage mal für einen Freund: Wenn ihr Kinder habt und diese in den letzten Monaten und Wochen weiter regelmäßig, sofern eure Häuser noch geöffnet waren oder nicht radikal an den Öffnungszeiten geschraubt haben, täglich in die Kita gebracht habt: hattet ihr ein gutes Gefühl, wenn ihr, wahlweise täglich oder in etwas unregelmäßigeren Zyklen, die Testergebnisse der Coronatests der Kleinen vorzeigen musstet? Ich schon. Wenn auch sehr zum Bedauern unseres Nachwuchses.
Dieser hat die Nasentests relativ schnell zu hassen gelernt, da Papa tatsächlich versuchte, nicht nur am unteren Rand auf die Schnelle ein wenig Sekret zu sammeln. Übertrieben finde ich die generische Anleitung, die 1:1 den "richtigen" Tests für Erwachsenen entnommen wurde: 2,5 cm in die Nase? Eines Kleinkinds? Soll das eine Lobotomie werden und für bleibende Schäden sorgen? WTF?
Da waren, wenn sie auch immer mit einem schlechten Image daher kamen, die Lollipop-Tests ein Geschenk! Wohl für einige zutreffend, viele haben zumindest im Infektionsfall eine sehr zuverlässige Trefferquote der Infektion.
Wenn ihr das selbst testen wollt, ruft von zerforschung.org schnelltesttest.de über euer Handy auf und scannt einfach den Barcode von eurem Nasen-Schnelltest. Um wenn ihr schon dabei seid, scannt auch mal eure Box mit den Nasen Folge direkt herunterladen
Die Müdigkeit der Pandemie gegenüber steigt gefühlt im Sekundentakt. Dass nun auch noch eine Variante aufgetaucht ist, die angeblich einen milderen Verlauf haben soll und auf den sich selbst der frühere Vollprofi und jetzt Gesundheitsminister Lauterbach in seiner Verzweiflung händeringend stürzt, macht mich, allein wegen des Zweckoptimismus schon mehr als nur misstrauisch. Dass sich keiner mehr stört und daher Abstand - eines der zwei wichtigsten Parameter zur Vermeidung von Ansteckung (Hint: das 2. könnte mit einer maskenähnlichen Gesichtsbedeckung über Mund und Nase zu tun haben und nicht mit einer durchlässigen OP-Maske!) mehr gehalten wird, interessiert gefühlt seit eineinhalb Jahren niemanden mehr. Hausrecht im Supermarkt, weil doch wieder zwei, drei ohne Maske herumlaufen? Geschenkt, wer will es sich schon mit den Kunden verprellen? Mal die (Berliner) Polizei rufen, um einen Verstoß zu melden? Da kann ich einen Blinden auch zum Abgrund tragen und ihm währenddessen Farben erklären, er würde es schneller verstehen und dann auch noch die Gesetzesgrundlage ohne Probleme selbstständig ermitteln. Aber alles nicht so schlimm, ab April 2022 ist die Welt SARS-Cov-frei. Da fallen alle Masken und die Winterklamotten gleich mit, schließlich gibt uns die Politik dann, in der Hoffnung auf einen Frühjahrseinbruch und der vermehrten Aufenthalts- und Unternehmungslustigkeit der Deutschen Corona-frei. Allerdings auch nur im Freien, was wohl ein wenig missverständlich kommuniziert wurde - ob da Jens Spahn noch mitgearbeitet hat? Ich will es gar nicht wissen! Auch gerade wegen des anstehenden Endes von Corona, die Einschläge kommen näher, die, in Teilen unfreiwillige Durchseuchung der BRD hat begonnen, der BMG-Masterplan, vormals Impfen, jetzt Anstecken, läuft auf Hochtouren. Aber: wie ist denn nun der leichte Verlauf von Omicron, wahrscheinlich BA.2? Ein kleiner unfreiwilliger Tatsachenbericht, wie es ist, sich - unabsichtlich und quasi unbeteiligt! - mit Omicron angesteckt zu haben und wie "leicht" der leichte Verlauf definitiv nicht ist - nur weil die tödliche Komponente oder der schwere monatelange Krankenhausaufenthalt in vielen Fällen fehlt!
Seit Beginn der Testerei nicht eine Fehltestung - und dann bringt das Kind DAS aus der Kita mit - danke, liebe gründlich testende andere Eltern! / Bild-/Quelle: privat
Ich frage mal für einen Freund: Wenn ihr Kinder habt und diese in den letzten Monaten und Wochen weiter regelmäßig, sofern eure Häuser noch geöffnet waren oder nicht radikal an den Öffnungszeiten geschraubt haben, täglich in die Kita gebracht habt: hattet ihr ein gutes Gefühl, wenn ihr, wahlweise täglich oder in etwas unregelmäßigeren Zyklen, die Testergebnisse der Coronatests der Kleinen vorzeigen musstet? Ich schon. Wenn auch sehr zum Bedauern unseres Nachwuchses.
Dieser hat die Nasentests relativ schnell zu hassen gelernt, da Papa tatsächlich versuchte, nicht nur am unteren Rand auf die Schnelle ein wenig Sekret zu sammeln. Übertrieben finde ich die generische Anleitung, die 1:1 den "richtigen" Tests für Erwachsenen entnommen wurde: 2,5 cm in die Nase? Eines Kleinkinds? Soll das eine Lobotomie werden und für bleibende Schäden sorgen? WTF?
Da waren, wenn sie auch immer mit einem schlechten Image daher kamen, die Lollipop-Tests ein Geschenk! Wohl für einige zutreffend, viele haben zumindest im Infektionsfall eine sehr zuverlässige Trefferquote der Infektion.
Wenn ihr das selbst testen wollt, ruft von zerforschung.org schnelltesttest.de über euer Handy auf und scannt einfach den Barcode von eurem Nasen-Schnelltest. Um wenn ihr schon dabei seid, scannt auch mal eure Box mit den Nasen Folge direkt herunterladen
12 Minuten
Es ist März und die Flugsaison fängt wieder an! Endlich!
Seitdem ich fliege, nehme ich mir jedes Jahr vor, nicht in die Winterpause zu gehen. Hat doch, wie ich aus Hessen weiß, das Fliegen im Winter magische Momente. Ruhige Luft, keine Turbulenzen. Eben nur das wenige Tageslicht. Und das Risiko, dank großer eingeschneiter Flächen schnell die Orientierung zu verlieren. Wobei das in 2022 Geschichte ist, neben dem Blick nach draußen unterstützt mindestens ein GPS mit Karte auf dem Tablet oder sogar fest im Flieger verbaut. Und trotzdem: Seitdem ich in Hessen meine fliegerischen Zelte abgebaut habe, war ich im Winter nicht mehr in der Luft. Ja, wenn der Weg zum Airport weiter ist, sind die wenigen hellen Stunden plötzlich wertvoll - und nicht nur für das Thema Fliegen. Und wenn mal alles passt, kommt das Wetter in die Quere oder ein plötzlicher erneuter Wintereinbruch mit Eis und Schnee. Also: Aussitzen bis Anfang April und dann einfach frei fliegen? Kann man machen, sollte aber nicht alles sein!
Final Approach EDDF 25L-R Winter 2007 / Bild-/Quelle: privat
Fliegen sieht deshalb so einfach aus, weil man sich als Pilot seiner Verantwortung bewusst ist und deshalb, ob vorgeschrieben oder nicht, im Training bleibt. Somit ist man möglichen Pannen und sich einschleichenden Fehlern einen Schritt voraus und vermeidet deren Entstehung schon an der Wurzel.
Dazu gehört ein, vielleicht eigenartig anmutendes Winterprogramm: Bevor Simulationen und die notwendige Hardware eher unbezahlbar waren, saß man in seinem Sessel im warmen Wohnzimmer und hat eine typische Situation im Geiste durchgespielt: Stehe vor Halle B, erbitte rollen. Und schon hat man sich geistig-virtuell auf den Weg gemacht. Dann der Abflug: Klappen gesetzt wie vom Verein vorgesehen, korrekte Geschwindigkeit für den Lift-Off? Platzrunde grob im Kopf? Bei der Landung die Geduld zum Ausschweben mitgebracht oder, bei kurzer Piste, ein Ranschleppen an den Pistenanfang oder eine perfekte Punktladung durchgeführt?
Auch übt man den Stall, also den Strömungsabriss. Horn pfeift, Steuerhorn nach vorne, Gas rein, Abfangen. Und das bei möglich wenig Höhenverlust. Steilkurven, mit Nase auf Höhe des Horizonts und Ausleiten per Kompass. Rechts rum, links rum. 45 Grad, 60 Grad. Und, mein Liebling, das Quer- und Seitenruder über Kreuz legen und mit rasanter Geschwindigkeit Höhe abbauen - nichts geht über Slippen.
Dann noch zwei Notsituationen: Im Flug bleibt der Motor stehen. Jetzt heißt es, die Geschwindigkeit für bestes Gleiten im Kopf zu haben und die Maschine umgehend auf diese zu trimmen. Und ein passendes Landefeld zu finden. Im Winter, mit Schnee und teils Nebel über Wiesenflächen oder auch kleinen Waldstücken, eine echte Herausforderung.
Dann der Klassiker: beim Start, kurz nach dem Abheben, irgendwo zwischen 500 und 800 Fuß: Motorausfall. Wenden fällt aus, zu langsam, zu tief. Also, was tun? Wo ist die Lücke im Wald, wo die rettende Wiese?
Dieses mentale Training ist Gold wert.
Noch besser natürlich die passende Ausstattung und ein realistischer Simulator. Realistisch bezieht sich hier dann auf die Flugeigenschaften und die zugrunde liegende Physik, weniger auf die Hochglanz-Texturen von Boden und Städten!
Und dann geht es, meist im März, wenn sich das Frühjahr deutlich am Horizont zeigt, mit Fluglehrer zum Freiflug. Als ich meinen Flugschein gemacht habe, war das meistens noch freiwillig und ich hatte gelegentlich auch Diskussionen, ob es wirklich nötig ist. Mittlerweile ist es bei vielen Vereinen Voraussetzungen, um überhaupt noch an einen Schlüssel einer Maschine zu kommen.
Das Programm, die Dauer und auch der Inhalt sind unterschiedlich, gibt es hierfür zur Abwechslung keine EU-weite Vorschrift oder eine deutsche Verschlimmbesserung in einer Verordnung.
Schön, da sich hier meist die ersten Fehler einschleichen, ist ein gemeinsamer Check am Flieger. Unter den Flügeln checken, ob die Mutte Folge direkt herunterladen
Seitdem ich fliege, nehme ich mir jedes Jahr vor, nicht in die Winterpause zu gehen. Hat doch, wie ich aus Hessen weiß, das Fliegen im Winter magische Momente. Ruhige Luft, keine Turbulenzen. Eben nur das wenige Tageslicht. Und das Risiko, dank großer eingeschneiter Flächen schnell die Orientierung zu verlieren. Wobei das in 2022 Geschichte ist, neben dem Blick nach draußen unterstützt mindestens ein GPS mit Karte auf dem Tablet oder sogar fest im Flieger verbaut. Und trotzdem: Seitdem ich in Hessen meine fliegerischen Zelte abgebaut habe, war ich im Winter nicht mehr in der Luft. Ja, wenn der Weg zum Airport weiter ist, sind die wenigen hellen Stunden plötzlich wertvoll - und nicht nur für das Thema Fliegen. Und wenn mal alles passt, kommt das Wetter in die Quere oder ein plötzlicher erneuter Wintereinbruch mit Eis und Schnee. Also: Aussitzen bis Anfang April und dann einfach frei fliegen? Kann man machen, sollte aber nicht alles sein!
Final Approach EDDF 25L-R Winter 2007 / Bild-/Quelle: privat
Fliegen sieht deshalb so einfach aus, weil man sich als Pilot seiner Verantwortung bewusst ist und deshalb, ob vorgeschrieben oder nicht, im Training bleibt. Somit ist man möglichen Pannen und sich einschleichenden Fehlern einen Schritt voraus und vermeidet deren Entstehung schon an der Wurzel.
Dazu gehört ein, vielleicht eigenartig anmutendes Winterprogramm: Bevor Simulationen und die notwendige Hardware eher unbezahlbar waren, saß man in seinem Sessel im warmen Wohnzimmer und hat eine typische Situation im Geiste durchgespielt: Stehe vor Halle B, erbitte rollen. Und schon hat man sich geistig-virtuell auf den Weg gemacht. Dann der Abflug: Klappen gesetzt wie vom Verein vorgesehen, korrekte Geschwindigkeit für den Lift-Off? Platzrunde grob im Kopf? Bei der Landung die Geduld zum Ausschweben mitgebracht oder, bei kurzer Piste, ein Ranschleppen an den Pistenanfang oder eine perfekte Punktladung durchgeführt?
Auch übt man den Stall, also den Strömungsabriss. Horn pfeift, Steuerhorn nach vorne, Gas rein, Abfangen. Und das bei möglich wenig Höhenverlust. Steilkurven, mit Nase auf Höhe des Horizonts und Ausleiten per Kompass. Rechts rum, links rum. 45 Grad, 60 Grad. Und, mein Liebling, das Quer- und Seitenruder über Kreuz legen und mit rasanter Geschwindigkeit Höhe abbauen - nichts geht über Slippen.
Dann noch zwei Notsituationen: Im Flug bleibt der Motor stehen. Jetzt heißt es, die Geschwindigkeit für bestes Gleiten im Kopf zu haben und die Maschine umgehend auf diese zu trimmen. Und ein passendes Landefeld zu finden. Im Winter, mit Schnee und teils Nebel über Wiesenflächen oder auch kleinen Waldstücken, eine echte Herausforderung.
Dann der Klassiker: beim Start, kurz nach dem Abheben, irgendwo zwischen 500 und 800 Fuß: Motorausfall. Wenden fällt aus, zu langsam, zu tief. Also, was tun? Wo ist die Lücke im Wald, wo die rettende Wiese?
Dieses mentale Training ist Gold wert.
Noch besser natürlich die passende Ausstattung und ein realistischer Simulator. Realistisch bezieht sich hier dann auf die Flugeigenschaften und die zugrunde liegende Physik, weniger auf die Hochglanz-Texturen von Boden und Städten!
Und dann geht es, meist im März, wenn sich das Frühjahr deutlich am Horizont zeigt, mit Fluglehrer zum Freiflug. Als ich meinen Flugschein gemacht habe, war das meistens noch freiwillig und ich hatte gelegentlich auch Diskussionen, ob es wirklich nötig ist. Mittlerweile ist es bei vielen Vereinen Voraussetzungen, um überhaupt noch an einen Schlüssel einer Maschine zu kommen.
Das Programm, die Dauer und auch der Inhalt sind unterschiedlich, gibt es hierfür zur Abwechslung keine EU-weite Vorschrift oder eine deutsche Verschlimmbesserung in einer Verordnung.
Schön, da sich hier meist die ersten Fehler einschleichen, ist ein gemeinsamer Check am Flieger. Unter den Flügeln checken, ob die Mutte Folge direkt herunterladen
9 Minuten
Anpassungen und Änderungen am ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com-Blog ab Mitte März
Es wurde ja auch Zeit. Themen und Schwerpunkte haben sich verschoben, neue Leser sprangen auf und wieder ab, da der Themenmix nicht immer ganz klar war. Also nutzte ich die letzten Wochen und Monate, tief gebeugt über Weblogs und Statistiken, um herauszubekommen, welche Themen euch gefallen und wann ich hohe Besucher- und Zugriffszahlen habe. Und es kristallisierten sich schnell zwei Schwerpunktbereiche raus: Führungsthemen und alles rund ums Fliegen. Aber auch Technik und Alltägliches ist euer Ding, auch hier scheine ich eure Interessen, vor allen durch den Mix der Produkte und meiner lockeren Schreibe zu treffen... aber... was heißt das jetzt für meinen Blog und Podcast?
Alles neu macht der März: Bannerbild und Themenschwerpunkte sowie neue Reiter auf der Webseite / Bild-/Quelle: privat
Ich habe mittlerweile über 550 veröffentlichte Blogposts. Dazu über 200 Podcast-Folgen live. Ich habe euch über diverse Posts hinweg meinen Weg und meine Überlegungen, von WordPress.com wegzugehen und meinen Blog in die eigenen Hände zu nehmen, beschrieben. Ihr wisst, wie zum Beispiel mit den Google Pixel Buds, dass ich Produkte nicht von Pressestellen geschenkt bekomme, um euch daraus eine Lobhudelei zu basteln und den Verkauf nach oben zu treiben.
Und heute möchte ich euch mitnehmen zu den Neuerungen und Änderungen, die meinem Blog und meinem Podcast ab Mitte März widerfahren werden.
Zuerst, und das wir mit Jahren Verspätung, einen völlig verzweifelten Kollegen am meisten erfreuen, nehme ich Abschied von meinem Lieblings-Banner-Bild, der "ich darf das"-Fotografie. Und, um das zum Abschied erneut darzustellen: das Bild war weder gestellt noch groß vorbereitet.
Damit möchte ich, auch im Hinblick auf all die anderen Anpassungen, das nötige bisschen Ernsthaftigkeit und auch Seriosität auf meine Startseite bringen - immerhin ist es der erste Kontakt, wenn ich über Empfehlung oder dank Suchmaschinen gefunden werde.
Auch habe ich, wie vielen von euch aufgefallen ist, in den letzten Wochen und Monaten bereits meine Themenschwerpunkte verändert.
Und das kam bei euch gut an - was mich freut! Ein Dank an euch!
Inspiriert durch ein paar Beobachtungen aus erster Hand, nämlich meiner, habe ich mich des Themas Quotenfrau angenommen. Die aktuelle Regierung will dieses Thema, Lücken zu füllen, wo an sich keine sind, weiter durch eine stringentere Regelung vorantreiben, ignorierend, dass die Damen für diese Positionen aber nicht an Bäumen wachsen.
Somit wird jede, egal ob engagiert oder eben aufgrund Geschlecht und Gesetzeslage gierende Dame immer den Quotenbeigeschmack mitbringen. Wie schade, im Jahr 2022 sollten aufstrebende und qualifizierte Frauen in der Wirtschaft an sich nicht mehr die Minderheit stellen und auch keine politisch fehlerhaft ambitionierte "Starthilfe" benötigen.
Schließlich, und das hatte ich auch mitbehandelt, werden durch diese Wettbewerbsverzerrung auch kompetente Frauen durch das Modell Quote an der eigenen Karriereplanung behindert und übergangen.
Aber, das Thema polarisiert - und ich möchte mich bei den vielen weiblichen Forennutzern bedanken, die mich tageweise bei diversen Suchmaschinen aus dem Nichts auf die ersten Positionen gebracht haben. Macht weiter so, für mich ist das Thema Quotenfrau auch noch nicht erledigt!
Gleichwohl, und auch wirklich zu meiner Überraschung, kamen meine Themen und Thesen zum Thema Führung bei euch hervorragend an. Und da mein eigenes WordPress meine neuen Blogs auch auf LinkedIn und Xing bewirbt, habe ich mich entschieden, dies zu einem neuen und ersten Schwerpunktthema hier auf ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com zu machen.
Das zweite Thema ist ein Dauerbrenner bei euch, und nicht weniger faszinierend: Fliegen.
Ähnlich wie ich beim Thema Führung auf meine jahrzehntelange Erfahr Folge direkt herunterladen
Es wurde ja auch Zeit. Themen und Schwerpunkte haben sich verschoben, neue Leser sprangen auf und wieder ab, da der Themenmix nicht immer ganz klar war. Also nutzte ich die letzten Wochen und Monate, tief gebeugt über Weblogs und Statistiken, um herauszubekommen, welche Themen euch gefallen und wann ich hohe Besucher- und Zugriffszahlen habe. Und es kristallisierten sich schnell zwei Schwerpunktbereiche raus: Führungsthemen und alles rund ums Fliegen. Aber auch Technik und Alltägliches ist euer Ding, auch hier scheine ich eure Interessen, vor allen durch den Mix der Produkte und meiner lockeren Schreibe zu treffen... aber... was heißt das jetzt für meinen Blog und Podcast?
Alles neu macht der März: Bannerbild und Themenschwerpunkte sowie neue Reiter auf der Webseite / Bild-/Quelle: privat
Ich habe mittlerweile über 550 veröffentlichte Blogposts. Dazu über 200 Podcast-Folgen live. Ich habe euch über diverse Posts hinweg meinen Weg und meine Überlegungen, von WordPress.com wegzugehen und meinen Blog in die eigenen Hände zu nehmen, beschrieben. Ihr wisst, wie zum Beispiel mit den Google Pixel Buds, dass ich Produkte nicht von Pressestellen geschenkt bekomme, um euch daraus eine Lobhudelei zu basteln und den Verkauf nach oben zu treiben.
Und heute möchte ich euch mitnehmen zu den Neuerungen und Änderungen, die meinem Blog und meinem Podcast ab Mitte März widerfahren werden.
Zuerst, und das wir mit Jahren Verspätung, einen völlig verzweifelten Kollegen am meisten erfreuen, nehme ich Abschied von meinem Lieblings-Banner-Bild, der "ich darf das"-Fotografie. Und, um das zum Abschied erneut darzustellen: das Bild war weder gestellt noch groß vorbereitet.
Damit möchte ich, auch im Hinblick auf all die anderen Anpassungen, das nötige bisschen Ernsthaftigkeit und auch Seriosität auf meine Startseite bringen - immerhin ist es der erste Kontakt, wenn ich über Empfehlung oder dank Suchmaschinen gefunden werde.
Auch habe ich, wie vielen von euch aufgefallen ist, in den letzten Wochen und Monaten bereits meine Themenschwerpunkte verändert.
Und das kam bei euch gut an - was mich freut! Ein Dank an euch!
Inspiriert durch ein paar Beobachtungen aus erster Hand, nämlich meiner, habe ich mich des Themas Quotenfrau angenommen. Die aktuelle Regierung will dieses Thema, Lücken zu füllen, wo an sich keine sind, weiter durch eine stringentere Regelung vorantreiben, ignorierend, dass die Damen für diese Positionen aber nicht an Bäumen wachsen.
Somit wird jede, egal ob engagiert oder eben aufgrund Geschlecht und Gesetzeslage gierende Dame immer den Quotenbeigeschmack mitbringen. Wie schade, im Jahr 2022 sollten aufstrebende und qualifizierte Frauen in der Wirtschaft an sich nicht mehr die Minderheit stellen und auch keine politisch fehlerhaft ambitionierte "Starthilfe" benötigen.
Schließlich, und das hatte ich auch mitbehandelt, werden durch diese Wettbewerbsverzerrung auch kompetente Frauen durch das Modell Quote an der eigenen Karriereplanung behindert und übergangen.
Aber, das Thema polarisiert - und ich möchte mich bei den vielen weiblichen Forennutzern bedanken, die mich tageweise bei diversen Suchmaschinen aus dem Nichts auf die ersten Positionen gebracht haben. Macht weiter so, für mich ist das Thema Quotenfrau auch noch nicht erledigt!
Gleichwohl, und auch wirklich zu meiner Überraschung, kamen meine Themen und Thesen zum Thema Führung bei euch hervorragend an. Und da mein eigenes WordPress meine neuen Blogs auch auf LinkedIn und Xing bewirbt, habe ich mich entschieden, dies zu einem neuen und ersten Schwerpunktthema hier auf ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com zu machen.
Das zweite Thema ist ein Dauerbrenner bei euch, und nicht weniger faszinierend: Fliegen.
Ähnlich wie ich beim Thema Führung auf meine jahrzehntelange Erfahr Folge direkt herunterladen
17 Minuten
Das Ende einer fast vierzigjährigen Beziehung: Good Bye, Sparkasse Regensburg! "How insecure is this company?" (Jerry Seinfeld)
Wer so wie ich Mitte vierzig ist, kennt sie noch, die roten Keramik-Sparschweine mit dem weißen S-Logo darauf. Keine Grundschule entging dem persönlichen Besuch der Sparkassenmitarbeiter. Immer Männer. Grauer Mantel, Einheitsscheitel. Meist Brille und gefühlt immer kurz vor dem Renteneintritt. Anzug in Braun oder ebenfalls Grau, braune Krawatte. Es war also 28. Oktober, der Weltspartag. Und wer in seinem Sparschwein ein paar Mark dabei hatte, konnte sich ein Spielzeug aussuchen. Ich habe immer die Knete genommen. Rot, wie das Logo der Sparkasse. Damit hatte ich am meisten Spaß. Und dank des jährlichen Mitmachens kam ich so in jungen Jahren zu meinem ersten Sparbuch. Mit damals lächerlichen acht Prozent Zinsen, meine Eltern schimpften immer darüber, dass es vor ein paar Jahren noch zwölf Prozent waren, aber die kommen wohl nie wieder. Wie recht sie doch damit haben sollten... Aber was sollte man im Landkreis Regensburg schon an Bank wählen? Zwar hatte der Markt, ich glaube mich sogar an eine Dresdner Bank erinnern zu können, schon zu bieten, bevor die Raiffeisen nicht prominent auf den Marktplatz baute? Es gab auch eine Vereinsbank, an sich keine Gehminute von der Sparkasse entfernt - aber da gehen ja nur Firmen hin. Und wer von Opa und Oma ein Postsparen geschenkt bekommen hatte, lerne schon in jungen Jahren, lange bevor DHL Zustellungen grundlos abbricht und Pakete in maximal entfernte Ablage-Geschäfte schleppte, diese Firma zu hassen.
Sparkasse Regensburg - Bild-/Quelle: sparkasse-regensburg.de
Aber ich hatte als treuer Kunde in jungen Jahren noch mehrere erste Male mit meiner Sparkasse. Nach dem Sparbuch kam das erste Girokonto. Noch mit einer S-Card für Schüler, Abhebungen begrenzt und Saldo vorausgesetzt nur im eigenen Bankenbereich. Daraus wurde mit zunehmendem Alter die erste ec-Karte, die heute noch so genannt wird, obwohl es sie offiziell seit Jahren nicht mehr gibt, Stichwort: girocard. Und es war auch die erste Karte, die ich in meinem bisherigen Leben verloren hatte. Irgendwo zwischen Nordgaustraße und Donaueinkaufszentrum, einfach weg. Da galt es damals, das durch ein Tastentelefon und nun auch im adretten grün verfügbare Festnetz zu einer Filialöffnungszeit für teure Minutenpreise über den Verlust und die hoffentlich kostenlose Sperrung sowie den Antrag auf eine neue Karte zeitnah zu erreichen. Aber, ich hatte Glück im Unglück: auch Jahrzehnte später hatte keiner versucht, mit dieser Karte eine Abhebung vorzunehmen. Leider hat sie auch keiner gefunden und sie mir zurückgegeben.
Dann kam meine erste Kreditkarte. Eine MasterCard. Viel Papierkrieg für den Antrag, viele Stempel der Filiale, sechs Wochen Wartezeit, bis ich per Brief von der Sparkasse informiert wurde, dass ich sie vor Ort abholen kann.
Dazwischen kam das, wer kennt es noch, erste Scheckbuch. 25 Schecks, Leder-Imitat-Hülle mit S-Logo inklusive. Es bedurfte eines Besuchs der Landeshauptstadt und dort des Fernsehturms, und endlich einen Scheck loszubekommen.
Auch im Studium profitierte man sehr als Sparkassenkunde: egal, wo einen das Semester oder Praxisaufgaben hin verschlugen, die Sparkasse war schon da. Und, ungestört der Strukturen im Hintergrund, ging kostenfrei jeder Geldautomat.
Auch als mich mein Arbeitsplatz für gute zehn Jahre ins ferne Hessen zog, für mich änderte sich, außer einer 09402-Vorwahl, wenn ich meinen Betreuer anrufen wollte, nichts.
Und mit ersten regelmäßigen Einkommen kam das erste Depot. Von der Tochter Deka. Papier davon halte ich bis heute. Leider nicht wegen ihrer Qualität, sondern weil der Glaube, dass sie noch mal an meinen Einstandspreis steigen könnten, tief in mir sitzt.
Mittlerweile hatte ich mein Sparkassen-Konto an meine neuen Bedürfnisse angepasst: keine "ec-Karte" mehr, Schecks kennt und nimmt, so meine V Folge direkt herunterladen
Wer so wie ich Mitte vierzig ist, kennt sie noch, die roten Keramik-Sparschweine mit dem weißen S-Logo darauf. Keine Grundschule entging dem persönlichen Besuch der Sparkassenmitarbeiter. Immer Männer. Grauer Mantel, Einheitsscheitel. Meist Brille und gefühlt immer kurz vor dem Renteneintritt. Anzug in Braun oder ebenfalls Grau, braune Krawatte. Es war also 28. Oktober, der Weltspartag. Und wer in seinem Sparschwein ein paar Mark dabei hatte, konnte sich ein Spielzeug aussuchen. Ich habe immer die Knete genommen. Rot, wie das Logo der Sparkasse. Damit hatte ich am meisten Spaß. Und dank des jährlichen Mitmachens kam ich so in jungen Jahren zu meinem ersten Sparbuch. Mit damals lächerlichen acht Prozent Zinsen, meine Eltern schimpften immer darüber, dass es vor ein paar Jahren noch zwölf Prozent waren, aber die kommen wohl nie wieder. Wie recht sie doch damit haben sollten... Aber was sollte man im Landkreis Regensburg schon an Bank wählen? Zwar hatte der Markt, ich glaube mich sogar an eine Dresdner Bank erinnern zu können, schon zu bieten, bevor die Raiffeisen nicht prominent auf den Marktplatz baute? Es gab auch eine Vereinsbank, an sich keine Gehminute von der Sparkasse entfernt - aber da gehen ja nur Firmen hin. Und wer von Opa und Oma ein Postsparen geschenkt bekommen hatte, lerne schon in jungen Jahren, lange bevor DHL Zustellungen grundlos abbricht und Pakete in maximal entfernte Ablage-Geschäfte schleppte, diese Firma zu hassen.
Sparkasse Regensburg - Bild-/Quelle: sparkasse-regensburg.de
Aber ich hatte als treuer Kunde in jungen Jahren noch mehrere erste Male mit meiner Sparkasse. Nach dem Sparbuch kam das erste Girokonto. Noch mit einer S-Card für Schüler, Abhebungen begrenzt und Saldo vorausgesetzt nur im eigenen Bankenbereich. Daraus wurde mit zunehmendem Alter die erste ec-Karte, die heute noch so genannt wird, obwohl es sie offiziell seit Jahren nicht mehr gibt, Stichwort: girocard. Und es war auch die erste Karte, die ich in meinem bisherigen Leben verloren hatte. Irgendwo zwischen Nordgaustraße und Donaueinkaufszentrum, einfach weg. Da galt es damals, das durch ein Tastentelefon und nun auch im adretten grün verfügbare Festnetz zu einer Filialöffnungszeit für teure Minutenpreise über den Verlust und die hoffentlich kostenlose Sperrung sowie den Antrag auf eine neue Karte zeitnah zu erreichen. Aber, ich hatte Glück im Unglück: auch Jahrzehnte später hatte keiner versucht, mit dieser Karte eine Abhebung vorzunehmen. Leider hat sie auch keiner gefunden und sie mir zurückgegeben.
Dann kam meine erste Kreditkarte. Eine MasterCard. Viel Papierkrieg für den Antrag, viele Stempel der Filiale, sechs Wochen Wartezeit, bis ich per Brief von der Sparkasse informiert wurde, dass ich sie vor Ort abholen kann.
Dazwischen kam das, wer kennt es noch, erste Scheckbuch. 25 Schecks, Leder-Imitat-Hülle mit S-Logo inklusive. Es bedurfte eines Besuchs der Landeshauptstadt und dort des Fernsehturms, und endlich einen Scheck loszubekommen.
Auch im Studium profitierte man sehr als Sparkassenkunde: egal, wo einen das Semester oder Praxisaufgaben hin verschlugen, die Sparkasse war schon da. Und, ungestört der Strukturen im Hintergrund, ging kostenfrei jeder Geldautomat.
Auch als mich mein Arbeitsplatz für gute zehn Jahre ins ferne Hessen zog, für mich änderte sich, außer einer 09402-Vorwahl, wenn ich meinen Betreuer anrufen wollte, nichts.
Und mit ersten regelmäßigen Einkommen kam das erste Depot. Von der Tochter Deka. Papier davon halte ich bis heute. Leider nicht wegen ihrer Qualität, sondern weil der Glaube, dass sie noch mal an meinen Einstandspreis steigen könnten, tief in mir sitzt.
Mittlerweile hatte ich mein Sparkassen-Konto an meine neuen Bedürfnisse angepasst: keine "ec-Karte" mehr, Schecks kennt und nimmt, so meine V Folge direkt herunterladen
1 Stunde 57 Minuten
Die Drei Super-S der PodCast mit der Ausgabe Januar, Februar und März 2022 - drei wunderbare Nachrichtenmonate in einem Podcast (daher auch ein wenig länger als sonst!)
Wir haben ein fast zweistündiges Potpourri an Themen! Unser DJ Gotschi hat News, Sven seine Rants und Steve die #StasiGEZSteuer... euch wird hier mit Sicherheit nicht langweilig! Viel Spaß!
Und wem es zu lange dauert, der Podcast ist umfangreich durch Kapitelmarken schön zum Querhören gedacht!
Viel Spaß - und bitte immer her mit euren Rückmeldungen und Themenvorschlägen!
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Wir haben ein fast zweistündiges Potpourri an Themen! Unser DJ Gotschi hat News, Sven seine Rants und Steve die #StasiGEZSteuer... euch wird hier mit Sicherheit nicht langweilig! Viel Spaß!
Und wem es zu lange dauert, der Podcast ist umfangreich durch Kapitelmarken schön zum Querhören gedacht!
Viel Spaß - und bitte immer her mit euren Rückmeldungen und Themenvorschlägen!
Folge direkt herunterladen
17 Minuten
Nach der Frage der Loyalität nun die Frage, wie viel Engagement, Neudeutsch, Commitment kann man von Mitarbeitern verlangen?
Ein Bereich, in dem ich tätig war, wurde von einem anderen übernommen. Dessen Chef, und vor allem sein Ruf, war mir wohlbekannt, und obwohl ich, dank meines Rufes, mir auch einen anderen Job oder Bereich oder auch eine andere Aufgabe hätte aussuchen können, habe ich mich für den Wechsel entschieden. Wurde mir doch eine Rolle als Teamleiter angeboten, würde ich eine erfolgreiche Übernahme der Tätigkeit meines aktuellen Bereiches managen und zumindest die Hand voll Know-how-Träger zu einem Wechsel überzeugen. Letztes war einfach, Erster erwies sich schnell als Karotte, die man mir per Angel vor die Nase hängte, die ich aber nie erreichen würde. Dementsprechend fuhr ich mein Engagement, ohne Schaden für meine Person oder meinen Ruf zurück und wurde schon bald für eine neue Stelle angesprochen. Jedoch blieb schon damals, logischerweise, für mich die Frage zurück: wie viel Engagement, was heute Commitment heißt, kann eine Führungskraft von ihren Mitarbeitern erwarten?
Ich unterstelle, dass ihr alle wisst, was als Erstes kommt, um die Eingangsfrage zu beantworten: klar, der Blick in den Arbeitsvertrag. Und in die Stellenbeschreibung. Ersteres, auch mit dem dort abgedruckten Gehalt, ich weiß, für einige von euch nur Schmerzensgeld, und der Rolle, in die ihr angestellt wurdet, ein klarer erster Blick über die Anforderungen. Merkregel, mal ganz platt runtergebrochen: die Erwartungen an einen Sachbearbeiter für 50.000 € im Jahr brutto sind weniger als einen Fachmann für 87.000 € im Jahr brutto.
Details hierzu können durch einen Abgleich der Stellenbeschreibung erkannt werden, auch meist in Anlehnung oder als Voraussetzung eines jeweiligen Schul- oder Hochschulabschlusses. Da kann ein Kaufmann IHK mit 55.000 € brutto im Jahr das Ende der Gehaltstabelle erreicht haben. Wohingegen ein Volkswirt bei einer Versicherung mit gut abgeschlossenem Studium nicht unter 100.000 € einsteigen wird und eine jährliche Bonuserwartung, wenn auch diese an gewisse Variablen gebunden ist, hat.
Aber was ist nun mit Commitment? Für das wirklich ganz rudimentäre, was eigentlich durch den Verstand vorgegeben sein sollte, müsst ihr noch mal in den Arbeitsvertrag sehen. Da gibt es Wettbewerbsausschluss-Klauseln, keine (selbstständige) Nebentätigkeit, die in Konkurrenz mit dem Arbeitgeber tritt oder auch den Geheimnisverrat des eigenen Arbeitnehmers an die Konkurrenz oder, tatsächlich so heute noch in einigen Verträgen zu finden, an befeindete oder befreundete Geheimdienste.
Da ihr sicherlich alle vor Unterzeichnung euren Vertrag mit dem Arbeitgeber im Detail gelesen habt, muss ich euch hierzu nichts sagen. Aber: die Feierlaune, nach dem Motto, wenn das alles ist, was ich meinem AG schulde, bin ich fein raus, muss ich euch verderben. Da kommt schon noch ein wenig mehr!
Jetzt gibt es noch die Erwartungen eurer Führungskraft: dass man nicht oder bestenfalls bis ein paar Wochen nach eurer Einarbeitung nicht alles haarklein kontrollieren muss. Auf euch muss, mit Kompetenz und dem Verstehen, wie der Arbeitgeber tickt, Verlass sein. Schließlich will auch keiner Mikromanagement pur!
Dann wünscht sich eine Firma und auch eure Führungskraft ein gewisses Engagement, weiter dazulernen zu wollen. Da darf es mal eine Schulung sein, da werden interne Maßnahmen angeboten oder über renommierte Partner aus Lehre oder Wirtschaft mit anerkanntem Zertifikat Fort- und Weiterbildungen angeboten.
Und dann kommt da die viel zitierte "extra Meile", die man gehen kann: mal ne Überstunde, wenn ein wichtiger Auftrag kurzfristig reinkommt. Auch kommt es schon mal vor, dass der Kollege seit drei Wochen krank ist und man dessen Aufgaben mitübernimmt und daher immer ein wenig länger sitzt.
Mal einen Samstag im Büro verbringen, dafür den Schreibtisch und die Inbox leer haben. Theoretis Folge direkt herunterladen
Ein Bereich, in dem ich tätig war, wurde von einem anderen übernommen. Dessen Chef, und vor allem sein Ruf, war mir wohlbekannt, und obwohl ich, dank meines Rufes, mir auch einen anderen Job oder Bereich oder auch eine andere Aufgabe hätte aussuchen können, habe ich mich für den Wechsel entschieden. Wurde mir doch eine Rolle als Teamleiter angeboten, würde ich eine erfolgreiche Übernahme der Tätigkeit meines aktuellen Bereiches managen und zumindest die Hand voll Know-how-Träger zu einem Wechsel überzeugen. Letztes war einfach, Erster erwies sich schnell als Karotte, die man mir per Angel vor die Nase hängte, die ich aber nie erreichen würde. Dementsprechend fuhr ich mein Engagement, ohne Schaden für meine Person oder meinen Ruf zurück und wurde schon bald für eine neue Stelle angesprochen. Jedoch blieb schon damals, logischerweise, für mich die Frage zurück: wie viel Engagement, was heute Commitment heißt, kann eine Führungskraft von ihren Mitarbeitern erwarten?
Ich unterstelle, dass ihr alle wisst, was als Erstes kommt, um die Eingangsfrage zu beantworten: klar, der Blick in den Arbeitsvertrag. Und in die Stellenbeschreibung. Ersteres, auch mit dem dort abgedruckten Gehalt, ich weiß, für einige von euch nur Schmerzensgeld, und der Rolle, in die ihr angestellt wurdet, ein klarer erster Blick über die Anforderungen. Merkregel, mal ganz platt runtergebrochen: die Erwartungen an einen Sachbearbeiter für 50.000 € im Jahr brutto sind weniger als einen Fachmann für 87.000 € im Jahr brutto.
Details hierzu können durch einen Abgleich der Stellenbeschreibung erkannt werden, auch meist in Anlehnung oder als Voraussetzung eines jeweiligen Schul- oder Hochschulabschlusses. Da kann ein Kaufmann IHK mit 55.000 € brutto im Jahr das Ende der Gehaltstabelle erreicht haben. Wohingegen ein Volkswirt bei einer Versicherung mit gut abgeschlossenem Studium nicht unter 100.000 € einsteigen wird und eine jährliche Bonuserwartung, wenn auch diese an gewisse Variablen gebunden ist, hat.
Aber was ist nun mit Commitment? Für das wirklich ganz rudimentäre, was eigentlich durch den Verstand vorgegeben sein sollte, müsst ihr noch mal in den Arbeitsvertrag sehen. Da gibt es Wettbewerbsausschluss-Klauseln, keine (selbstständige) Nebentätigkeit, die in Konkurrenz mit dem Arbeitgeber tritt oder auch den Geheimnisverrat des eigenen Arbeitnehmers an die Konkurrenz oder, tatsächlich so heute noch in einigen Verträgen zu finden, an befeindete oder befreundete Geheimdienste.
Da ihr sicherlich alle vor Unterzeichnung euren Vertrag mit dem Arbeitgeber im Detail gelesen habt, muss ich euch hierzu nichts sagen. Aber: die Feierlaune, nach dem Motto, wenn das alles ist, was ich meinem AG schulde, bin ich fein raus, muss ich euch verderben. Da kommt schon noch ein wenig mehr!
Jetzt gibt es noch die Erwartungen eurer Führungskraft: dass man nicht oder bestenfalls bis ein paar Wochen nach eurer Einarbeitung nicht alles haarklein kontrollieren muss. Auf euch muss, mit Kompetenz und dem Verstehen, wie der Arbeitgeber tickt, Verlass sein. Schließlich will auch keiner Mikromanagement pur!
Dann wünscht sich eine Firma und auch eure Führungskraft ein gewisses Engagement, weiter dazulernen zu wollen. Da darf es mal eine Schulung sein, da werden interne Maßnahmen angeboten oder über renommierte Partner aus Lehre oder Wirtschaft mit anerkanntem Zertifikat Fort- und Weiterbildungen angeboten.
Und dann kommt da die viel zitierte "extra Meile", die man gehen kann: mal ne Überstunde, wenn ein wichtiger Auftrag kurzfristig reinkommt. Auch kommt es schon mal vor, dass der Kollege seit drei Wochen krank ist und man dessen Aufgaben mitübernimmt und daher immer ein wenig länger sitzt.
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19 Minuten
Wie viel Loyalität kann man von Mitarbeitern verlangen?
Eine spannende Frage: Was kann ich als Kollege, als Führungskraft und auch als Unternehmen von meinen Mitarbeitern, Kollegen oder Angestellten an Loyalität erwarten? Für das Unternehmen ist das schnell geklärt: siehe Arbeitsvertrag und die ungeschriebenen Gesetze, die sich in dem Unternehmen entwickelt haben - auch wenn letztere nicht immer unbedingt schnell und einfach zu durchschauen oder zu verstehen sind. Als Kollege gilt eigentlich: wie du mir, so ich dir. Allerdings jetzt nicht mit dem Messer in der Hosentasche, sondern auf professioneller Art und Weise. Und als Führungskraft? Auch hier wieder ein Blick in geltende Gesetze und den Arbeitsvertrag. Aber: war es das denn wirklich schon? Und welche Missverständnisse ergeben sich, wenn zwei oder mehr Menschen mit guter, neutraler oder auch negativer Einstellung aufeinandertreffen?
Stell dir vor, du hast eine Kollegin. Lassen wir die einfach mal was studiert haben, was sie nicht für ihren aktuellen Job braucht, so was wie was Naturwissenschaftliches. Und statt wie die vielen Kommilitonen entschließt sie sich, nicht ins Banken- oder Versicherungswesen zu gehen. Vielleicht, weil sie schlichtweg nicht gut genug ist. Vielleicht, weil sie das Studium auf Druck der Eltern eingeschlagen hat. Vielleicht auch, weil sie für Lehramt oder eine Versicherung einfach nicht gut genug ist. Wie auch immer, das Studium hilft ihr nun mal nicht für den aktuellen Job. Aber hey, das schöne ist, dass ihr zwei privat gut befreundet seid. Da nimmst du dir schon mal ein paar Stunden Zeit, um ihr zu erklären, was sie nicht kann, um zu verstehen, womit sie in ihrem Leben noch nie zu tun hatte und sie in eine Verkaufssoftware einzuführen, von der sich noch nicht mal das Kürzel "CRM" versteht. Aber wofür sind Freunde schon da? Auf gleicher Ebene, im gleichen Unternehmen? Da hilft man sich eben.
Und jetzt lass ein Neuzeitphänomen zuschlagen, dass nicht die Besten, die Begabtesten oder auch die, die Firmen-interne Tests bestehen oder ihren Führungskräften besonders positiv aufgefallen sind, nach oben bringt, sondern irgendeine weltfremde, da eben auch politisch motivierte Quotenregelung. Und schon ist sie deine Chefin. Mit Diensthandy. Einzelbüro. Kann sich plötzlich einen Firmenwagen aussuchen. Mit Tankkarte. Und muss ständig, statt einen Plausch oder den Gang zur Kantine mit dir anzutreten, in wichtige Steering Boards, Strategierunden und pünktliche Zulieferungen für die GF-Runde sicherstellen.
Und weil sie dich nicht vergisst und dir in gewissermaßen auch was schuldet, darfst du dir im Rahmen deiner Kompetenzen nach dem Wünsch-dir-was deinen neuen Arbeitsplatz zusammenbauen. Gut, mit allen Punkten und auch der Gehaltsvorstellung ist sie nicht immer deiner Meinung, aber ihr werdet euch einig. Also, Kundengewinnung und Neukundenakquise. Vertragsmanagement. Und, aus Vertrauen und persönlichen Beweggründen kannst du hier für die jährliche Bonusregelung selbst deine Ziele festlegen. Und dein fixes Ziel, dass du dir gibst und das sie unwissend und blind unterschreibt und somit in Stein meißelt ist, mit all dem Aufwand, den Reisen quer durch Europa und den Kosten, um einen neuen Kunden zu gewinnen und zu binden, steht da: ein Kunde pro Jahr.
Lasst uns nun über Loyalität reden, einfach aus dem Bauchgefühl heraus. Die Kollegin konnte ja nichts für ihre Beförderung, vielleicht waren alle anderen Damen auf dem Flur bereits auf legalem Weg in ihre Führungsrolle gekommen und so musste die Wahl auf sie fallen. Dafür kann sie also nichts, aber loyal dem Unternehmen gegenüber ist sie angetreten. Mit Sicherheit hat auch das neue Gehalt, die Gespräche mit den Geschäftsführern und ihrem Chef als auch aufmunternde Worte eines Freundes hier mitgeholfen.
Ihr Freund und Kollege war definitiv loyal, ihr und auch der Firma gegenüber: hat sie an die Hand genommen, hat ihr Produkte und Systeme erklärt und sie s Folge direkt herunterladen
Eine spannende Frage: Was kann ich als Kollege, als Führungskraft und auch als Unternehmen von meinen Mitarbeitern, Kollegen oder Angestellten an Loyalität erwarten? Für das Unternehmen ist das schnell geklärt: siehe Arbeitsvertrag und die ungeschriebenen Gesetze, die sich in dem Unternehmen entwickelt haben - auch wenn letztere nicht immer unbedingt schnell und einfach zu durchschauen oder zu verstehen sind. Als Kollege gilt eigentlich: wie du mir, so ich dir. Allerdings jetzt nicht mit dem Messer in der Hosentasche, sondern auf professioneller Art und Weise. Und als Führungskraft? Auch hier wieder ein Blick in geltende Gesetze und den Arbeitsvertrag. Aber: war es das denn wirklich schon? Und welche Missverständnisse ergeben sich, wenn zwei oder mehr Menschen mit guter, neutraler oder auch negativer Einstellung aufeinandertreffen?
Stell dir vor, du hast eine Kollegin. Lassen wir die einfach mal was studiert haben, was sie nicht für ihren aktuellen Job braucht, so was wie was Naturwissenschaftliches. Und statt wie die vielen Kommilitonen entschließt sie sich, nicht ins Banken- oder Versicherungswesen zu gehen. Vielleicht, weil sie schlichtweg nicht gut genug ist. Vielleicht, weil sie das Studium auf Druck der Eltern eingeschlagen hat. Vielleicht auch, weil sie für Lehramt oder eine Versicherung einfach nicht gut genug ist. Wie auch immer, das Studium hilft ihr nun mal nicht für den aktuellen Job. Aber hey, das schöne ist, dass ihr zwei privat gut befreundet seid. Da nimmst du dir schon mal ein paar Stunden Zeit, um ihr zu erklären, was sie nicht kann, um zu verstehen, womit sie in ihrem Leben noch nie zu tun hatte und sie in eine Verkaufssoftware einzuführen, von der sich noch nicht mal das Kürzel "CRM" versteht. Aber wofür sind Freunde schon da? Auf gleicher Ebene, im gleichen Unternehmen? Da hilft man sich eben.
Und jetzt lass ein Neuzeitphänomen zuschlagen, dass nicht die Besten, die Begabtesten oder auch die, die Firmen-interne Tests bestehen oder ihren Führungskräften besonders positiv aufgefallen sind, nach oben bringt, sondern irgendeine weltfremde, da eben auch politisch motivierte Quotenregelung. Und schon ist sie deine Chefin. Mit Diensthandy. Einzelbüro. Kann sich plötzlich einen Firmenwagen aussuchen. Mit Tankkarte. Und muss ständig, statt einen Plausch oder den Gang zur Kantine mit dir anzutreten, in wichtige Steering Boards, Strategierunden und pünktliche Zulieferungen für die GF-Runde sicherstellen.
Und weil sie dich nicht vergisst und dir in gewissermaßen auch was schuldet, darfst du dir im Rahmen deiner Kompetenzen nach dem Wünsch-dir-was deinen neuen Arbeitsplatz zusammenbauen. Gut, mit allen Punkten und auch der Gehaltsvorstellung ist sie nicht immer deiner Meinung, aber ihr werdet euch einig. Also, Kundengewinnung und Neukundenakquise. Vertragsmanagement. Und, aus Vertrauen und persönlichen Beweggründen kannst du hier für die jährliche Bonusregelung selbst deine Ziele festlegen. Und dein fixes Ziel, dass du dir gibst und das sie unwissend und blind unterschreibt und somit in Stein meißelt ist, mit all dem Aufwand, den Reisen quer durch Europa und den Kosten, um einen neuen Kunden zu gewinnen und zu binden, steht da: ein Kunde pro Jahr.
Lasst uns nun über Loyalität reden, einfach aus dem Bauchgefühl heraus. Die Kollegin konnte ja nichts für ihre Beförderung, vielleicht waren alle anderen Damen auf dem Flur bereits auf legalem Weg in ihre Führungsrolle gekommen und so musste die Wahl auf sie fallen. Dafür kann sie also nichts, aber loyal dem Unternehmen gegenüber ist sie angetreten. Mit Sicherheit hat auch das neue Gehalt, die Gespräche mit den Geschäftsführern und ihrem Chef als auch aufmunternde Worte eines Freundes hier mitgeholfen.
Ihr Freund und Kollege war definitiv loyal, ihr und auch der Firma gegenüber: hat sie an die Hand genommen, hat ihr Produkte und Systeme erklärt und sie s Folge direkt herunterladen
11 Minuten
01. Februar 2022, Ändere Dein Passwort Tag - warum es dieses Jahr wichtiger ist als jemals zuvor und warum das Passwort alleine nicht mehr die Welt rettet!
Ich hinke schon wieder hinterher, daher mit leichter Verspätung dieses wichtige Thema: Alle Jahre wieder kommt der erste Februar - und damit die Erinnerung, dass an diesem Tag der "Wechsle-Dein-Passwort"-Tag ist. Und selten war es so wichtig, wie heute! Mit Attacken von allen Seiten, Malware, Phishing, Accountübernahmen und Bankzugangsbetrügereien. Parallel dazu reagieren die Anbieter, allen voran die "big 5", Google, Meta, Microsoft, Apple und amazon, in dem sie nun durchgehend, neben der Pflicht, ein gutes Passwort für die Dienste zu vergeben, auch 2FA, Zwei-Faktor-Authentisierung, anbieten, in Teilen auch verpflichtend erwarten. Aktuell ist dies Stand der Technik und auch ich möchte euch, wo auch immer möglich, die Aktivierung des zweiten Faktors an Herz legen. Aber: vernachlässigt trotzdem das gute alte Passwort nicht!
FIDO-Keys in verschiedener Ausführung / Bild-/Quelle: privat
Ihr kennt sie alle, die Tricks, ein Passwort selbst zu generieren: Nimm bekannte Worte und "schreibe" sie anders. So wird aus Lastkraftwagenfahrer der La$tKra%tvväg3nVahrer. Allerdings, für die Jungs, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Accounts zu hacken und damit mittlerweile auf billige Serverbänke aus der Cloud für ein paar Dollar per Zeiteinheit oder im Monatsabo zurückgreifen können, ist das nur eine Verzögerung um wenige Minuten, bis auch diese Art der Passwörter gehakt sind.
Da auch Social Engineering heutzutage durch eine Google Suche vervollständigt werden kann, Vorsicht vor Jahresdaten oder Vornamen der Liebsten, dem eigenen Geburtstag und allen Daten, die du mal über Social Media gepostet hast. Geht davon aus, dass die alle in diversen Datenbanken mit Verknüpfung zu deinem Namen und sämtliche Aliase, die du online benutzt, gespeichert und irgendwo im oder unter dem Darknet zu finden sind.
Dann gibt es immer noch den Tipp, beliebige Worte aus dem Duden, Fremdwörterlexikon, English- oder Lateinwörterbuch, was eben griffbereit ist, mit individueller Groß- und Kleinschreibung zu kombinieren. Hier gewinnen, Achtung, nicht verwechseln, zwei Faktoren: die erreichte Länge, die es zumindest für Halbprofis ab einem zeitlichen Aufwand uninteressant macht und somit zu einem Abbruch führt. Du bist nicht der einzige Kandidat, der hier parallel durch die Cloud gejagt wird, dann lieber für einen dickeren Fisch die CPU-Time opfern. Und, als Zweites, die Zufälligkeit der ausgewählten Wörter. Nachteilig: Kombinationen dieser Art musst du doch wieder an einem unbekannten Ort aufschreiben.
Wer so richtig auf Nummer sicher gehen will, hat zwei Optionen: die "kleine", mit einem Passwortgenerator auf Nummer sicher zu gehen, um jeden persönlichen Einschlag in die Generierung von sicheren Passwörtern zu vermeiden. Eine gute Quelle hierzu, neben einer Google-Suche, ist die Seite von datenschutz.org, hier gibt es neben einem kostenfreien Passwort-Generator Infos über sichere Passwörter und warum diese sinnvoll und notwendig sind als auch einen Passwort-Tresor. Klickt euch mal durch!
Wer eine All-in-One-Lösung möchte, greife sich einen Passwortmanager. Hier ist für jeden Geldbeutel und für jede Anforderung was dabei. Als bekannteste Open-Source-Lösung sei hier KeePass genannt. Eine sichere und tolle Offline-Lösung, allerdings mit gewissen Nachteilen: kein automatisches Ausfüllen, zum Beispiel durch eine Browser-Erweiterung. Und ein wenig Fummeln, um alles selbst einzurichten, hast du auch. Aber: alles für die Sicherheit.
Kostenpflichtige Vertreter sind etwa Folge direkt herunterladen
Ich hinke schon wieder hinterher, daher mit leichter Verspätung dieses wichtige Thema: Alle Jahre wieder kommt der erste Februar - und damit die Erinnerung, dass an diesem Tag der "Wechsle-Dein-Passwort"-Tag ist. Und selten war es so wichtig, wie heute! Mit Attacken von allen Seiten, Malware, Phishing, Accountübernahmen und Bankzugangsbetrügereien. Parallel dazu reagieren die Anbieter, allen voran die "big 5", Google, Meta, Microsoft, Apple und amazon, in dem sie nun durchgehend, neben der Pflicht, ein gutes Passwort für die Dienste zu vergeben, auch 2FA, Zwei-Faktor-Authentisierung, anbieten, in Teilen auch verpflichtend erwarten. Aktuell ist dies Stand der Technik und auch ich möchte euch, wo auch immer möglich, die Aktivierung des zweiten Faktors an Herz legen. Aber: vernachlässigt trotzdem das gute alte Passwort nicht!
FIDO-Keys in verschiedener Ausführung / Bild-/Quelle: privat
Ihr kennt sie alle, die Tricks, ein Passwort selbst zu generieren: Nimm bekannte Worte und "schreibe" sie anders. So wird aus Lastkraftwagenfahrer der La$tKra%tvväg3nVahrer. Allerdings, für die Jungs, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Accounts zu hacken und damit mittlerweile auf billige Serverbänke aus der Cloud für ein paar Dollar per Zeiteinheit oder im Monatsabo zurückgreifen können, ist das nur eine Verzögerung um wenige Minuten, bis auch diese Art der Passwörter gehakt sind.
Da auch Social Engineering heutzutage durch eine Google Suche vervollständigt werden kann, Vorsicht vor Jahresdaten oder Vornamen der Liebsten, dem eigenen Geburtstag und allen Daten, die du mal über Social Media gepostet hast. Geht davon aus, dass die alle in diversen Datenbanken mit Verknüpfung zu deinem Namen und sämtliche Aliase, die du online benutzt, gespeichert und irgendwo im oder unter dem Darknet zu finden sind.
Dann gibt es immer noch den Tipp, beliebige Worte aus dem Duden, Fremdwörterlexikon, English- oder Lateinwörterbuch, was eben griffbereit ist, mit individueller Groß- und Kleinschreibung zu kombinieren. Hier gewinnen, Achtung, nicht verwechseln, zwei Faktoren: die erreichte Länge, die es zumindest für Halbprofis ab einem zeitlichen Aufwand uninteressant macht und somit zu einem Abbruch führt. Du bist nicht der einzige Kandidat, der hier parallel durch die Cloud gejagt wird, dann lieber für einen dickeren Fisch die CPU-Time opfern. Und, als Zweites, die Zufälligkeit der ausgewählten Wörter. Nachteilig: Kombinationen dieser Art musst du doch wieder an einem unbekannten Ort aufschreiben.
Wer so richtig auf Nummer sicher gehen will, hat zwei Optionen: die "kleine", mit einem Passwortgenerator auf Nummer sicher zu gehen, um jeden persönlichen Einschlag in die Generierung von sicheren Passwörtern zu vermeiden. Eine gute Quelle hierzu, neben einer Google-Suche, ist die Seite von datenschutz.org, hier gibt es neben einem kostenfreien Passwort-Generator Infos über sichere Passwörter und warum diese sinnvoll und notwendig sind als auch einen Passwort-Tresor. Klickt euch mal durch!
Wer eine All-in-One-Lösung möchte, greife sich einen Passwortmanager. Hier ist für jeden Geldbeutel und für jede Anforderung was dabei. Als bekannteste Open-Source-Lösung sei hier KeePass genannt. Eine sichere und tolle Offline-Lösung, allerdings mit gewissen Nachteilen: kein automatisches Ausfüllen, zum Beispiel durch eine Browser-Erweiterung. Und ein wenig Fummeln, um alles selbst einzurichten, hast du auch. Aber: alles für die Sicherheit.
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14 Minuten
Von wegen faule und inkompetente Mitarbeiter ruinieren die Firma - toxische Chefs sind das schlimmste Übel!
Ich bin immer gerne bei Veranstaltungen dabei, die den Mitarbeiter als den einzig Schuldigen identifizieren. Rechtsanwälte, die dir die Faulen und Dummen über Board werfen, damit der Rest des Ladens läuft? Ja, wirklich - kann es nicht sein, dass deren Führungskraft das größere Problem darstellt? Oder auch der typisch-toxische Mitarbeiter, der seine Kollegen mit runterzieht: Er ist faul, aber schleimheilig (sorry, meine Wortkreation!) und wickelt seine Führungskraft um den Finger. Er machts nichts, aber alle seine Kollegen müssen das ausbaden. Er leistet nicht, blendet aber den Chef als Überflieger. Wirklich? Wäre die Welt so einfach, würde es kein einziges Unternehmen mehr auf der Welt geben! Und andersherum ist noch schlimmer: toxische Chefs, die alles um einen herum vergiften, nur um selbst besser dazustehen...!
Endlich auf Netflix: The Office! / Bild-/Quelle: IMAGO/Cinema Publishers Collection
Stromberg - muss ich mehr sagen? Er taugt leider für alles...
Manche toxischen und aktuell noch potenziellen Mitarbeiter auf höheren Ebene lassen sich ganz einfach vermeiden: durch gutes Hinsehen, Misstrauen und ein paar, wenn auch leicht energischen oder unverschämten Fragen: Nehmen wir, als halbfiktives Beispiel, einen angeblichen Super-Vertriebler, MBA, dessen Lebenslauf über ein halbes Jahr in den Unterlagen eines auch eher mittelmäßigen Firmenchef versackt - um dann in weiteren drei Monaten ausgegraben und völlig problemlos für das Unternehmen gewinnen lässt, da der Kandidat aktuell kein weiteres Angebot hat.
Bin ich wirklich der Einzige, der durch folgende Fakten rote Alarmlichter blinken sieht? Super-Vertriebler, seit neun Monaten kein Angebot? Abgesehen davon interessiert mich sein vorhergehendes Unternehmen. Dort mal anzurufen trauen sich einfach zu wenig Leute, es ist immer wieder erstaunlich, was ehemalige Sekretariate und Vorgesetzte plötzlich alles loswerden wollen. Einfach mal ausprobieren, mehr als ein Nein oder ein Auflegen passiert nie! Eher mehr, aber "Pssst!", offiziell ist das ja alles nicht!
Bleiben wir bei meinem halbfiktiven Beispiel : Es gibt nun mal zu viele Vertriebler, die heute mit einem teuren, aber leider nur billigen Standard-MBA aus irgendeiner Hochschule dieser Welt gespuckt werden. Und die, abgesehen von den schlechtesten Dummsprüchen ("Ich führe einen VIP-Club ein...!") der Siebzigerjahre und den immer gleichen vier Formeln, die bloß ihren Bonus in die Höhe treiben, nichts auf dem Kasten haben. Aber dafür das Glas Honig, um den halbschlechten CEO um den Finger zu wickeln. Kein Wunder, wen der sich nicht fragt, warum so eine Koryphäe nach neun Monaten immer noch problemlos verfügbar ist... Déjà-vu!
Und jetzt denke mal jeder an seinen schlechtesten Chef in der bisherigen Karriere: war der streng? Ungerecht? Konnte man es ihm nicht recht machen und sowieso was immer nur alles Dreck, was du abgeliefert hast? Vielleicht auch noch cholerisch? Oder nie da, praktisch ein Fernlenker, ein Hubschrauber-Führer? Oder ein ChefChef-Einschleimer?
Das kann, selbst in Summe, muss aber noch kein toxischer Chef sein. Aber... was macht so einen Typus an sich aus und wie kann man ihn vermeiden?
Einfachstes Indiz und in Brillianz und Einfachheit nicht zu überbieten: dein zukünftiger Chef hat es nicht nötig, in deinem Vorstellungsgespräch aufzutauchen. Und du merkst an den Reaktionen von HR und seinem Vertreter, dass da nicht eine Beerdigung des besten Freundes, eine Verspätung des Linienfliegers oder ein kurzfristig dringender Kundentermin in die Quere gekommen ist. Einfach die Antennen ausfahren und auch mal nachfragen, wann denn ein Kennenlernen im Vorfeld machbar wäre, wenn dir hier was komisch vorkommt; zur Sicherheit noch mal bei kununu und LinkedIn die Firma und/oder Chef oder gleich bei Google googlen, Folge direkt herunterladen
Ich bin immer gerne bei Veranstaltungen dabei, die den Mitarbeiter als den einzig Schuldigen identifizieren. Rechtsanwälte, die dir die Faulen und Dummen über Board werfen, damit der Rest des Ladens läuft? Ja, wirklich - kann es nicht sein, dass deren Führungskraft das größere Problem darstellt? Oder auch der typisch-toxische Mitarbeiter, der seine Kollegen mit runterzieht: Er ist faul, aber schleimheilig (sorry, meine Wortkreation!) und wickelt seine Führungskraft um den Finger. Er machts nichts, aber alle seine Kollegen müssen das ausbaden. Er leistet nicht, blendet aber den Chef als Überflieger. Wirklich? Wäre die Welt so einfach, würde es kein einziges Unternehmen mehr auf der Welt geben! Und andersherum ist noch schlimmer: toxische Chefs, die alles um einen herum vergiften, nur um selbst besser dazustehen...!
Endlich auf Netflix: The Office! / Bild-/Quelle: IMAGO/Cinema Publishers Collection
Stromberg - muss ich mehr sagen? Er taugt leider für alles...
Manche toxischen und aktuell noch potenziellen Mitarbeiter auf höheren Ebene lassen sich ganz einfach vermeiden: durch gutes Hinsehen, Misstrauen und ein paar, wenn auch leicht energischen oder unverschämten Fragen: Nehmen wir, als halbfiktives Beispiel, einen angeblichen Super-Vertriebler, MBA, dessen Lebenslauf über ein halbes Jahr in den Unterlagen eines auch eher mittelmäßigen Firmenchef versackt - um dann in weiteren drei Monaten ausgegraben und völlig problemlos für das Unternehmen gewinnen lässt, da der Kandidat aktuell kein weiteres Angebot hat.
Bin ich wirklich der Einzige, der durch folgende Fakten rote Alarmlichter blinken sieht? Super-Vertriebler, seit neun Monaten kein Angebot? Abgesehen davon interessiert mich sein vorhergehendes Unternehmen. Dort mal anzurufen trauen sich einfach zu wenig Leute, es ist immer wieder erstaunlich, was ehemalige Sekretariate und Vorgesetzte plötzlich alles loswerden wollen. Einfach mal ausprobieren, mehr als ein Nein oder ein Auflegen passiert nie! Eher mehr, aber "Pssst!", offiziell ist das ja alles nicht!
Bleiben wir bei meinem halbfiktiven Beispiel : Es gibt nun mal zu viele Vertriebler, die heute mit einem teuren, aber leider nur billigen Standard-MBA aus irgendeiner Hochschule dieser Welt gespuckt werden. Und die, abgesehen von den schlechtesten Dummsprüchen ("Ich führe einen VIP-Club ein...!") der Siebzigerjahre und den immer gleichen vier Formeln, die bloß ihren Bonus in die Höhe treiben, nichts auf dem Kasten haben. Aber dafür das Glas Honig, um den halbschlechten CEO um den Finger zu wickeln. Kein Wunder, wen der sich nicht fragt, warum so eine Koryphäe nach neun Monaten immer noch problemlos verfügbar ist... Déjà-vu!
Und jetzt denke mal jeder an seinen schlechtesten Chef in der bisherigen Karriere: war der streng? Ungerecht? Konnte man es ihm nicht recht machen und sowieso was immer nur alles Dreck, was du abgeliefert hast? Vielleicht auch noch cholerisch? Oder nie da, praktisch ein Fernlenker, ein Hubschrauber-Führer? Oder ein ChefChef-Einschleimer?
Das kann, selbst in Summe, muss aber noch kein toxischer Chef sein. Aber... was macht so einen Typus an sich aus und wie kann man ihn vermeiden?
Einfachstes Indiz und in Brillianz und Einfachheit nicht zu überbieten: dein zukünftiger Chef hat es nicht nötig, in deinem Vorstellungsgespräch aufzutauchen. Und du merkst an den Reaktionen von HR und seinem Vertreter, dass da nicht eine Beerdigung des besten Freundes, eine Verspätung des Linienfliegers oder ein kurzfristig dringender Kundentermin in die Quere gekommen ist. Einfach die Antennen ausfahren und auch mal nachfragen, wann denn ein Kennenlernen im Vorfeld machbar wäre, wenn dir hier was komisch vorkommt; zur Sicherheit noch mal bei kununu und LinkedIn die Firma und/oder Chef oder gleich bei Google googlen, Folge direkt herunterladen
11 Minuten
Gute Vorsätze zum Jahresende? Oder doch lieber zum Jahresanfang? Ein kleiner Tipp zum Jahresende!
Das Jahr neigt sich in großen Schritten entgegen und ich kann die Vorsätze schon wieder hören! Mehr Sport! Weniger Arbeit! Gesündere Ernährung... und ich kenne sie alle, die Ausreden, die sich langsam aber sich ab der zweiten oder spätestens der dritten Januarwoche einschleichen: zu viel zu tun, zu wenig Zeit, das Fitnessstudio ist zu weit weg, das ständige Vorkochen dauert viel zu lange und bringt auch nichts... ok, ich kann euch weder ins Studio fahren noch die Arbeit für euch erledigen - aber für das Kochen habe ich einen Lifehack, #Kartoffelschälen!
WunderPeeler - und der Monsieur Cuisine (oder auch der Thermomix) kann Kartoffeln und Karotten schälen! Bild-/Quelle: privat
https://zopb4l.podcaster.de/download/195_20211231_ichbindochnichthierumbeliebtzusein_com_WunderPeeler_und_Neujahresgruesse.mp3
Mein erster (nachgemachter) Thermomix kam von Aldi. Obwohl meine Filiale in Erlangen immer alles, egal wie beliebt, noch abends vorrätig hatte, war der tatsächlich bereits morgens nach wenigen Minuten ausverkauft. Ein Rundruf in nahe gelegene Aldi-Filialen ergab ein absolut identisches Bild. Auch in meiner Heimatstatdt - nichts zu machen. Also: sollte dieser Trend für wenig Geld wirklich an mir vorrüberziehen?
Fürs Erste ja! In der Oberpfalz und Franken kein Gerät mehr zu bekommen. Welch Frustration. Aber bei einem Einkauf in Berlin kurz vor Weihnachten ein paar Wochen später, siehe da, vier Stück - und nun auch noch ein paar Euro günstiger. Fragt nicht, wie ich das alles mit der Bahn und nur einem kleinen Handgepäck-Trolley nach Erlangen bekommen habe!
Der Thermi hat mir treue Dienste geleistet - bis er sich eines Tages beim Fisch dünsten selbst in die Luft gejagt hat. Aber, das schöne an der Aldi-Garanie, ich hatte ein paar Tage später sofort ein Austauschgerät.
Das hat mich nun begleitet bis vor ein paar Monaten, bis Lidl wieder den eigenen Thermo-Verschnitt im Angebot hatte, den Monsieur Cuisine connect. Touch-Farbdisplay, schnell im Netz und schon ein riesen Angebot kostenfreier Rezepte, teilweise sogar Schritt-für-Schritt. Solides Gerät. Und für die unter 400€ ein echtes Schnäppchen, bei Thermomix kriegt man für das Geld wahrscheinlich gerade mal eine Garantieverlängerung für zwölf Monate oder ein neues Ersatzmesser.
Kleiner Hinweis: eine Neuauflage des Geräts mit verbesserter Heizelemente und aus meiner Sicht ein wenig geilerem Design ist aktuell, wenn noch vorhanden, online und im lokalen Lidl zu haben!
Ich muss aber gestehen, dass ich ein wenig gezögert habe, meinen Aldi-Thermi durch einen Lidl-Thermi zu ersetzen. Nicht, weil ich Lidl oder der Qualität nicht trauen würde - nein, gab es doch seit Wochen das Gerücht, dass der echte Thermi demnächst, wirklich und wahrhaftig, Kartoffeln schälen kann... aber als ich problemlos am Tag des Verkaufs bei Lidl freie Auswahl unter zehn Geräten hatte, war die Wahl für mich schnell getroffen.
Kartoffeln schälen im Monsieur Cuisine? Logisch! Vollautomatisch! / Bild-/Quelle: privat
Möglich macht, übrigens auch für den Thermomix in echt, das alles eine kleine Scheibe namens WunderPeeler. Diese ist für das Lidl und das Vorwerk-Modell erhältlich und kostet, mit kleiner Lieferfrist und Versandkostenanteil von 3,90€ vom Hersteller Wunderpeeler, 35 Euro.
Sie wird, wie sie geliefert wird, einfach auf das Schneidemesser im Topf aufgesetzt und dann mit maximal einem Kilo Kartoffeln oder Karotten beladen werden. Noch ein bisschen Wasser hinzu, aus dem Kopf 400ml, und nun den Deckel mit Messbecher drauf und los gehts mit St Folge direkt herunterladen
Das Jahr neigt sich in großen Schritten entgegen und ich kann die Vorsätze schon wieder hören! Mehr Sport! Weniger Arbeit! Gesündere Ernährung... und ich kenne sie alle, die Ausreden, die sich langsam aber sich ab der zweiten oder spätestens der dritten Januarwoche einschleichen: zu viel zu tun, zu wenig Zeit, das Fitnessstudio ist zu weit weg, das ständige Vorkochen dauert viel zu lange und bringt auch nichts... ok, ich kann euch weder ins Studio fahren noch die Arbeit für euch erledigen - aber für das Kochen habe ich einen Lifehack, #Kartoffelschälen!
WunderPeeler - und der Monsieur Cuisine (oder auch der Thermomix) kann Kartoffeln und Karotten schälen! Bild-/Quelle: privat
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Mein erster (nachgemachter) Thermomix kam von Aldi. Obwohl meine Filiale in Erlangen immer alles, egal wie beliebt, noch abends vorrätig hatte, war der tatsächlich bereits morgens nach wenigen Minuten ausverkauft. Ein Rundruf in nahe gelegene Aldi-Filialen ergab ein absolut identisches Bild. Auch in meiner Heimatstatdt - nichts zu machen. Also: sollte dieser Trend für wenig Geld wirklich an mir vorrüberziehen?
Fürs Erste ja! In der Oberpfalz und Franken kein Gerät mehr zu bekommen. Welch Frustration. Aber bei einem Einkauf in Berlin kurz vor Weihnachten ein paar Wochen später, siehe da, vier Stück - und nun auch noch ein paar Euro günstiger. Fragt nicht, wie ich das alles mit der Bahn und nur einem kleinen Handgepäck-Trolley nach Erlangen bekommen habe!
Der Thermi hat mir treue Dienste geleistet - bis er sich eines Tages beim Fisch dünsten selbst in die Luft gejagt hat. Aber, das schöne an der Aldi-Garanie, ich hatte ein paar Tage später sofort ein Austauschgerät.
Das hat mich nun begleitet bis vor ein paar Monaten, bis Lidl wieder den eigenen Thermo-Verschnitt im Angebot hatte, den Monsieur Cuisine connect. Touch-Farbdisplay, schnell im Netz und schon ein riesen Angebot kostenfreier Rezepte, teilweise sogar Schritt-für-Schritt. Solides Gerät. Und für die unter 400€ ein echtes Schnäppchen, bei Thermomix kriegt man für das Geld wahrscheinlich gerade mal eine Garantieverlängerung für zwölf Monate oder ein neues Ersatzmesser.
Kleiner Hinweis: eine Neuauflage des Geräts mit verbesserter Heizelemente und aus meiner Sicht ein wenig geilerem Design ist aktuell, wenn noch vorhanden, online und im lokalen Lidl zu haben!
Ich muss aber gestehen, dass ich ein wenig gezögert habe, meinen Aldi-Thermi durch einen Lidl-Thermi zu ersetzen. Nicht, weil ich Lidl oder der Qualität nicht trauen würde - nein, gab es doch seit Wochen das Gerücht, dass der echte Thermi demnächst, wirklich und wahrhaftig, Kartoffeln schälen kann... aber als ich problemlos am Tag des Verkaufs bei Lidl freie Auswahl unter zehn Geräten hatte, war die Wahl für mich schnell getroffen.
Kartoffeln schälen im Monsieur Cuisine? Logisch! Vollautomatisch! / Bild-/Quelle: privat
Möglich macht, übrigens auch für den Thermomix in echt, das alles eine kleine Scheibe namens WunderPeeler. Diese ist für das Lidl und das Vorwerk-Modell erhältlich und kostet, mit kleiner Lieferfrist und Versandkostenanteil von 3,90€ vom Hersteller Wunderpeeler, 35 Euro.
Sie wird, wie sie geliefert wird, einfach auf das Schneidemesser im Topf aufgesetzt und dann mit maximal einem Kilo Kartoffeln oder Karotten beladen werden. Noch ein bisschen Wasser hinzu, aus dem Kopf 400ml, und nun den Deckel mit Messbecher drauf und los gehts mit St Folge direkt herunterladen
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